Der Fall: Ein Zahnarzt hatte einem Patienten eine Implantat-Behandlung durchgeführt. Der Patient war jedoch unzufrieden und bezweifelte Die Passgenauigkeit der Prothesen sowie eine fehlerhafte Stellung des Implantats. Dies bestätigte der Sachverständige in seinem Gutachten, der eine „Vielzahl von Fehlern“ monierte. Auch bei einer Viezahl von Nachbesserungsterminen konnte die Passgenauigkeit nicht hergestellt werden. Daraufhin brach der Zahnarzt die Behandlung ab und erklärte, er könne nichts mehr für ihn ...
Das Amtsgericht Altena hat am 15. Februar 2011 (Az: 2 C 291/10; Abruf-Nr. 120995 ) entschieden, dass im Urteilsfall ein Ausfallhonorar in Höhe von 270 Euro gerechtfertigt war. Der zur Zahlung verurteilte Patient hatte ...
Das Amtsgericht Mannheim hat am 21. September 2011 (Az: 10 C 102/11; Abruf-Nr. 120506 ) entschieden, dass die Weitergabe von Patientenunterlagen durch ein Abrechnungsunternehmen an die refinanzierende Bank nicht ...
Das Landessozialgericht Baden-Württemberg hat (Az: L 2 SO 5698/10) entschieden, dass im Urteilsfall der Kläger – ein Sozialhilfeempfänger – keinen Anspruch auf ein Darlehen für eine Implantatversorgung hatte. Bei dem Patienten lag keine Ausnahmeindikation für eine Implantatversorgung bei atrophiertem zahnlosen Kiefer vor. Dies wurde durch ein zahnärztliches Gutachten bestätigt. Das Gericht verwies darauf, dass Kieferatrophien bei jedem größeren Zahnverlust auftreten würden und deshalb in der ...
Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt hat mit Beschluss vom 9. Mai 2011 (Az: 8 W 20/11) entschieden, dass ein Patient keinen Anspruch auf das Original seiner Behandlungsunterlagen hat.
Ein Zahnarzt hatte eine Firma mit der Erstellung einer Homepage für seine Praxis beauftragt. Diese Firma verwendete dafür Bilder, an denen sie keine Rechte besaß. Der Rechtinhaber verklagte daraufhin den Zahnarzt.
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Im Rahmen der Novellierung der GOZ ist die darin enthaltene Analogieregelung an die Regelung in der GOÄ angepasst worden. Aktuell stellt der GOZ-Senat der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) dazu fest: