Eine beanstandungsfreie Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung entbindet den mit der Lohnbuchhaltung beauftragten StB nicht automatisch von einer Hinweispflicht zur Klärung der Sozialversicherungspflicht eines GmbH-Geschäftsführers. Entscheidend ist, ob gerade dessen Status Prüfungsgegenstand war und danach keine Zweifel an der bisherigen Einordnung verblieben (BGH 15.1.26, IX ZR 36/25).
Ein als Rechtsanwalt tätiger Steuerpflichtiger muss in einer Vermögensauskunft (§ 284 AO) Namen und Anschriften seiner Mandanten und die Höhe der jeweils noch offenen Forderungen angeben; er kann sich nicht auf ...
Rechtliche Berater müssen ihren Mandanten über eine Verschlechterung der Erfolgsaussichten eines Verfahrens stets hinweisen, wenn die die rechtliche oder tatsächliche Ausgangslage ändert (BGH 30.4.26, IX ZR 154/24).
Eine beanstandungsfrei verlaufene Betriebsprüfung entbindet den Lohnbuchhalter nicht ohne Weiteres davon, auf die Klärung der Sozialversicherungspflicht eines GmbH-Geschäftsführers hinzuwirken. Das gilt insbesondere, wenn im Zusammenhang mit der Prüfung eine weitere Überprüfung des Status angekündigt war. Der BGH (15.1.26, IX ZR 36/25) hat ein klageabweisendes Berufungsurteil aufgehoben und die Sache an das OLG Hamm zurückverwiesen.
Zahlt ein Rechtsanwalt Fremdgeld versehentlich an einen Nichtberechtigten aus, muss er die Ansprüche des Mandanten nochmals erfüllen (LG Stralsund 25.3.26, 2 O 1/24).
Steuerberater können ein auf besonderem Vertrauen beruhendes Mandatsverhältnis grundsätzlich gemäß § 627 Abs. 1 BGB fristlos kündigen. Das setzt voraus, dass kein Arbeitsverhältnis und kein dauerndes ...
Unternehmertestament: So gestalten Sie rechtssicher
Die Gestaltung von Unternehmertestamenten ist komplex, denn Steuer-, Zivil- und Gesellschaftsrecht greifen eng ineinander. Das IWW-Webinar am 12.11.2026 zeigt Ihnen praktikable Wege auf, mit denen Sie eine passgenaue Lösung für Ihre Mandanten finden.
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Eine entsprechende Anwendung des § 25 HGB (Haftung eines Betriebsübernehmers) auf die Übertragung einer Steuerberatungskanzlei ist unzulässig, weil diese Bestimmung zumindest in Bezug auf freie Berufe nicht analogiefähig ist (LG Lübeck 7.1.26, 4 O 270/24).