Weist eine Handwerkerrechnung Arbeits- und Materialkosten nicht getrennt aus, droht der Verlust der kompletten Steuerermäßigung nach § 35a EStG. Doch ist die Aufteilung in Arbeits- und Materialkosten tatsächlich zwingend vorgeschrieben? Oder dürfen Sie den begünstigten Arbeitskostenanteil auch schätzen? Mit dieser Frage muss sich aktuell der BFH befassen.
SSP erläutert die Rechtslage, ordnet die bisherige Rechtsprechung ein und zeigt, worauf es bei der möglichen Schätzung ankommt.
Selbstständige können betrieblich veranlasste Fahrtkosten grundsätzlich in tatsächlicher Höhe abziehen, wenn die Fahrten nicht zwischen Wohnung und Betriebsstätte i. S. v. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6 EStG erfolgen.
Anders als häusliche Arbeitszimmer unterliegen außerhäusliche Arbeitszimmer in Bezug auf die Werbungskosten keiner Abzugsbeschränkung der Höhe nach. Aber gilt das auch, wenn Ehegatten gemeinsam das Zimmer anmieten und nur einer der Ehegatten das Arbeitszimmer nutzt? Mit dieser Frage muss sich der BFH befassen.
Bei getrennt lebenden Eltern kann die Übertragung des Freibetrags für den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf des Kindes (BEA-Freibetrag) in § 32 Abs. 6 EStG auf einen Elternteil zu einer zusätzlichen ...
Nach einer Trennung oder Scheidung fließt häufig Unterhalt vom besserverdienenden zum wirtschaftlich schwächeren Ehegatten. Steuerlich muss dieser Unterhalt nicht folgenlos bleiben. Mit dem sog. Realsplitting kann ...
Unternehmertestament: So gestalten Sie rechtssicher
Die Gestaltung von Unternehmertestamenten ist komplex, denn Steuer-, Zivil- und Gesellschaftsrecht greifen eng ineinander. Das IWW-Webinar am 12.11.2026 zeigt Ihnen praktikable Wege auf, mit denen Sie eine passgenaue Lösung für Ihre Mandanten finden.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen zur umsatzsteuerlichen Organschaft sind stark in Bewegung. Der neue IWW-Falldialog Umsatzsteuer am 30.11.2026 bringt Sie auf den aktuellen Stand. In hoher Interaktion mit den Referentinnen erarbeiten Sie praktische Handlungsempfehlungen am konkreten Fall.
Welche KI-Themen sollte Ihre Kanzlei jetzt angehen? Das IWW KI-Onlineforum am 07.12.2026 bietet konkrete Antworten. Experten aus verschiedenen Fachrichtungen zeigen strategische Handlungsfelder auf und geben praktische Impulse für die Kanzlei von morgen.
Bei der sog. Delfin-Therapie handelt es sich um eine wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungsmethode. Die Aufwendungen können daher nur dann als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG anerkannt werden, wenn die Zwangsläufigkeit vor Behandlungsbeginn durch ein amtsärztliches Gutachten oder eine ärztliche Bescheinigung des Medizinischen Dienstes nachgewiesen wird. Diese Auffassung vertritt das FG Nürnberg.