13.10.2026 · Nachricht aus ErbBstg · IWW-Webinar am 2.11.26
Die Bewertung von Grundvermögen für Zwecke der Erbschaft-, Schenkung- und Grunderwerbsteuer erfolgt typisiert nach den §§ 176 bis 198 BewG. Diese massentauglichen Verfahren ergeben in der Konsequenz aber oft, dass der steuerlich festgestellte Grundbesitzwert über dem tatsächlichen Verkehrswert liegt. § 198 BewG räumt daher die Möglichkeit ein, einen niedrigeren gemeinen Wert mittels Sachverständigengutachten oder eines zeitnah erzielten Kaufpreises nachzuweisen. Das interaktive ...
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08.10.2026 · Nachricht aus GStB · IWW-Webinar am 29.10.26
Der Einfluss der Grunderwerbsteuer wird in vielen Mandaten zu wenig beachtet, obwohl sie angesichts hoher Steuersätze und Immobilienpreise erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben kann. Hier auf dem Laufenden zu bleiben, ist nicht einfach: Seit 2021 hat sich das Grunderwerbsteuergesetz tiefgreifend verändert – mit stetiger Rechtsentwicklung, umfangreicher Rechtsprechung und umfassenden Erlassen.
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24.09.2026 · Nachricht aus ErbBstg · Pflichtteilsrecht
Die Erblasserin hatte ihrer Enkelin im Oktober 2019 ein Mehrfamilienhaus übertragen. Zum Zeitpunkt ihres Todes Ende März 2020 war die hierfür erforderliche Grundbucheintragung jedoch noch nicht erfolgt. Der Wert zum Abschluss des Übertragungsvertrags war laut Sachverständigengutachten ca. 20.000 EUR niedriger als zum Todeszeitpunkt. Das OLG München hatte nun in seinem Urteil vom 24.8.26 (33 U 2177/25 e) zu klären, ob bei einem – wie hier – zum Todeszeitpunkt noch nicht erfüllten ...
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24.09.2026 · Nachricht aus ErbBstg · Verfahrensrecht
In einem Verfahren über eine angeblich widerrufene Vorsorgevollmacht wurde im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes die Herausgabe der Vollmachtsurkunde vom Bevollmächtigten verlangt. Der Bevollmächtigte hatte von der Vollmacht bisher noch keinen Gebrauch gemacht. Das OLG Köln lehnte den Antrag auf Herausgabe der Vollmacht im einstweiligen Verfügungsverfahren jedoch mit Beschluss vom 14.8.26 (18 W 34/26, Abruf-Nr. 255870 ) ab, weil keine konkrete Missbrauchsgefahr bestanden habe und ein ...
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24.09.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Doppelbesteuerung
Die „Doppelbesteuerung“ einer Direktversicherung mit Einkommensteuer und Erbschaftsteuer ist selbst dann verfassungskonform, wenn die gesamte steuerliche Belastung bei rund 60 % liegt. Dies hat das FG München jüngst in seinem Urteil vom 6.3.26 (4 K 2179/25, Abruf-Nr. 255117 ) klargestellt.
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24.09.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vermögensnachfolge
In Teil 1 dieser dreiteiligen Beitragsserie wurden die zivil- und steuerrechtlichen Kriterien für die Wahl der richtigen Rechtsform bei einem Familienpool ausführlich dargestellt. Da der rechtliche Rahmen nun steht, widmet sich der zweite Teil der in der Praxis gelegentlich unterschätzten steueroptimalen Übertragung der zu poolenden Vermögenswerte auf den Familienpool. Die Einbringungsphase ist deswegen so interessant, weil sie neben der ertragsteuerlichen Problematik auch ...
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24.09.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Nachfolgeplanung
Lebzeitige Vermögensübertragungen sind ein zentrales Instrument der Nachfolgeplanung. Sie können Vermögen frühzeitig ordnen, steuerliche Freibeträge nutzbar machen, die Nachfolge sichern und spätere Erbstreitigkeiten vermindern. Zugleich verschiebt die Übertragung die wirtschaftliche Risikosphäre: Tritt beim Übergeber Pflegebedürftigkeit ein, kann gerade das zuvor zugewendete Vermögen für Unterhalt, Pflege und Sozialhilfe relevant werden. Der Zielkonflikt zwischen ...
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24.09.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Erbeinsetzung
Das OLG Karlsruhe hatte sich in seinem Urteil vom 21.7.26 (14 U 90/25) mit der Frage zu beschäftigen, ob es sich bei einer gegenständlichen Zuweisung von einzelnen Nachlassgegenständen in einem Ehegattentestament um eine Teilungsanordnung oder ein Vorausvermächtnis handelt. Die Besonderheit lag darin, dass in dem gemeinschaftlichen Testament lediglich eine gegenseitige Erbeinsetzung der Ehegatten erfolgte, eine Schlusserbeneinsetzung aber gerade unterblieben ist.
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24.09.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Erbrecht und Erbanteile
Finanzbehörden und Finanzgerichte haben regelmäßig von dem Erbrecht auszugehen, wie es im Erbschein angegeben ist. Sind jedoch gewichtige Gründe erkennbar, die gegen die Richtigkeit des Erbscheins in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht sprechen, sind sie berechtigt und verpflichtet, das Erbrecht und – bei Miterben – die Erbanteile selbst zu ermitteln (Bestätigung BFH 22.11.95, II R 89/93, BStBl II 96, 242). Ein gewichtiger Grund für die Ermittlung des Verkehrswerts der ...
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24.09.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Steuerbefreiungen
Die Steuerbefreiung des § 13 Abs. 1 Nr. 9 ErbStG gehört zu den in der Praxis häufig übersehenen Begünstigungsvorschriften des Erbschaftsteuerrechts. Sie ermöglicht eine Steuerbefreiung von bis zu 20.000 EUR für Personen, die den Erblasser unentgeltlich oder gegen unzureichendes Entgelt gepflegt haben. Unsere kleine Beitragsserie zeigt im ersten Teil, welche Voraussetzungen für die Steuerbefreiung gelten und welche Besonderheiten zu beachten sind.
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