13.07.2026 · Fachbeitrag aus AK · Klagerisiko
Ein Mandant will gegen den Nachbarbau vorgehen oder seine eigene Baugenehmigung verteidigen. Gebietsverträglichkeit und Rücksichtnahmegebot werden dabei häufig vermischt. Das ist riskant, weil die Einordnung Einfluss drauf hat, ob der Mandant klagebefugt ist oder nicht. Wer beide Prüfungsebenen trennt, erkennt früher, ob eine Baugenehmigung angreifbar ist oder verteidigt werden kann.
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11.07.2026 · Nachricht aus AK · Anwaltshaftung
Sie führen für den Mandanten einen Prozess, zu dem die Rechtsschutzversicherung Deckungszusage erteilt hat. Im Laufe des Verfahrens verschlechtern sich durch die Rechtsprechung die Erfolgsaussichten der Klage so, dass die Klage kaum noch Aussicht auf Erfolg hat. In diesen Fällen müssen Sie aktiv über die verschlechterten Erfolgsaussichten aufklären (BGH 30.4.26, IX ZR 154/24, Abruf-Nr. 254212) .
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10.07.2026 · Nachricht aus AK · Mandantendaten
Die Kontonummer eines Mandanten schon zu Mandatsbeginn zu erfassen, hat gute Gründe. Sie aktuell zu halten, ist genauso wichtig, auch, um ggf. eigene Honorarforderungen pfänden zu können.
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08.07.2026 · Nachricht aus AK · Widerrufsbelehrung
Immer mehr Mandatsverträge werden als Fernabsatzgeschäft abgeschlossen. Wird der Mandant nicht über sein Widerrufsrecht belehrt, kann das bei einem Widerruf für die Vergütung des Rechtsanwalts gefährlich sein (LG Flensburg 9.10.25, 4 O 80/25, Abruf-Nr. 251110 ).
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06.07.2026 · Fachbeitrag aus AK · Datenübergabe
Seit dem 30.7.25 dürfen Sie den Gerichten elektronische Dokumente auch per USB-Stick zukommen lassen. Das Gesetz regelt nicht, ob die kleinen Speicher dort verbleiben oder später an die Parteien zurückgehen müssen. Wie gehen Sie also mit USB-Sticks um, die das Gericht zurückschickt, wenn das Verfahren beendet ist? Hier ist Vorsicht geboten.
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03.07.2026 · Nachricht aus AK · IWW-Webinare
Mit den IWW-Webinaren können Sie sich nicht nur bequem online fortbilden. Sie bieten darüber hinaus auch zahlreiche weitere Vorteile.
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03.07.2026 · Fachbeitrag aus AK · Kostenstruktur
Büroräume und technische Ausstattung sind kostspielig. Möchten Anwälte die Kosten reduzieren, ist ein Weg die Beteiligung an einer Bürogemeinschaft. Aus steuerlicher Sicht ist jedoch Vorsicht geboten. Denn sollten die steuerlichen Rahmenbedingungen missachtet werden, können sich schnell teure Steuerfallen ergeben. Das gilt vor allem bei einer späteren Auflösung der Gemeinschaft.
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01.07.2026 · Fachbeitrag aus AK · Editorial
Immer mehr Kollegen nutzen KI – allerdings in sehr unterschiedlicher Weise. Zum einen bieten die großen juristischen Verlage mittlerweile sehr gute Recherchemöglichkeiten an, die weit über eine Volltextsuche hinausgehen. Zum anderen findet man auch bei Google und ChatGPT juristische Informationen. Wie jüngst die Präsidentin des BSG feststellte, verfassen immer mehr Bürger Schriftsätze mit KI und reichen diese unkontrolliert bei Gericht ein. Das Gericht muss sich, gerade in ...
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29.06.2026 · Fachbeitrag aus AK · Kanzleiorganisation
Viele ChatGPT-Nutzer haben Probleme, Dateien, Bilder oder Tabellen wiederzufinden, die sie irgendwann innerhalb eines Chats hochgeladen haben. Noch nicht lange hat das KI-Tool die nützliche Bibliothek-Funktion, in der Sie Ihre Uploads schnell finden. Routiniert genutzt, spart Ihnen die Bibliothek eine Menge Zeit, indexiert zuverlässig Ihre Uploads und gleicht einer praktischen, stets aktuellen Medienübersicht.
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15.06.2026 · Nachricht aus AK · Wiedereinsetzung
Eine Berufungsbegründungsfrist kann auch ein zweites Mal verlängert werden. Machen Sie hier nicht den klassischen Fehler: Manche geben beim ersten Verlegungsantrag zwei Gründe an, von denen einer ggf. unzulässig ist. Wenn Sie sich beim zweiten Antrag nur noch auf den unzulässigen Grund stützen, lehnt das Gericht den Antrag ab (BGH 1.7.25, VI ZB 59/24, Abruf-Nr. 249882 ).
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