Eingetragene Vereine haben zwar die Pflicht, Mitgliederversammlungen zu protokollieren. Die rechtliche Bedeutung des Protokolls wird aber meist überschätzt.
In keinem Bereich des Gemeinnützigkeitsrechts hat sich in den letzten Jahren so viel geändert wie bei den Rücklagen und der zeitnahen Mittelverwendung. Lernen Sie in einer Beitragsreihe den aktuellen Stand kennen und ...
Dass sich aus den Satzungszwecken eines Vereins ein entsprechender Finanzbedarf ergibt, ist noch kein Hinweis darauf, dass der Verein im Hauptzweck eine wirtschaftliche Ausrichtung hat. Das hat das KG Berlin entschieden ...
Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss nicht durch formellen Brief erfolgen; auch eine persönliche Unterschrift des Vorstands ist nicht erforderlich, lautet eine Entscheidung des OLG Zweibrücken.
Vereine werden des Öfteren mit dem Wunsch konfrontiert, Abstimmungen – besonders Wahlen – außerhalb der Mitgliederversammlung durchzuführen. Praktikabel ist das nur mit besonderer Satzungsgrundlage.
Bei Sportveranstaltungen haben Vereine Sicherungspflichten gegenüber den Teilnehmern und können bei Verstößen auch haftbar gemacht werden. Das beschränkt sich aber auf den vorgegebenen zeitlichen Rahmen der ...
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Untergliedert sich ein Verein „nach unten“ – also etwa in Landes-, Bezirks- und Ortsvereine, spricht man von einem Zentralverein oder -verband. Anders als im sogenannten Vereinsverband (mit meist eigenständigen Körperschaften als Mitgliedern) besteht eine sogenannte gestufte Mehrfachmitgliedschaft. Die Mitglieder der Untergliederung (Glied- oder Zweigvereine) sind zugleich Mitglieder im Hauptverein. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt hat jetzt klargestellt, dass die Eigenständigkeit und ...