Ein Kalkulationsschaden fordert den Nachweis, dass bei pflichtgemäßer Aufklärung Preise entsprechend berechnet und am Markt auch durchsetzbar wären (OLG Celle 10.4.26, 20 U 1/26).
Ein Steuerberater im Lohnbuchhaltungsmandat ist nicht zur eigenständigen sozialversicherungsrechtlichen Statusprüfung eines Geschäftsführers verpflichtet, muss aber bei ungeklärter Rechtslage auf Beratungsbedarf ...
Wer einen steuerlichen Nachteil erlitten hat, findet schnell einen Verantwortlichen: den Steuerberater, der ja zudem gesetzlich haftpflichtversichert ist. Reicht die Versicherungssumme nicht aus, gewinnt die Frage nach ...
Zahlt der Mandant zur Einstellung eines Steuerstrafverfahrens eine Geldauflage nach § 153a StPO, kann diese als ersatzfähiger Vermögensschaden anzusehen sein, wenn die strafrechtliche Gefährdung auf einer pflichtwidrigen steuerlichen Beratung beruht und keine vorsätzliche Steuerhinterziehung des Mandanten feststeht. Ein Mitverschulden des Mandanten scheidet aus, wenn ihm die Einlegung eines Rechtsmittels gegen eine drohende strafrechtliche Verurteilung nicht zumutbar war, insbesondere wenn erhebliche ...
Honorarforderungen sind nicht einforderbar, wenn die entsprechenden Rechnungen nicht den Vorgaben des § 9 Abs. 2 S. 1 StBVV genügen (LG Duisburg 31.1.25, 1 O 148/22).
Für die Geltendmachung von Schadenersatz wegen fehlerhafter Buchführung trägt der Mandant die volle Darlegungs- und Beweislast für die Pflichtverletzung und den adäquat-kausalen Schaden. Er muss hierfür ...
Der KI-Hype ist groß. Doch gerade in Rechtsanwalts- und Steuerkanzleien ist Vorsicht angebracht: Was darf wirklich eingesetzt werden? Welche Spielregeln müssen beachtet werden? Das IWW-Webinar am 03.11.2026 gibt Ihnen einen kompakten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen.
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Die Verjährung des Ersatzanspruchs gegen einen Steuerberater beginnt mit der Bekanntgabe des belastenden Steuerbescheids (LG Berlin II 16.6.25, 61 O 9/25)