Mit Urteil vom 30.4.15 (3 K 900/13 Erb) hat das FG Münster entschieden, dass Aufwendungen zur Beseitigung eines Ölschadens nicht steuermindernd als Nachlassverbindlichkeiten zu berücksichtigen sind.
Zu Konflikten kommt es bei der Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens in der Praxis immer dann, wenn die am Leistungsaustausch beteiligten Parteien zu Unrecht das Reverse-Charge-Verfahren anwenden.
Vererbte Zinsansprüche wirken sich für den Erben mehrfach aus: Einerseits erhöhen sie den erbschaftsteuerlich relevanten steuerpflichtigen Erwerb, andererseits sind die Zinsen als Einkünfte aus Kapitalvermögen (ggf. nach § 32d Abs. 1, 3 EStG) zu versteuern. Gegen diese Besteuerungspraxis war eine Verfassungsbeschwerde anhängig. Das Bundesverfassungsgericht musste darüber entscheiden, ob die Doppelbelas-tung mit Erbschaft- und Einkommensteuer bei der Vererbung von Zinsansprüchen gegen Verfassungsrecht ...
Nach § 7 Satz 1 GewStG ist Gewerbeertrag der nach den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes oder des Körperschaftsteuergesetzes zu ermittelnde Gewinn, vermehrt und vermindert um die in den §§ 8 und 9 GewStG ...
Bei gewerbesteuerpflichtigen, vermögensverwaltenden Unternehmen wird unter den Voraussetzungen von § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG die Summe des Gewinns und der Hinzurechnungen auf Antrag um den Teil des Gewerbeertrags ...
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Viele Steuerpflichtige haben in den letzten Jahren in Biogasanlagen in Verbindung mit einem Blockheizkraftwerk investiert. Bis vor Kurzem war dabei noch ungeklärt, wie viele selbstständige Wirtschaftsgüter in diesem Fall vorliegen und welchen Umfang das jeweilige Wirtschaftsgut hat.