Die Kosten eines Schlichtungsverfahrens sind nach einem aktuellen Urteil des FG Düsseldorf als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig, weil Zivilprozesskosten nach neuerer BFH-Rechtsprechung bekanntlich unabhängig vom Gegenstand des Prozesses aus rechtlichen Gründen zwangsläufig erwachsen können. Das sind sie bereits dann, wenn die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder -verteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig oder leichtfertig erscheint. Diese Sichtweise resultiert aus der ...
Basierend auf der BFH-Rechtsprechung zur Wahl der Veranlagungsart bei Ehegatten urteilt das FG Düsseldorf, dass § 34 Abs. 3 EStG ein unbefristetes Wahlrecht auf den ermäßigten Steuersatz eröffnet.
Nach Auffassung des BMF richtet sich die steuerrechtliche Behandlung des Erwerbs eigener Anteile auf der Ebene der Gesellschaft nunmehr nach der wirtschaftlichen Betrachtungsweise des HGB. Danach sind auch in der ...
Wurde der Preis eines Gegenstands von den Vertragsparteien ohne jeglichen Hinweis auf die Mehrwertsteuer festgelegt und ist der Lieferer Steuerschuldner, handelt es sich um den Bruttopreis. Das gilt laut EuGH in Anlehnung an die EU-Richtlinie jedenfalls dann, wenn der Lieferer nicht die Möglichkeit hat, die von der Steuerbehörde verlangte Mehrwertsteuer vom Erwerber wiederzuerlangen. In diesem Fall ist die Mehrwertsteuer bereits im Betrag enthalten.
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Nach § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG schuldet der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer bei bestimmten Bauleistungen. Der BFH hat den Anwendungsbereich jetzt erheblich eingeschränkt und die Verwaltungsansicht ausdrücklich verworfen, nach der ein Leistungsempfänger nur dann Schuldner der Umsatzsteuer ist, wenn er die an ihn erbrachten Leistungen seinerseits zur Erbringung einer derartigen Leistung verwendet. Laut BFH sind aber etwa Bauträger für die von ihnen in Auftrag gegebenen Bauleistungen nicht mehr Schuldner der ...