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Vermögensberatung kompakt

Zertifikat - Bonus mit doppeltem Netz

 

Die Hypo-Vereinsbank bietet ein Flex Express Bonus-Zertifikat (WKN: HV095D) auf den EuroStoxx 50 mit Fälligkeit am 11.1.2012. Das Besondere ist der Zweifachbonus. Die Rückzahlung am Laufzeitende beträgt mindestens 160 v.H.,wenn der Index zu keinem Zeitpunkt um mehr als 20 v.H. unter sein Ausgangsniveau sinkt. Fällt er um bis zu 40 v.H., gibt es den Nennwert noch zu 120 v.H. zurück. Erst bei stärkerem Rückgang des EuroStoxx 50entfällt der Bonus. Die Rückzahlung bei Fälligkeit entspricht dann der Indexentwicklung und Anleger partizipieren an Gewinnen oder Verlusten in voller Höhe. Um an der Wertentwicklung europäischer Aktien mit der Aussicht auf einen Zusatzertrag teilhaben zu können, ist das Flex Express Bonus-Zertifikat sicherlich eine lohnende Ergänzung im Aktiendepot. 

 

Zertifikat - Bonus mit doppelter Chance

 

Das Quattro Zertifikat III von Merrill Lynch (ISIN: DE000A0F3MS0) bietet eine hohe Partizipation an den Zuwächsen des EuroStoxx 50. Fällt der Index bis Januar 2011 nie um mehr als 25 v.H. des Ausgangsniveaus vom 3.1.2006, ist ein Bonus von 30 v.H. sicher. Steigt der EuroStoxx 50stärker, setzt der Hebel ein. Anleger kassieren dann den doppelten Bonus der Wertentwicklung. Liegt der Index Anfang 2011 etwa bei plus 45 v.H.,beträgt der Bonus 90 v.H. Das Zertifikat bietet eine lukrative Beteiligung an europäischen Aktien mit Risikoabsicherung. 

 

Zertifikat - Korea mit Bonusabsicherung

 

Der Börsenindex Kospi 200 in Korea hat in den vergangenen fünf Jahren um 180 v.H. zulegen können. Goldman Sachs hat nun ein Bonus-Zertifikat auf den Index aufgelegt. Verliert Kospi 200 bis Dezember 2011 nicht mehr als 40 v.H., bekommen die Besitzer den Nennwert zu 145 v.H. ausbezahlt. Steigt er stärker, partizipieren Anleger in voller Höhe an den Zuwächsen. Dieses börsennotierte Zertifikat (ISIN: DE000GS8UQW2) biete eine gute Einstiegsmöglichkeit in den koreanischen Aktienmarkt. 

 

Investmentfonds - Bonus im Depot

 

Bonus-Zertifikate haben sich im vergangenen Jahr zu einem Renner unter den Derivaten entwickelt. Bei freundlichen oder leicht nachgebenden Börsen gibt es eine Performance, die deutlich über der des zu Grunde liegenden Basiswerts liegt. Die Zertifikate beziehen sich zumeist auf eine Aktie oder einen Aktienindex. Diesem Trend folgt nun der deutsche Marktführer bei den Investmentfonds DWS mit einem Fonds auf Bonus-Zertifikate (WKN: 515 245). Aus einer Datenbank von rund 3.000 Bonus-Zertifikaten werden 60 bis 70 Papiere von bis zu 30 verschiedenen Emittenten ausgewählt. Fondssparpläne sind möglich. Der Ausgabeaufschlag beträgt 4 v.H., die jährliche Managementgebühr 1,4 v.H. Im Direkterwerb können Anleger diese Kosten umgehen. 

