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25.02.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Mandatspraxis

Wir bezahlen das, die Prozessfinanzierung!

Zögern Mandanten wegen hoher Kosten vor einem Rechtsstreit, müssen Anwälte darauf hinweisen, dass Prozessfinanzierer beauftragt werden können. Häufig wird dies nicht beachtet, obwohl Anwälte ihre Hinweispflicht leicht erfüllen können, indem sie ihre Kanzleidokumente anpassen. Mit Prozessfinanzierung haben sich jüngst auch zwei OLG-Entscheidungen beschäftigt, die Sie kennen sollten. > lesen

25.02.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · beA Nutzungspflicht

Schutz anwaltlicher Steuerdaten geht vor beA-Pflicht

Klagt ein Anwalt in eigener Sache zum FG, muss er sein beA nicht nutzen, wenn er seinen Anwaltsstatus nicht offenlegt und außerdem Kanzleimitarbeiter Einblick in seine Steuerdaten bekämen. Er muss dann auch nicht auf alternative sichere Übermittlungswege ausweichen (FG Berlin-Brandenburg 10.6.25, 3 K 3005/23, Abruf-Nr. 249941 ).  > lesen

25.02.2026 · Nachricht aus RVG professionell · Nachlasspflegschaft

Stundensatz von 130 EUR netto ist angemessen

Ein anwaltlicher Nachlasspfleger kann bei vermögenden Nachlässen seit dem 1.1.24 einen Stundensatz von 130 EUR netto für eine durchschnittliche Tätigkeit abrechnen. Treffen den Anwalt besondere wirtschaftliche Belastungen, kann der Stundensatz zusätzlich angepasst werden, so das OLG Nürnberg (24.10.25, 15 Wx 711/25, Abruf-Nr. 251900 ). > lesen

18.02.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Berufsrecht

Keine Altersgrenze für Anwaltsnotare

Mit der 70-Jahre-Altersgrenze in § 47 Nr. 2 Var. 1, § 48a BNotO wird unzulässig in die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) eingegriffen. Dies gilt jedoch nur für Anwaltsnotare und nicht für Nur-Notare, entschied nun das BVerfG (23.9.25, 1 BvR 1796/23, Abruf-Nr. 250689 ). Für Nur-Notare gilt die Grenze von 70 Jahren unverändert weiter. Auch für die Anwaltsnotare bleibt dank einer Übergangsregelung bis 2026 zunächst alles beim Alten. > lesen

17.02.2026 · Nachricht aus RVG professionell · Vergütungsvereinbarung

Gekürztes Honorar, wenn Anwälte
ihre Tätigkeit nicht schlüssig darlegen

Gerichte können Stundenhonorare erheblich kürzen, wenn die abgerechneten Tätigkeiten knapp und zu allgemein beschrieben sind (OLG Brandenburg 21.10.25, 6 U 126/24, Abruf-Nr. 252470 ). Bei umfassenden Aufgaben muss klar sein, welche Tätigkeit wie viel Zeitaufwand erforderte.  > lesen

11.02.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Kanzleiorganisation

Ist Ihr Impressum schnell genug zu finden?

Ist Ihre Kanzleiwebsite ein sogenannter One-Pager bzw. Long-Pager? Also eine einzige lange Internetseite, die man herunterscrollt? Dann kann es kritisch sein, wenn man auf das dortige Impressum verlinkt. Das OLG Braunschweig betont, dass ein Impressum, abgesehen von der Zwei-Klick-Regel, stets leicht zu finden sein muss (28.5.25, 2 U 16/25, Abruf-Nr. 250338 ).  > lesen

03.02.2026 · Nachricht aus Vollstreckung effektiv · Vollstreckungspraxis

Gewerberäume „vollstreckungsfest“ im Titel bezeichnen

Gerade bei Gewerberäumen brauchen Gerichtsvollzieher klare Koordinaten bzw. einen präzisen Räumungs- und Herausgabetenor. Geht es um Flächen z. B. in großen Baukomplexen, müssen diese rasch und verwechslungssicher identifiziert werden. Ein Fall vor dem AG Bremen-Blumenthal zeigt: Wer es sich zu einfach macht, riskiert gescheiterte Vollstreckungen (3.4.25, 22 M 2963/24, Abruf-Nr. 252123 ).  > lesen

