15.09.2026 · Fachbeitrag ·
Der Steuerberater fragt, der Strafverteidiger antwortet
Ein Mandant meldet über Monate zu wenig Umsatzsteuer an und fasst die falschen Werte in der Jahreserklärung zusammen. Jetzt will er eine Selbstanzeige abgeben. Bislang ein klarer Fall – doch der BGH gibt mit Beschluss vom 10.12.2025 (1 StR 387/25) seine Linie auf: Voranmeldungen und Jahreserklärung sind eigenständige Taten. Muss der Berater jede Voranmeldung gesondert berichtigen? Dazu ein Fall aus der Praxis.
15.09.2026 · Nachricht ·
Literaturtipps
Damit Sie in der Informationsflut nicht untergehen, zeigt die folgende Übersicht, was wirklich lesenswert für Ihre Mandatsbearbeitung ist.
15.09.2026 · Nachricht ·
FG Niedersachsen
Gibt der Arbeitnehmer für die Firmenwagennutzung gegenüber seinem Arbeitgeber zu wenig Kilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte an und übernimmt er dies später in seiner Einkommensteuererklärung, ohne einen ...
08.09.2026 · Fachbeitrag ·
Eigenbedarf
Mit Urteil vom 20.5.26 in den verbundenen Rechtssachen T-685/24 und T-686/24 hat das EuG entschieden, dass der Begriff „Eigenbedarf“ in Art. 32 RL 2008/118/EG bzw. Art. 32 RL 2020/262 die unentgeltliche Weitergabe ...
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08.09.2026 · Fachbeitrag ·
Selbstanzeigeberatung
Der BGH hat entschieden, dass in den Fällen des § 180 Abs. 1 S. 1 Nr. 2a AO eine Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall i. S. d. § 370 Abs. 3 S. 2 Nr. 1 Alt. 2 AO vorliegt, wenn die einer ...
08.09.2026 · Nachricht ·
FG Düsseldorf
Vorsätzlich handelt, wer wissentlich und willentlich den objektiven Tatbestand einer Strafbestimmung verwirklicht (FG Düsseldorf 5.9.25, 10 K 2609/20 E, Abruf-Nr. 250846 ). Der Vorsatz bei § 370 Abs. 1 AO bezieht sich damit auch auf die Steuererheblichkeit der unrichtigen oder unvollständigen Angaben, auf die Herbeiführung des Steuerverkürzungserfolgs und das Erlangen eines nicht gerechtfertigten Steuervorteils. Insofern muss der Täter notwendig Kenntnisse der Steuerrechtslage haben (vgl. Ransiek in: ...