 

Immobilienfonds - Drei Objekte als Anlagemix

 

Das Münchener Emissionshaus BVT investiert über den Ertragswertfonds 2 GmbH & Co. KG in Immobilien an drei verschiedenen Standorten: in Köln, Jüchen bei Mönchengladbach und in Hannover. Durch die Streuung über unterschiedliche Immobilienarten wie Bürohäuser, Einkaufsparks und Mischimmobilien wird die Mieterstruktur breit diversifiziert. Drei verschiedene Standorte sollen das Risiko von Immobilienzyklen abfedern. In Köln handelt es sich um einen Bürokomplex im Banken- und Versicherungsviertel der Innenstadt, das vom Gerling-Konzern sowie der IHK genutzt wird. In Hannover liegt die Immobilie in der Haupteinkaufsstraße des Stadtteils Badenstedt. Hauptmieter ist die Stadt, große Teile der Flächen machen jedoch Gastronomie, Läden und Arztpraxen aus. In Jüchen investiert der Fonds in eine innerörtliche Einzelhandels-immobilie. Mieter sind Rewe, Aldi und der Textildiscounter KIK. Die drei Objekte sollen zehn Jahre gehalten und dann sukzessive über einen Zeitraum von drei Jahren veräußert werden. Anleger können sich ab 15.000 EUR plus 5 v.H. Agio beteiligen und erzielen Einkünfte nach § 21 EStG. Die jährlichen Ausschüttungen sollen zwischen 6,5 v.H. und 7 v.H. liegen. Der Anbieter (www.bvt.de) zählt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 4 Mrd. EUR in 144 Fonds und über 30.000 Anlegern zu den erfahrensten Emittenten geschlossener Fonds. 

 

Kurzfristanlage - Schwungvolle Zinsen sichern

 

Das Swing Zertifikat der Deutschen Bank (WKN: DB0XXW) zahlt am 27.6.2007 in jedem Fall den Nennwert sowie einen Kupon von 2,7 v.H. zurück. Ob es noch mehr Zinsen werden, hängt von der Schwankungsbreite von 30 internationalen Aktien von Allianz bis Walt Disney ab. Maßgebend ist dann der Wert aus dem Basket, der sich prozentual am wenigsten verändert hat, egal ob positiv oder negativ. Liegt der Ausschlag über 2,7 v.H., gibt es einen Zinssatz in Höhe des Ausschlags. Keine Rolle spielt die Währungsentwicklung, da die absolute Kursschwankung in der Heimatwährung maßgebend ist. Das in Stuttgart und Frankfurt notierte Papier garantiert für die kurze Laufzeit eine ordentliche Verzinsung mit Aussicht auf einen Bonus. 

 

Indexfonds - ETF sind weiter auf dem Vormarsch

 

Exchange Traded Funds (s. ausführlich AStW 05, 324) haben 2005 ihren Erfolg fortgesetzt. Die Umsätze haben zugelegt, die Gebühren sind gesunken. An der Deutschen Börse stieg die Zahl der gehandelten Produkte von 54 auf 77 und das verwaltete Vermögen um 60 v.H. auf mehr als 26 Mrd. EUR. Ein Grund für den Erfolg ist der Kostenvorteil zu herkömmlichen Aktienfonds. Es gibt keinen Ausgabeaufschlag und die laufenden Gebühren sind bis zu 90 v.H. geringer. Neben dem Marktführer Indexchange hat sich 2005 mit der Deutsche-Bank-Tochter DVG ein weiterer großer Anbieter etabliert, der aus dem Stand bereits 1,7 Mrd. EUR verwaltet. Dritter im Bunde ist I-Shares mit einem Vermögen von knapp 10 Mrd. EUR. Anleger können über ETF kostengünstig auf den Kursverlauf vieler Aktienindizes aus Deutschland, West- und Osteuropa, Amerika, Asien und einzelne Regionen oder Strategien setzen. Besonders vorteilhaft ist, dass Indexfonds jederzeit über die Börse an- und verkauft werden können. Bei herkömmlichen Fonds ist die Rückgabe hingegen nur einmal pro Tag möglich. 

 

Quelle: Ausgabe 03 / 2006 | Seite 217 | ID 114156