26.08.2026 · Nachricht ·
Heilmittelverordnung
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Diagnoseliste für den langfristigen Heilmittelbedarf erweitert. Künftig werden auch die Multisystematrophie vom Parkinson-Typ (MSA-P, ICD-10-GM G23.2) und die Multisystematrophie vom zerebellären Typ (MSA-C, ICD-10-GM G23.3) berücksichtigt. Die beiden Diagnosen werden zum 01.01.2027 in Anlage 2 der Heilmittel-Richtlinie aufgenommen.
26.08.2026 · Fachbeitrag ·
Betriebsausgaben
Spritpreise von über zwei Euro pro Liter werfen die berechtigte Frage auf, ob und unter welchen Bedingungen man anstelle der unauskömmlichen Kilometerpauschalen die tatsächlichen Kilometerkosten steuerlich geltend ...
26.08.2026 · Fachbeitrag ·
Praxismarketing
In Zeiten von „Dr. Google“ und generativen KI-Chatbots suchen immer mehr Internetnutzer gezielt nach konkreten Antworten auf ganz bestimmte gesundheitliche Fragestellungen. Damit tritt neben die klassische Suche ...
25.08.2026 · Fachbeitrag ·
Beihilfe
Zum 01.09.2026 steigen die Höchstsätze der Bundesbeihilfeverordnung für mehrere Leistungen. Betroffen ist unter anderem die Erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP): Der Höchstbetrag erhöht sich von 115,30 Euro auf 123,80 Euro. Auch die Leistungen im Bereich „Sonstiges“, die einheitlich für alle Heilmittelbereiche gelten, werden angehoben. Dazu zählt die versorgungsbezogene Pauschale je Blankoverordnung. Sie steigt von 98,60 Euro auf 102,70 Euro und wird bei beihilfeberechtigten Patienten weiterhin ...
20.08.2026 · Nachricht ·
Grundlagenforschung
Entgegen der gängigen Annahme, dass Gelenke durch Stoß- und Druckbelastungen verschleißen, zeigt eine dänische Registerstudie einen überraschenden Zusammenhang: Menschen mit Coxarthrose, die Sportarten mit hoher ...
18.08.2026 · Fachbeitrag ·
Arbeitsrecht
Wenn ein Mitarbeiter auf Sie zutritt und ein Zwischenzeugnis verlangt, sollten Sie ihn nicht vorschnell darauf verweisen, dass kein gesetzlicher Anspruch bestünde. Dieser Anspruch kann nämlich auch bestehen, wenn ein ...
18.08.2026 · Fachbeitrag ·
Gesetzliche Unfallversicherung
Ein Sturz einer Arbeitnehmerin im betriebseigenen Massageraum auf dem Weg zur Massage ist kein Arbeitsunfall, wenn der Betrieb die Massage frei-willig und individuell anbietet. Das Sozialgericht (SG) München ordnet eine solche Maßnahme dem persönlichen Lebensbereich zu; Arbeitszeit, Kostenübernahme und Ort im Betrieb ändern daran nichts (Urteil vom 22.07.2026, Az. S 9 U 498/25, Abruf-Nr. 255299 ; nicht rechtskräftig).