Hat der in betrügerischer Absicht handelnde Verkäufer von vornherein gar nicht die Absicht, die vereinbarte Leistung zu erbringen, kann der Käufer aus der Rechnung auch keine Vorsteuer ziehen. Denn bei der in der Rechnung ausgewiesenen Umsatzsteuer handelt es sich um einen unberechtigten Steuerausweis i. S. von § 14c Abs. 2 S. 2 UStG.
Das FA darf einen bestandskräftigen Steuerbescheid aufgrund eines Abgleichs der übermittelten Daten der Krankenversicherung mit den erklärten Angaben ändern, obwohl diese Daten bereits vor Erlass des ...
Sachlohn wird grundsätzlich stichtagsbezogen auf den Zeitpunkt des Lohnzuflusses bewertet. Daher ist der gemeine Wert nicht börsennotierter Aktien aus Verkäufen abzuleiten, die am Bewertungsstichtag oder, wenn solche ...
Das FG Baden-Württemberg hat mit Urteil vom4.8.16 (10 K 2128/14) entschieden, dass ein Arbeitgeber für die Lohnsteuer auf Sachzuwendungen an seine Arbeitnehmer haftet, wenn der Wert der Zuwendung zusammen mit den Versand- und Verpackungskosten die monatliche Freigrenze von 44 EUR überschreitet (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG).
Der EuGH hat zu einem portugiesischen Vorlagebeschluss darauf erkannt, dass der Vorsteuerabzug auch bei ungenauen Rechnungsangaben erhalten bleibt. Es ist dann Aufgabe der Finanzverwaltung, weitere Ermittlungen ...
Der EuGH hat jetzt entschieden, dass Rechnungen mit Rückwirkung auf den Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs berichtigt werden können. Ausdrücklich wendet sich der EuGH gegen die deutsche Verwaltungspraxis, in derartigen ...
Kassenführung: der aktuelle BMF-Bericht im Praxis-Check
Das BMF hat einen aktuellen Evaluierungsbericht zum Kassengesetz vorgelegt. Was bedeutet das für die Beratungspraxis? Wo liegen derzeit die größten Risiken einer Hinzuschätzung für Ihre Mandanten? Die Sonderausgabe von BBP Betriebswirtschaft im Blickpunkt zeigt, was jetzt wichtig ist.
Kosten für Baumaßnahmen: BMF präzisiert Abgrenzung
Mit Schreiben vom 26.01.2026 hat das BMF die Abgrenzung von Anschaffungs-, Herstellungs- und Erhaltungsaufwendungen präzisiert. Die Sonderausgabe von AStW Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht zeigt anhand von praktischen Beispielen, was das für die Beratungspraxis bedeutet.
Die Stiftungsholding als Alternative zur GmbH-Holding
GmbH-Holdings sind beliebt – aber sind sie immer die beste Option? Das IWW-Webinar am 26.05.2026 zeigt, warum die Stiftungsholding in vielen Fällen die bessere Alternative ist. Profitieren Sie von einer systematischen Gegenüberstellung und vielen praktischen Gestaltungsbeispielen.
Werden Betriebe, Teilbetriebe, Mitunternehmeranteile oder und bestimmte Anteile in eine unbeschränkt körperschaftsteuerpflichtige Kapitalgesellschaft eingebracht, und erhält der Einbringende dafür neue Anteile an der Gesellschaft (Sacheinlage), darf die Kapitalgesellschaft das eingebrachte Betriebsvermögen gemäß § 20 Abs. 2 Satz 1 UmwStG anstelle des gemeinen Wertes mit seinem Buchwert oder mit einem höheren Wert (Zwischenwert) ansetzen. Zu klären war, bis zu welchem Zeitpunkt das Wahlrecht auszuüben ...