Obwohl es die Regelung zur Hinzurechnung von Finanzierungsanteilen nach § 8 Nr. 1 GewStG bereits seit Jahrzehnten gibt, bestehen in der Praxis immer noch Unsicherheiten. Das mag mit den vielen Urteilen zusammenhängen, die die FGe und der BFH gefällt haben. Viele Fragen scheinen aber nach wie vor ungeklärt. Hier ein Schnellüberblick, welche Auffassung die Finanzverwaltung zu bestimmten Finanzierungsanteilen vertritt.
Nach § 2 Abs. 1 GewStG unterliegt nur der stehende Gewerbebetrieb der Gewerbesteuer. Bei Kapitalgesellschaften gilt hingegen automatisch jede Tätigkeit als Gewerbebetrieb. Die Frage war, ab welchem Zeitpunkt ein ...
Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unterliegt nur der stehende Gewerbebetrieb der Gewerbesteuer. § 15 Abs. 3 Nr. 1 Alt. 2 EStG erfasst als Gewerbebetrieb auch Personengesellschaften, die gewerbliche Einkünfte, etwa ...
Nach § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG gehören zu den freiberuflichen Einkünften solche aus selbstständiger ärztlicher Tätigkeit. Die Rechtsprechung verlangt persönliche Qualifikation und Marktbetätigung des Berufsträgers. Unklar war, ob überwiegend administrative Tätigkeit neben minimaler Behandlungstätigkeit ausreicht. Mit Urteil vom 4.2.2025 (VIII R 4/22) entschied der BFH über die Frage, ob ein als Zahnarzt zugelassener Mitunternehmer, der überwiegend organisatorische und administrative Leistungen für ...
Hat eine Kapitalgesellschaft ihren gesamten Grundbesitz einen Tag vor Ablauf des Erhebungszeitraums („zu Beginn des 31.12.“) veräußert, kann sie die sogenannte erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG ...
Der Gewinn eines Kommanditisten aus dem Verkauf seines mitunternehmerischen Kommanditanteils unterliegt nicht der Gewerbesteuer, wenn er auf eine natürlich Person entfällt. Fraglich ist, ob dies auch für den Gewinn ...
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Nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG können Grundstücks- und Wohnungsunternehmen in der Gewerbesteuererklärung beantragen, dass der auf die Verwaltung und Nutzung des eigenen Grundbesitzes entfallende Gewerbeertrag bei der Ermittlung des Gewerbeertrags gekürzt wird.