Die pauschale Beihilfe zur Krankenversicherung, die ein Beamter von seinem Dienstherrn bekommt, mindert bei ihm den Sonderausgabenabzug der
Krankenversicherungsbeiträge. Diese Auffassung vertritt das FG Berlin-
Brandenburg im Urteil vom 17.06.2026 (Az. 3 K 3133/24, Abruf-Nr. 255358 ).
Beim BFH ist unter dem Az. III R 17/26 ein neuer Musterprozess anhängig, in dem es um die Frage geht, ob der Grundfreibetrag 2023 verfassungswidrig zu niedrig war.
Die Ausbildung zum Rettungssanitäter gilt trotz ihrer berufsqualifizierenden Wirkung nicht als Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung i. S. v. § 32 Abs. 4 S. 2 EStG, weil sie kürzer als ein Jahr dauert.
Das BVerfG wird sich nicht mit der Frage befassen, ob es eine verfassungswidrige Ungleichbehandlung darstellt, dass die Fünftel-Regelung des § 34 EStG nicht bei Kapitalleistungen aus sämtlichen Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgungen gewährt wird. Es hat die Beschwerde mit dem Az. 2 BvR 372/26 nicht angenommen (Beschluss vom 16.06.2026).
Zum 01.07.2026 sind die Renten in Deutschland bundeseinheitlich um 4,24 Prozent gestiegen. Damit werden wieder einige zehntausend Rentner mehr in die Steuerpflicht rutschen. Besteht das Finanzamt auf der Einreichung ...
Steht eine Gehaltserhöhung an, denken Arbeitgeber und Arbeitnehmer häufig zuerst an eine Erhöhung des Bruttolohns. Steuerlich ist das jedoch oft die teuerste Lösung. Denn von zusätzlichen 100 Euro Bruttolohn kommt ...
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Ein beruflich veranlasster Umzug kann sich steuerlich erheblich auszahlen. Sie können die Kosten entweder als Werbungskosten geltend machen oder sich diese vom Arbeitgeber steuer- und sozialversicherungsfrei erstatten lassen. Besonders interessant ist dabei eine Gestaltungsmöglichkeit, die in der Praxis häufig übersehen wird: Hat innerhalb der vorangegangenen fünf Jahre bereits ein beruflich veranlasster Umzug stattgefunden, erhöht sich die Umzugskostenpauschale um 50 Prozent. SSP liefert die Details.