06.10.2026 · Fachbeitrag ·
Arbeitgeberleistungen
Steht eine Gehaltserhöhung an, denken Arbeitgeber und Arbeitnehmer häufig zuerst an eine Erhöhung des Bruttolohns. Steuerlich ist das jedoch oft die teuerste Lösung. Denn von zusätzlichen 100 Euro Bruttolohn kommt beim Arbeitnehmer regelmäßig nur etwa die Hälfte an, während den Arbeitgeber sogar Mehrkosten von über 120 Euro treffen. Deutlich wirtschaftlicher ist es häufig, die Vergütung durch steuerfreie oder pauschal besteuerte Benefits zu gestalten.
05.10.2026 · Fachbeitrag ·
Gesetzgebung
Die Bundesregierung hat heute auf Vorschlag des Bundesjustizministeriums einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem das Strafrecht verschärft werden soll. Insbesondere geht es um tätliche Angriffe gegen Menschen, deren ...
02.10.2026 · Nachricht ·
Außergewöhnliche Belastung
Bei der sog. Delfin-Therapie handelt es sich um eine wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungsmethode. Die Aufwendungen können daher nur dann als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG anerkannt werden, wenn ...
02.10.2026 · Fachbeitrag ·
Mindestlohn
Auch für angehende Physiotherapeuten gibt es die Möglichkeit, die Ausbildung als Duales Studium zu absolvieren. Bisher ungeklärt ist die Frage: Müssen die Einrichtungen, die die Studierenden beschäftigen, diesen den Mindeslohn zahlen? Das Landesarbeitsgericht (LAG) Baden-Württemberg hat dazu drei wichtige Feststellungen getroffen (Urteil vom 12.12.2025, Az. 15 Sa 47/24, Abruf-Nr. 254675 ). Das letzte Wort hat nun das BAG. Dort ist die Revision anhängig (Az. 9 AZR 76/26).
30.09.2026 · Fachbeitrag ·
Wettbewerbsrecht
Entgeltlich bereitgestellte Testsiegel für Ärztinnen und Ärzte müssen zur Vermeidung einer Irreführung strenge Anforderungen an die Richtigkeit, Eindeutigkeit und Klarheit des Testverfahrens und der Gestaltung der ...
29.09.2026 · Fachbeitrag ·
Vergütung
Die Gehälter angestellter Physiotherapeuten in ambulanten Praxen sind 2025 laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit gegenüber dem Vorjahr um 6,44 Prozent gestiegen. Die GKV-Vergütungen wurden zum Januar 2025 ...
29.09.2026 · Fachbeitrag ·
Kindergeld
Die Ausbildung zum Rettungssanitäter gilt trotz ihrer berufsqualifizierenden Wirkung nicht als Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung i. S. v. § 32 Abs. 4 S. 2 Einkommensteuergesetz (EStG), weil sie kürzer als ein Jahr dauert. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden (Urteil vom 22.04.2026, Az. III R 7/24). Eltern können deshalb auch für Kinder, die eine Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert haben, weiter Anspruch auf Kindergeld geltend machen.