26.01.2026 · Fachbeitrag aus Anwalt und Kanzlei · Arbeitsumfeld

Nutzen Sie Coaching als strategisches Tool

Mireen Lintl ( coaching-mireenlintl.de ) ist Volljuristin, Gründerin von JuraMIND® und zertifizierter Life- & Business Coach. Sie hat sich seit Jahren einen Namen als Expertin im Coaching in der juristischen Ausbildung gemacht. Ihr Angebot bei JuraMIND® reicht von Lernstrategien und mentaler Stärke in Studium und Referendariat über Onlinekurse und Kooperationen mit Universitäten. Hinzu kommen Coachings für juristische Berufsgruppen. Ein Gespräch mit Frau Lintl führt mitten in die Welt ...  > lesen

21.01.2026 · Fachbeitrag aus Verkehrsrecht aktuell · Regulierungspraxis

Wenn der Versicherer zweimal zahlt …

Vor dem LG Baden-Baden verlangte ein Kasko-VR überzahlte Kosten vom VN zurück. Das LG entschied: Weist ein VN seinen VR ausdrücklich zur Zahlung an einen Dritten an, ist dies ein Vermögensvorteil für den VN, der zurückgefordert werden kann. Das LG wertete auch die Zeitspanne eines rechtzeitigen Gerichtskostenvorschusses durch den VR.  > lesen

20.01.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Mandatspraxis

Wir bezahlen das, die Prozessfinanzierung!

Zögern Mandanten wegen hoher Kosten vor einem Rechtsstreit, müssen Anwälte darauf hinweisen, dass Prozessfinanzierer beauftragt werden können. Häufig wird dies nicht beachtet, obwohl Anwälte ihre Hinweispflicht leicht erfüllen können, indem sie ihre Kanzleidokumente anpassen. Mit Prozessfinanzierung haben sich jüngst auch zwei OLG-Entscheidungen beschäftigt, die Sie kennen sollten. > lesen

19.01.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Pflichtverteidigerbestellung

Tempo, bitte: Über Beiordnung ist unverzüglich zu entscheiden

Das OLG Dresden stärkt Verteidigern den Rücken und betont das Unverzüglichkeitsgebot: Seit der Gesetzesnovelle und StPO-Anpassung vom 10.12.19 ist dem Beschuldigten auf Antrag unverzüglich ein Verteidiger zu bestellen. Geschieht dies nicht bzw. bleibt eine Behörde passiv, kann der Verteidiger (rückwirkend) beigeordnet werden (3.8.25, 4 Ws 2/21, Abruf-Nr. 250127 ). > lesen

14.01.2026 · Fachbeitrag aus Versicherung und Recht kompakt · Regulierungspraxis

Wenn der Versicherer zweimal zahlt …

Vor dem LG Baden-Baden verlangte ein Kasko-VR überzahlte Kosten vom VN zurück. Das LG entschied: Weist ein VN seinen VR ausdrücklich zur Zahlung an einen Dritten an, ist dies ein Vermögensvorteil für den VN, der zurückgefordert werden kann. Das LG wertete auch die Zeitspanne eines rechtzeitigen Gerichtskostenvorschusses durch den VR.  > lesen

12.01.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand

Trotz „Fristendruck“ muss sich Anwalt einarbeiten dürfen

Immer wieder läuft Rechtsuchenden die Zeit davon, wenn sie einen Notanwalt brauchen. Nun hat der BFH entschieden, dass Wiedereinsetzung zu gewähren ist, wenn kurz vor Fristablauf doch noch ein Anwalt gefunden wird, dem dann aber die notwendige Zeit fehlt, sich in einen schwierigen Prozessstoff einzuarbeiten (9.7.25, X B 111/24, Abruf-Nr. 249407 ). > lesen

27.02.2026 · Nachricht aus Vollstreckung effektiv · Vollstreckungspraxis

Auch Konten „in den Miesen“ sind anzugeben

Schuldner argumentieren oft recht abenteuerlich. Sind manche Konten dauernd im Minus bzw. mit Schuldzinsen belastet, sind sie angeblich nicht anzugeben. Damit liegen Schuldner natürlich falsch. Gläubiger müssen wissen, ob sie in eine Kreditlinie vollstrecken können und der Schuldner noch Zahlungen erwartet, bestätigt das OLG Celle (12.10.23, 1 ORs 4/23, Abruf-Nr. 252533 ).  > lesen

27.12.2025 · Nachricht aus RVG professionell · Reisekosten

Anwalt bricht zu Gericht auf: Es zählt der Kanzleisitz

Das Gericht will die Reisekosten einer Anwältin nicht festsetzen, da diese einer anwaltlichen Partnerschaft angehört, die auch eine Niederlassung am Gerichtsort hat. Das BVerwG sagt klar dazu: Die Reisekosten sind zu erstatten, denn die Niederlassung ist keine Zweigstelle der Kanzlei der Anwältin (25.9.25, 11 KSt 4.25 [11 A 6.24], Abruf-Nr. 251403 ). > lesen

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