Auch bei der „Bezahlung“ ehrenamtliche Richter läuft nicht immer alles glatt. Das beweist der Streit eines Ersatzschöffens mit der Landeskasse um die Höhe seiner „Vergütung“ in einem Strafverfahren. Konkret ging es um die Tätigkeit in einem Selbstleseverfahren nach § 249 Abs. 2 S. 1 StPO. Das OLG Celle lehnte eine Verdienstausfallentschädigung ab (18.11.25, 2 Ws 277/25, Abruf-Nr. 251901 ).
Das LG Nürnberg-Fürth hatte über die Erstattungsfähigkeit privater Sachverständigenkosten zu entscheiden. Es hat die Voraussetzungen hierfür aufgezeigt, den Anspruch im konkreten Fall aber verneint.
Das LG Nürnberg-Fürth hat in einem umfangreich begründeten Beschluss dem Verteidiger die Höchstgebühr zugesprochen – trotz kurzer Hauptverhandlung. Die Auslagen für den Aktenausdruck erhielt der Verteidiger ...
Die Frage, ob die Bestellung eines Pflichtverteidigers auch die Vertretung im Adhäsionsverfahren umfasst, war lange Zeit umstritten und führte in der Praxis zu Unsicherheiten bei Vergütung und Verfahrensumfang. Unklar war dabei, ob der Pflichtverteidiger ohne gesonderte PKH-Bewilligung auch im Adhäsionsverfahren tätig werden und hierfür Gebühren abrechnen kann.
Mit der Einführung der elektronischen Akte ist ein bislang eher unscheinbares Detail der Kostenfestsetzung in Strafsachen zum Dauerstreitpunkt geworden, nämlich die Auszahlung der festgesetzten Kosten an den ...
Die Bemessung der anwaltlichen Gebühren ist in Freispruchsfällen oft ein Problem. Nach Auffassung des LG Nürnberg-Fürth bemisst sich die Höhe der Terminsgebühr Nr. 4108 VV RVG nicht allein nach der Terminsdauer.
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Wenn der Versicherer Ersatzansprüche kürzt, sind gute Argumente gefragt. Die Sonderausgabe von VA Verkehrsrecht aktuell liefert sie Ihnen! Sie erfahren u.a, was die Gerichte zu Zulassungs- und Abschleppkosten sagen und welche Erstattung Sie verlangen können.
Das Gesetz zur weiteren Digitalisierung der Zwangsvollstreckung wirft in der Praxis viele Fragen auf: Welche Anträge müssen künftig elektronisch gestellt werden? Wie lassen sich PfÜB digital korrekt beantworten? Das IWW-Webinar am 17.07.2026 bietet direkt nutzbare Antworten.
Mit dem OLG Karlsruhe hat jetzt ein weiteres Obergericht zu der Frage Stellung genommen, ob die zusätzliche Verfahrensgebühr auch anfällt, wenn die Mitwirkung des Verteidigers darin besteht, dass er dem Mandanten zum Schweigen geraten hat (12.2.26, 3 Ws 22/26, Abruf-Nr. 252893 ). Nach Ansicht des OLG fällt die Verfahrensgebühr in diesem Fall an.