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Vermögensberatung kompakt

Zertifikat – Edle Tropfen für das Depot

 

Die Auktions- und Großhandelspreise für erstklassige Weine erzielen derzeit Spitzenergebnisse, da edle Tropfen immer seltener werden. Wein als Kapitalanlage ist aber eher etwas für Experten, die Trends, Rebstockarten oder das Klima richtig einschätzen können. Eine Alternative sind Aktien von Produzenten. Der Weinaktienindex Krescencio stieg im vergangenen Jahrzehnt um jährlich 10,2 v.H., der Weltaktienindex im gleichen Zeitraum lediglich um 6,4 v.H. Besonders positiv ist, dass sich Aktien von Weinproduzenten auch bei schlechter Konjunktur gut entwickeln können. Der bekannteste Weinkonzern ist LVMH, aber auch die Brauerei Foster‘s ist durch die Übernahme des australischen Weinproduzenten Southcorp zum weltweit zweitgrößten Weinproduzenten aufgestiegen. Hinzu kommt die deutsche Firma Hawesko. Anleger haben die Möglichkeit, marktbreit über ein Zertifikat der Raiffeisen Centrobank in Wein zu investieren. Das Papier (ISIN: AT0000454202) wird an der Börse Stuttgart gehandelt und setzt auf einen Aktienkorb von 14 Unternehmen der Weinbranche.  

 

Zertifikat – Vom Auf und Ab in Japan profitieren

 

Dem japanischen Nikkei-Index trauen eine Reihe von Experten noch erhebliches Kurspotential zu. Wer darauf setzen will, aber der Meinung nicht voll vertraut, liegt mit dem Kauf des Twin-Win-Zertifikats von Sal. Oppenheim (WKN: SBL1TW) richtig. Das Papier mit einer Laufzeit bis zum 18.11.2010 beteiligt seine Besitzer mit einem Hebel von 1,33 an Kursgewinnen. Steigt der Index zum Beispiel um 50 v.H., gibt es 66,5 v.H. Rendite. Fällt der Nikkei hingegen, wandelt das Zertifikat den Verlust in einen Gewinn im Verhältnis 1:1 um. Somit profitieren Anleger unabhängig vom Kursverlauf, bei Anstiegen sogar überproportional. Einzige Einschränkung: Fällt der Index während der Laufzeit um mehr als 30 v.H., entfällt die Gutschrift bei Verlusten. Das Zertifikat ist währungsgesichert und kann über die Börsen Stuttgart und Frankfurt erworben werden. Es bietet eine optimale Einstiegschance in den japanischen Aktienmarkt mit attraktiven Renditeaussichten, die nach einem Jahr steuerfrei bleiben. 

Immobilie – Über Aktien in Bern investiert sein

 

Die Schweizer Acron AG bietet Anlegern die Beteiligung an einem sechsgeschossigen Bürohaus in Bern, das 2003 erbaut wurde. Das gesamte Objekt ist für 15 Jahre mit Verlängerungsoption an eine Tochter der Deutschen Telekom AG vermietet und soll jährliche Ausschüttungen von 6,25 v.H. bis hin zu 7,5 v.H. leisten. Im Gegensatz zur Fondsvariante werden die Besitzer zu Aktionären. Das hat den Vorteil, dass Dividenden dem Halbeinkünfteverfahren unterliegen und ein Teil der Ausschüttung als Rückzahlung des Nennwertes steuerfrei bleibt. Zwei Risiken liegen in möglichen Schwankungen des Schweizer Franken und darin, dass der Alleinmieter nach 15 Jahres ausziehen könnte. Infos unter: www.acron.ch, Telefon: 4144-2857952, Mail: info@acron.ch. 

 

Anleihe – Knapp 5 v.H. Zins bei kalkulierbarem Risiko

 

Rund 2 v.H. mehr Zinsen als herkömmliche festverzinsliche Anleihen bietet die Emma-29-Anleihe der DZ Bank (DE000DZ8JLG3) mit Fälligkeit am 25.10.2010. Bis dahin dürfen allerdings weder Kroatien noch die Türkei in Zahlungsverzug geraten. Tritt dies ein, erhalten Anleger eine Anleihe dieses Staates statt die Rückzahlung zum Nennwert. Da dieses Kreditereignis bei den potentiellen EU-Beitrittsländern nicht sehr wahrscheinlich erscheint, kann die Anleihe mit einer Rendite von rund 5 v.H. durchaus ins Depot beigemischt werden. 

 

Alternativanlage – Auf die Wirtschaftskraft von Dubai setzen

 

Dubai schöpft seine Wirtschaftskraft neben dem Öl aus Handel, Finanzen und Tourismus. Mit dem Dubai Top Select Zertifikat (WKN: DB5281) der Deutschen Bank haben Anleger nun die Möglichkeit, an der Kursentwicklung von sieben Aktien aus den Bereichen Banken, Bau und Immobilien zu partizipieren. Das Zertifikat läuft endlos. Da die Heimatwährung Dirham an den USD gekoppelt ist, bestehen neben dem Kurzsrisiko auch Währungsrisiken, aber auch -chancen. 

 

Zertifikat – Bis zu 36 v.H. Rendite in 4,5 Jahren

 

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der EuroStoxx50 an einem der Stichtage 30.4.2007, 30.4.2008, 30.4.2009 und 30.4.2010 zumindest seinen Indexstand vom 31.10.2005 einmal erreichen wird. Daher lohnt ein Blick auf das Europa-Express-Zertifikat (DE000CG0EA93) der Citigroup. Liegt der Index im April 2007 auf oder oberhalb seines Startwertes, wird das Zertifikat zu 112 v.H. zurückgezahlt. Tritt dieses Ereignis erst in einem der Folgejahre ein, gibt es 2008 120 v.H., 2009 128 v.H. und 2010 136 v.H. des Ausgangswertes zurück. Schafft es der EuroStoxx50 an keinem Stichtag auf dieses Level, wird immerhin der volle Nennbetrag zurückgezahlt, wenn der Index während der Laufzeit nie mehr als 30 v.H. fällt. Ein Investment, das mit hoher Wahrscheinlichkeit solide Gewinne verspricht. 

 

Zinsanlage – Indirekt an Unternehmensanleihen verdienen

 

Der Rentenindex RDAX beinhaltet Unternehmensanleihen von im DAX gelisteten AG, die ausgezahlten Zinsen werden dem Kursstand jeweils hinzugeschlagen. Hierauf basiert nun das RDAX OpenEnd-Zertifikat (NL0000043370) von ABN Amro. Anleger, die dieses Produkt kaufen, profitieren von Kursbewegungen der Anleihen sowie den Zinskupons. In den vergangenen sechs Jahren hätte dies einen Wertzuwachs von 41 v.H. gebracht. Dieses neue Zertifikat ist für Rentenanleger geeignet, die ihre Erträge bei überschaubarem Risiko optimieren wollen. Nicht eindeutig geklärt ist die steuerliche Behandlung. Obwohl sich das Zertifikat ausschließlich auf den Kursverlauf eines Indizes bezieht, geht der Emittent von einer Finanzinnovation aus, so dass Kursgewinne unter die Kapitaleinnahmen fallen. 

 

 

 

Quelle: Ausgabe 01 / 2006 | Seite 49 | ID 114252