Schuldner der Einfuhrumsatzsteuer i.S. des § 3 Abs. 8 UStG ist die Person, die im eigenen Namen eine Zollanmeldung abgibt oder in deren Namen eine Zollanmeldung abgegeben wird. Dieser kann sich jedoch durch einen Beauftragten vertreten lassen. Als Vertreter „für Rechnung” eines anderen handelt nicht, wer in eigener Person alle etwa anfallenden Steuern und sonstige Kosten trägt und sein Handeln sich für den anderen unter keinem denkbaren Gesichtspunkt wirtschaftlich auswirkt. So hat es der BFH in einem ...
Zum Betriebsvermögen rechnen alle Wirtschaftsgüter, die betrieblich veranlasst angeschafft (oder hergestellt oder eingelegt) werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Anschaffung im Wege eines Kaufes oder eines ...
Die Anschaffung eines teueren und schnellen Wagens ist nicht stets „unangemessen“ , soweit gewisse absolute Betragsgrenzen überschritten werden. Vielmehr ist die Bedeutung des Repräsentationsaufwands nur eine ...
Der Zeitpunkt der Gewinnrealisation beim Verkauf von Vermögensgegenständen ist gegeben, wenn der Vermögensgegenstand ausgeliefert, der Anspruch auf die Gegenleistung entstanden und die Gefahr des zufälligen Untergangs auf den Käufer übergegangen ist.
Die Kombination aus den Aufzeichnungen der Fahrten auf ein Diktiergerät und der späteren zeitnahen Erfassung in einer Excel-Tabelle ist kein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch, so die Entscheidung des FG Köln.
Die Ausgaben einer Arbeitnehmerin für die von ihr während der Arbeitszeit getragenen und bei ihrem Arbeitgeber erworbenen Schuhe sind keine Werbungskosten. Es handelt sich weder um Aufwendungen für Arbeitsmittel ...
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Werbungskosten sind nach § 9 EStG Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Nach ständiger Rechtsprechung liegen Werbungskosten vor, wenn die Aufwendungen durch den Beruf bzw. durch die Erzielung steuerpflichtiger Einnahmen veranlasst sind. Das ist der Fall, wenn ein objektiver Zusammenhang mit dem Beruf besteht und die Aufwendungen subjektiv zur Förderung des Berufs getätigt werden.