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Zertifikat – Solarenergie für die Zukunft

Der Markt für Solarzellen wächst seit Jahren stetig und sogar die USA wollen ihren Anteil an regenerativen Energien erhöhen. Um von diesem Wachstum zu profitieren, können Anleger auf einzelne Aktien setzen. Weniger risikoreich erscheint hier das Solar Energy Open End Zertifikat von ABN Amro (WKN: ABN43J), das sich auf einen entsprechenden Index bezieht. Anleger partizipieren in voller Höhe am Kursverlauf des auf zehn weltweit operierende Unternehmen im Bereich Solartechnik basierenden Börsenbarometers. Die Zusammensetzung des Index wird halbjährlich überprüft und beinhaltet nur Firmen mit einer Marktkapitalisierung ab 100 Mio. EUR.  

 

Der Index beinhaltet auch fünf deutsche Firmen: Solon, SolarWorld, Q-Cells, ErSol und Conergy. Daneben stammen drei Unternehmen aus den USA und jeweils eine AG aus China und Taiwan. Somit besteht zur Hälfte ein Währungsrisiko, aber auch eine entsprechende Chance. Das Zertifikat wird an den Börsen Stuttgart und Frankfurt gehandelt und ermöglicht Investoren eine marktbreite und weltweite Beteiligung an den Chancen der Solarenergie. Da es sich jedoch um einen speziellen Branchenbereich handelt, kommt das Papier lediglich als Beimischung und Alternative zur Einzelanlage in Betracht. Der Emittent verlangt 0,8 v.H. Managementgebühr im Jahr und behält die Dividenden ein. Letzteres ist weniger entscheidend, da die Aktien keine hohe Ausschüttungsquote aufweisen.  

 

Wie bei allen Indexzertifikaten kommt eine steuerliche Erfassung nur im Rahmen des § 23 EStG in Betracht, sodass Gewinne nur innerhalb der Jahresfrist steuerlich erfasst werden. Gleiches gilt für die begrenzte Verrechnungsmöglichkeit von realisierten Verlusten. Das Halbeinkünfteverfahren kommt nicht zur Anwendung.  

Quelle: Ausgabe 09 / 2006 | Seite 660 | ID 113866