21.01.2026 · Fachbeitrag aus Verkehrsrecht aktuell · Regulierungspraxis
Vor dem LG Baden-Baden verlangte ein Kasko-VR überzahlte Kosten vom VN zurück. Das LG entschied: Weist ein VN seinen VR ausdrücklich zur Zahlung an einen Dritten an, ist dies ein Vermögensvorteil für den VN, der zurückgefordert werden kann. Das LG wertete auch die Zeitspanne eines rechtzeitigen Gerichtskostenvorschusses durch den VR.
> lesen
20.01.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Mandatspraxis
Zögern Mandanten wegen hoher Kosten vor einem Rechtsstreit, müssen Anwälte darauf hinweisen, dass Prozessfinanzierer beauftragt werden können. Häufig wird dies nicht beachtet, obwohl Anwälte ihre Hinweispflicht leicht erfüllen können, indem sie ihre Kanzleidokumente anpassen. Mit Prozessfinanzierung haben sich jüngst auch zwei OLG-Entscheidungen beschäftigt, die Sie kennen sollten.
> lesen
19.01.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Pflichtverteidigerbestellung
Das OLG Dresden stärkt Verteidigern den Rücken und betont das Unverzüglichkeitsgebot: Seit der Gesetzesnovelle und StPO-Anpassung vom 10.12.19 ist dem Beschuldigten auf Antrag unverzüglich ein Verteidiger zu bestellen. Geschieht dies nicht bzw. bleibt eine Behörde passiv, kann der Verteidiger (rückwirkend) beigeordnet werden (3.8.25, 4 Ws 2/21, Abruf-Nr. 250127 ).
> lesen
14.01.2026 · Fachbeitrag aus Versicherung und Recht kompakt · Regulierungspraxis
Vor dem LG Baden-Baden verlangte ein Kasko-VR überzahlte Kosten vom VN zurück. Das LG entschied: Weist ein VN seinen VR ausdrücklich zur Zahlung an einen Dritten an, ist dies ein Vermögensvorteil für den VN, der zurückgefordert werden kann. Das LG wertete auch die Zeitspanne eines rechtzeitigen Gerichtskostenvorschusses durch den VR.
> lesen
12.01.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand
Immer wieder läuft Rechtsuchenden die Zeit davon, wenn sie einen Notanwalt brauchen. Nun hat der BFH entschieden, dass Wiedereinsetzung zu gewähren ist, wenn kurz vor Fristablauf doch noch ein Anwalt gefunden wird, dem dann aber die notwendige Zeit fehlt, sich in einen schwierigen Prozessstoff einzuarbeiten (9.7.25, X B 111/24, Abruf-Nr. 249407 ).
> lesen
27.12.2025 · Nachricht aus RVG professionell · Reisekosten
Das Gericht will die Reisekosten einer Anwältin nicht festsetzen, da diese einer anwaltlichen Partnerschaft angehört, die auch eine Niederlassung am Gerichtsort hat. Das BVerwG sagt klar dazu: Die Reisekosten sind zu erstatten, denn die Niederlassung ist keine Zweigstelle der Kanzlei der Anwältin (25.9.25, 11 KSt 4.25 [11 A 6.24], Abruf-Nr. 251403 ).
> lesen
16.12.2025 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Videoverhandlung
Kleine Smartphone-Displays haben vor Gericht eigentlich keine Chance. Das AG Dortmund erlaubte jetzt eine Zeugenaussage im Termin per WhatsApp (27.3.25, 729 OWi-268 Js 298/25-30/25, Abruf-Nr. 248825 ). Das Gericht machte es ausdrücklich von dem Einverständnis des Zeugen abhängig.
> lesen
15.12.2025 · Nachricht aus RVG professionell · Reisekosten
Das Gericht will die Reisekosten einer Anwältin nicht festsetzen, da diese einer anwaltlichen Partnerschaft angehört, die auch eine Niederlassung am Gerichtsort hat. Das BVerwG sagt dazu klar: Die Reisekosten sind zu erstatten, denn die Niederlassung ist keine Zweigstelle der Kanzlei der Anwältin (25.9.25, 11 KSt 4.25 [11 A 6.24], Abruf-Nr. 251403 ).
