25.03.2026 · Fachbeitrag ·
Ergotherapie
Ergotherapeuten haben Anspruch auf eine sektorale Heilpraktiker-(HP-)Erlaubnis, beschränkt auf den Bereich der Ergotherapie, wenn sie die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen können (Verwaltungsgericht [VG] Hannover, Beschluss vom 15.05.2025, Az. 7 A 3486/23).
23.03.2026 · Fachbeitrag ·
Arbeitsrecht
Massagestudios, die nicht medizinische Leistungen abgeben, fallen unter den Ausnahmetatbestand des § 10 Abs. 1 Nr. 7 Arbeitszeitgesetz (ArbZG, s. u.). Deshalb dürfen dort angestellte Masseurinnen und Masseure auch an ...
17.03.2026 · Fachbeitrag ·
Arbeitsrecht
Auch die Deutsche Post vereinfacht Arbeitsabläufe durch Digitalisierung. Das gelingt, doch kann durch die gescannte Einlieferungsnummer nun nicht mehr der Anscheinsbeweis der Zustellung erbracht werden, urteilte das ...
10.03.2026 · Fachbeitrag ·
Arbeitsrecht
Die Nutzung privater Mobiltelefone kann sich negativ auf die Arbeitsatmosphäre in der Physiopraxis auswirken. Ständig piept es irgendwo, weil sich eine News-App meldet oder das Handy brummt, weil eine SMS oder eine WhatsApp-Nachricht eingegangen ist. Jedes Mal wird dabei der Arbeitnehmer von seiner Tätigkeit abgelenkt und der Patient in der Mitarbeit bei der Behandlung gestört. Gravierender ist jedoch der effektive Arbeitszeitverlust. Lesen Sie, wie Sie ein Handyverbot durchsetzen können.
04.03.2026 · Fachbeitrag ·
Akteneinsicht
Patienten, die Einsicht in ihre Patientenakte verlangen, haben seit der jüngsten Änderung des § 630g Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) Anspruch darauf, dass die erste Abschrift nun kostenfrei zur Verfügung gestellt ...
24.02.2026 · Nachricht ·
Praxismietvertrag
Physiotherapeuten, die ihre Praxisräume angemietet haben, haben bei der Betriebskostenabrechnung Anspruch auf Einsicht in die Originalbelege (PP 12/2024, Seite 2, Abruf-Nr. 50197774 und PP 05/2022, Seite 7 ff.).
13.02.2026 · Fachbeitrag ·
Betriebliche Gesundheitsförderung
Ein mehrwöchiges Gesundheitstraining liegt nicht im ganz überwiegenden eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers, wenn es vorrangig auf die Stärkung individueller Gesundheitskompetenz abzielt und nicht spezifisch berufsbedingte Beeinträchtigungen betrifft. Es kommt dann allenfalls die Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 34 EStG bis zu 600 Euro infrage (Finanzgericht [FH] Nürnberg, Urteil vom 08.05.2025, Az. 4 K 438/24; Revision zum Bundesfinanzhof anhängig unter Az. VI R 9/25).