Nach Auffassung des FG Berlin-Brandenburg reicht es aus, dass ein Kfz-Händler bei einem EU-Geschäft die USt-IdNr. des Geschäftspartners bei Vertragsschluss überprüft. Wird die USt-IdNr. während der Geschäftsabwicklung ungültig, muss der Händler sich dieses nicht zurechnen lassen.
Die Steuerfahndung darf von einem Zeitungsverlag die Übermittlung von Personen- und Auftragsdaten zu den Auftraggebern einer bestimmten Anzeigenrubrik verlangen. Der BFH sieht hierin keinen Verstoß gegen die ...
Erzielt ein Unternehmer über Jahre hinweg Verluste, wird der Betrieb vom FA besonders unter die Lupe genommen. Wird dabei nachgewiesen, dass durch den Unternehmer keine Gewinnerzielungsabsicht mehr besteht, werden die ...
Bei einer unentgeltlichen Übertragung eines landwirtschaftlichen Betriebs im Wege der vorweggenommenen Erbfolge kann der Betriebsübergeber einen Investitionsabzugsbetrag für eine erst vom Betriebsübernehmer durchzuführende Investition beanspruchen, so der BFH.
Ein Investitionsabzugsbetrag darf entgegen der Auffassung der Finanzverwaltung nicht allein deshalb versagt werden, weil der Antrag erst nach einer Außenprüfung gestellt wird. Die Steuervergünstigung kann danach ...
Voraussetzung für den Werbungskostenabzug von Aufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 EStG) ist, dass der Ort des eigenen Hausstands und der Beschäftigungsort auseinanderfallen.
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In dem seit 2014 geltenden neuen steuerlichen Reisekostenrecht ist der einstige Begriff der „regelmäßigen Arbeitsstätte“ durch den der „ersten Tätigkeitsstätte“ ersetzt worden. Jeder Arbeitnehmer hat seither noch höchstens eine Arbeitsstätte: die erste Tätigkeitsstätte. Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte werden nur mit der Entfernungspauschale abgegolten. Was aber ist, wenn der Arbeitnehmer keine erste Tätigkeitsstätte hat? Hierzu hat das FG Nürnberg entschieden, dass in diesem Fall der ...