Das OLG München hatte sich in seinem Beschluss vom 22.7.26 (34 Wx 140/26 e, Abruf-Nr. 255513 ) mit der Frage zu beschäftigen, ob ein englisches Zwei-Zeugen-Testament nach § 35 Abs. 1 S. 2 GBO zur Grundbuchberichtigung nach einem Todesfall genügen kann.
Das OLG Karlsruhe hat mit Beschluss vom 8.6.26 (19 W 27/26, Abruf-Nr. 255512 ) entschieden, dass das Grundbuchamt zum Nachweis der Erbfolge trotz Vorliegens eines notariellen Testaments einen Erbschein verlangen darf, ...
Die Eheleute schlossen im Jahr 1969 einen notariellen Erbvertrag. Darin setzten sie sich gegenseitig zu Alleinerben ein und bestimmten ihre drei gemeinsamen Kinder als Schlusserben. Nach einer (bereits zweiten) ...
Der spätere Erblasser E errichtete zusammen mit seiner Schwester S ein mit „gemeinschaftliches Testament“ überschriebenes handschriftliches Dokument. Darin setzten sich die Geschwister gegenseitig zu Alleinerben ein und bestimmten die Kinder eines weiteren Bruders zu Schlusserben. E hatte das Schriftstück vollständig handschriftlich verfasst, die S hatte es mitunterzeichnet. Nach dem Tod des E stellten die gesetzlichen Erben des E bzw. die „Schlusserben“ widerstreitende Erbscheinsanträge. Die S war ...
Die unentgeltliche Übertragung eines Kapitallebensversicherungsvertrags (Vertragsübernahme) unterliegt im Zeitpunkt der Übertragung des Vertrags der Schenkungsteuer und ist mit dem Rückkaufswert zu bewerten.
Die in 2025 verstorbene E errichtete im Jahr 1977 ein handschriftliches Testament. Darin bestimmte sie ihre Schwester und deren Kinder zu Erben. Das Testament wurde unmittelbar vor einem Schwangerschaftsabbruch erstellt ...
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Das OLG München hatte in seinem Beschluss vom 19.5.26 (33 Wx 202/25 e, Abruf-Nr. 254445 ) zu klären, ob ein Zeichen unter einem Testament des Erblassers, das eher einer Zeichnung glich und keine bestimmte Buchstabenfolge erkennen ließ, eine wirksame Unterschrift i. S. d. § 2247 Abs. 3 BGB darstellt: