Weist eine Handwerkerrechnung Arbeits- und Materialkosten nicht getrennt aus, droht der Verlust der kompletten Steuerermäßigung nach § 35a EStG. Doch ist die Aufteilung in Arbeits- und Materialkosten tatsächlich zwingend vorgeschrieben? Oder dürfen Sie den begünstigten Arbeitskostenanteil auch schätzen? Mit dieser Frage muss sich aktuell der BFH befassen.
SSP erläutert die Rechtslage, ordnet die bisherige Rechtsprechung ein und zeigt, worauf es bei der möglichen Schätzung ankommt.
Wer die energetische Sanierung seiner Wohnimmobilie bezahlt, muss auch von der Steuerermäßigung in § 35c EStG profitieren – sollte man meinen. Bei Miteigentümern geht diese Rechnung aber nicht immer auf.
Die Führung einer Offene-Posten-Liste (OPOS-Liste) für noch offene Forderungen (z. B. Honorare) ist für die oft gewünschte Ist-Besteuerung unschädlich – eine freiwillige Bilanzierung dagegen schon.
Auch wenn die Umsatzsteuer-Jahreserklärung zu einer Erstattung führt, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag festsetzen. Das gilt – so der BFH – selbst dann, wenn alle Umsatzsteuer-Voranmeldungen pünktlich abgegeben wurden. Entscheidend ist das Ermessen des Finanzamts. Dabei darf es auch berücksichtigen, ob der Steuerzahler seine Erklärungspflichten in der Vergangenheit rechtzeitig erfüllt hat.
Wird ein Grundstück aus dem Betriebsvermögen entnommen, gilt die Entnahme gemäß § 23 Abs. 1 S. 2 EStG als Anschaffung im Privatvermögen. Damit kann für den späteren Verkauf eine neue Zehnjahresfrist beginnen.
Die Überlassung eines Fahrzeugs an nahe Angehörige kann im Unternehmen unschöne steuerliche Folgen haben. Entscheidend ist, ob die Nutzung aus dem Arbeits- oder aus dem Gesellschaftsverhältnis erfolgt.
Welche KI-Themen sollte Ihre Kanzlei jetzt angehen? Das IWW KI-Onlineforum am 07.12.2026 bietet konkrete Antworten. Experten aus verschiedenen Fachrichtungen zeigen strategische Handlungsfelder auf und geben praktische Impulse für die Kanzlei von morgen.
Unternehmertestament: So gestalten Sie rechtssicher
Die Gestaltung von Unternehmertestamenten ist komplex, denn Steuer-, Zivil- und Gesellschaftsrecht greifen eng ineinander. Das IWW-Webinar am 12.11.2026 zeigt Ihnen praktikable Wege auf, mit denen Sie eine passgenaue Lösung für Ihre Mandanten finden.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen zur umsatzsteuerlichen Organschaft sind stark in Bewegung. Der neue IWW-Falldialog Umsatzsteuer am 30.11.2026 bringt Sie auf den aktuellen Stand. In hoher Interaktion mit den Referentinnen erarbeiten Sie praktische Handlungsempfehlungen am konkreten Fall.