Für empfangene Sachleistungen, die ein Altenteiler als wiederkehrende Bezüge versteuert, kann er die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen absetzen, soweit sie auf seinen Haushalt entfallen. Mit diesem Urteil bezieht sich das FG Niedersachsen auf die Sonderregelung in § 35a EStG, wenn der Arbeitnehmer als Sachbezug versteuerte Aufwendungen des Arbeitgebers für eine Dienst- oder Werkswohnung die Steuerermäßigung in Anspruch nehmen darf. Für Kosten des Vermögensübernehmers kann für eine Wohnung ...
Das Einkommen der Organgesellschaft wird nur den Organträger-Personengesellschaften nach dem allgemeinen Gewinnverteilungsschlüssel zugerechnet, die zu diesem Zeitpunkt am Organträger beteiligt sind.
Verzichtet ein GmbH-Gesellschafter auf das ihm zustehende Mehrstimmrecht, liegt darin keine Schenkung an die Mitgesellschafter. Das gilt nach dem aktuellen Urteil des BFH auch dann, wenn deren GmbH-Anteile nunmehr ...
Mit Verweis auf die üppige BFH-Rechtsprechung zum einheitlichen Vertragswerk kommt das FG Köln zu dem Urteil, dass allein ein Bebauungskonzept noch nicht zur Grunderwerbsteuer auf Baukosten führt. Die einheitliche Bemessungsgrundlage wird indiziert, wenn der Veräußerer aufgrund einer in bautechnischer und finanzieller Hinsicht konkreten und bis annähernd zu Baureife gediehenen Vorplanung ein bestimmtes Gebäude auf einem bestimmten Grundstück zu einem im Wesentlichen feststehenden Preis anbietet und der ...
Das BMF hat die wichtigsten ab dem ab 1.1.2013 geltenden Zahlen zur Lohnsteuer in einer tabellarischen Übersicht zusammengestellt. Das beinhaltet auch die jeweiligen Fundstellen im EStG und in den LStR.
Wird ein notarielles Kaufangebot erst nach Ablauf seiner befristeten Unwiderruflichkeit angenommen, liegt kein Rechtsakt nach § 7h oder § 7i EStG vor. Der Hausbesitzer kann also noch keine erhöhten Absetzungen ...
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Selbstständig tätige Prostituierte erzielen Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Damit hat der Große Senat des BFH seine frühere Auffassung aufgegeben, nach der Prostituierte aus gewerbsmäßiger Unzucht statt gewerblicher Einkünfte sonstige Einkünfte gemäß § 22 Nr. 3 EStG erwirtschafteten. Der BFH folgte mit seiner jetzt getroffenen Entscheidung der in der Verwaltung und der Literatur allgemein vertretenen Auffassung, nach der Prostituierte mit ihrer Tätigkeit einen Gewerbebetrieb unterhalten.