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Zertifikat - Entspannt schwankende Aktienkurse

Ein Bonuszertifikat hat den Charme, dass Anleger bei seitwärts tendierenden Märkten eine Prämie kassieren. Steigen die Kurse stärker als der versprochene Bonus, geht diese Performance nicht verloren. Nur bei stark fallenden Börsen entfällt die Zusage. Einen Schritt weiter geht das Relax-Bonus-Zertifikat der Société Générale (WKN SG9A94). Es bezieht sich auf die drei Aktien der Deutsche Telekom, der Allianz und DaimlerChrysler. Fällt keines der Werte bis zur Fälligkeit am 31.7.2009 um mehr als 50 v.H., erhalten die Besitzer einen Bonus von 30 v.H. Diese Kursabsicherung nach unten liegt deutlich über der von herkömmlichen Bonus-Zertifikaten. Dafür gibt es aber auch keinen Zusatzgewinn, sollten die Aktien stärker ansteigen. Wird die Schutzschwelle allerdings während der Laufzeit unterschritten, ist die sich am schlechtesten entwickelnde Aktie maßgebend. Liegt diese Aktie bei Fälligkeit 15 v.H. unter dem Ausgangsniveau vom August 2006, erhält der Anleger den Nennwert zu 85 v.H. zurück. Das Papier eignet sich für vorsichtige Investoren, die eher von leicht steigenden oder fallenden Notierungen ausgehen und einen Kursrutsch ausschließen. Dann ist eine Jahresrendite von knapp 9 v.H. möglich, während Aktionäre eher ein Nullergebnis erzielen. Zudem ist der Bonus nach derzeitiger Rechtslage nur innerhalb der Spekulationsfrist steuerpflichtig, es handelt sich nicht um eine Finanzinnovation. 

Quelle: Ausgabe 11 / 2006 | Seite 819 | ID 113724