> lesen
29.10.2024 ·
Sonderausgaben aus AK Anwalt und Kanzlei · Downloads · Kanzleiorganisation
Ihre Kanzlei kann mittels Künstlicher Intelligenz (KI) schneller, produktiver und noch besser werden! Weil Sie sich nicht um lästige Routinen, sondern um Ihre Mandanten kümmern können. Die Sonderausgabe zeigt Ihnen, wie Sie mithilfe von KI schon heute Ihren Kanzleialltag optimieren, Workflows vereinfachen, verschlanken und automatisieren und sich fit für den KI-Einsatz in der Praxis machen – mit Promptingbeispielen und direkt umsetzbaren Tipps.
> lesen
12.12.2025 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Verfahrensrecht
Die Messlatte liegt hoch, bei Krankheit einen Gerichtstermin kurzfristig verlegt zu bekommen (AK 25, 109). Neben dem Attest wollen Gerichte wissen, warum keine Kanzleikollegen einsprangen. Wurde eine Gesamtvollmacht erteilt und sind mehrere Kollegen vorhanden, können diese ersatzweise erscheinen (BSG 4.7.25, B 2 U 1/24 B, Abruf-Nr. 249598 ).
> lesen
03.12.2025 · Fachbeitrag aus Anwalt und Kanzlei · Prompts in (R)echtzeit
Das neue ChatGPT-5 bietet ein besonderes Feature: Der Bot erkennt nicht nur, was auf Fotos oder Zeichnungen zu sehen ist, sondern auch, wie dies vielleicht juristisch zu deuten ist. Bildmaterial von Mandanten oder Zeugen lässt sich analysieren und Sie erhalten Texte für die Korrespondenz mit Behörden und Gerichten.
> lesen
21.01.2026 · Fachbeitrag aus Anwalt und Kanzlei · Aufbewahrungsfristen 2026
Handakten und Dokumente der Buchhaltung müssen Anwälte unterschiedlich lange aufbewahren. Bereits seit dem 1.1.25 gilt die verkürzte Frist für Buchungsbelege. Dieser Beitrag erklärt, was Sie nun genau wann entsorgen dürfen und warum die Vernichtung von Datenträgern in Eigenregie keine geeignete Lösung ist.
> lesen
20.01.2026 · Fachbeitrag aus Versicherung und Recht kompakt · Prozessrecht
Zögern Mandanten wegen hoher Kosten vor einem Rechtsstreit, müssen Anwälte darauf hinweisen, dass grundsätzlich ein Prozessfinanzierer ins Boot geholt werden kann. Häufig wird dies nicht beachtet, obwohl Anwälte ihre Hinweispflicht leicht erfüllen können, indem sie ihre Kanzleidokumente anpassen. Mit Prozessfinanzierung haben sich jüngst auch zwei OLG-Entscheidungen beschäftigt, die Anwälte und VR kennen sollten.
> lesen
14.01.2026 · Nachricht aus Versicherung und Recht kompakt · Prozessrecht
Ein VR nimmt mehrere Beklagte mittels Regresses in Anspruch. Das angerufene Gericht signalisiert Bedenken, ob für einen der Beklagten überhaupt ein Gerichtsstand besteht. Ein gemeinsamer Gerichtsstand für mehrere Gesamtschuldner lässt sich nicht begründen, so das LG Saarbrücken.
> lesen
19.11.2025 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Stellenausschreibungen
Wer mehrere Mitarbeiter einstellen will und „Rechtsanwaltsfachangestellte gesucht“ formuliert, muss im gesamten Anzeigentext eindeutig erkennen lassen, dass geschlechtsneutral mehrere Personen gemeint sind (ArbG Duisburg 2.5.24, 3 Ca 1245/23, Abruf-Nr. 248912 ).
> lesen