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20.06.2025 · Fachbeitrag aus Anwalt und Kanzlei · Interview

Auf den Hund gekommen: Wenn Vierbeiner zu Mandanten werden

Immer mehr Anwälte entdecken das Tier- und v. a. das Hunderecht als attraktive Nische. Angesichts derzeit rund 10,5 Mio. Vierbeinern in Deutschland ist das eine sinnvolle Überlegung. Was Juristen dabei oft unterschätzen, ist: Wer sich auf diesem hochspezialisierten Rechtsgebiet tummelt, muss sich in eine hohe Dichte an Vorschriften einarbeiten und umfassendes Spezialwissen aneignen. Wir haben mit zwei erfahrenen Anwälten auf diesem Gebiet gesprochen.  > lesen

18.06.2025 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Berufspflicht

Empfangsbekenntnisse sind bei Bedarf zu bestätigen

Ein aktueller Fall vor dem AGH NRW zeigt, dass ein laxer Umgang mit Empfangsbekenntnissen eine Geldbuße nach sich ziehen kann (8.11.24, 2 AGH 4/24, Abruf-Nr. 247378 ). Hartnäckig zu behaupten, ein Gericht habe das Formular nicht beigelegt, ist ebenso kritisch, wie Erinnerungen des Gerichts zu ignorieren, auch wenn man das eEB bereits abgegeben hat. > lesen

13.06.2025 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Berufsrecht

Ist der Urlaub gebucht, darf der Einzelanwalt auch fahren

Hat ein Einzelanwalt bereits einen Urlaub gebucht und fällt später in diesen Zeitraum ein Gerichtstermin, muss das Gericht diesen verlegen. Weder ist ein Unterbevollmächtigter einzuschalten, noch lässt sich aus § 53 BRAO eine Vertretungspflicht für wahrzunehmende Termine ableiten, klärt der VGH Baden-Württemberg (28.2.25, A 13 S 959/24, Abruf-Nr. 247888 ). > lesen

26.05.2025 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Verfahrensrecht

Das zuständige Gericht bei einer Klageerweiterung

Ein Antragsteller verklagt im Urkundenprozess den Antragsgegner zu 1 vor dem LG München II. Später nimmt er den Antragsgegner zu 2 aus Frankfurt a. M. in Anspruch. Als zuständiges Gericht wird das LG Frankfurt a. M. bestimmt. Dass das Verfahren bereits vor dem LG München II rechtshängig war und beide Anwälte ihren Kanzleisitz in München haben, war für das BayObLG nicht entscheidend (20.2.25, 101 AR 156/24 e, Abruf-Nr. 247377 ). > lesen

20.03.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Verfahrensrecht

Wenn der Verteidiger durchsucht wird …

Im Gerichtsgebäude erfolgt typischerweise bei Zutritt eine Kontrolle an der Sicherheitsschleuse. Darf ein Vorsitzender diese zusätzlich auch direkt vor dem Sitzungssaal anordnen, die obligatorisch auch Verteidiger einbezieht? Das OVG NRW hat dies bestätigt (8.1.26, 4 B 1472/25.NE, Abruf-Nr. 252584 ), da die Kontrollen die Persönlichkeitsrechte oder die anwaltliche Berufsfreiheit nicht verletzen. > lesen

18.03.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Prozessführung

Das macht alles keinen Sinn, Herr Anwalt …

Viele Anwälte arbeiten intensiv mit Textbausteinen, umfassenden Vorlagen oder KI-unterstützten Texten. Dabei kann es zu Fehlern in den finalen Texten kommen. Wer aber in den Schriftsätzen wiederholt falsche oder erfundene Angaben macht, riskiert den Vorwurf der Täuschung und dass das Gericht selbst zutreffende Angaben nicht anerkennt (KG Berlin 25.8.25, 3 ORbs 164/25, 3 ORbs 164/25 - 122 SsRs 33/25, Abruf-Nr. 251904 ).  > lesen

16.03.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Videoverhandlung

„Schnell noch per Video, Herr Richter!“

Videotechnik ist kein Hexenwerk, denken viele Anwälte und stellen kurzfristig einen Antrag auf Videoverhandlung. Der BFH meint: Egal, wie gut ein Gericht technisch aufgestellt ist, braucht es Zeit zur Vorbereitung. Wenn keine Partei signalisiert, dass sie ggf. eine Videoverhandlung wünscht, muss das Gericht nicht vorab informieren, dass dies technisch gar nicht machbar ist (BFH 19.9.25, III B 95/24, Abruf-Nr. 250708 ). > lesen

13.03.2026 · Fachbeitrag aus Versicherung und Recht kompakt · Vertragsrecht

Alte Policen in grauen Ordnern – teurer Schutz von gestern

Versicherte merken häufig erst bei einem Schaden oder einer anwaltlichen Beratung, dass ihre Versicherungspolice nicht jeden Schaden abdeckt. Je älter der Vertrag, desto höher die Gefahr, dass moderne Risiken nicht berücksichtigt sind. Der moderne Alltag in Freizeit und Beruf hat in den letzten Jahren die Risiken verschärft. Anwälte sollten das Problem sichtbarer machen und Gefahren kommunizieren. Dies schafft auch Raum für innovative Serviceangebote von Kanzleien.  > lesen

06.03.2026 · Nachricht aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Web-Auftritt

Ist das Impressum schnell genug zu finden?

Ist Ihre Kanzleiwebsite ein One- bzw. Long-Pager – also eine einzige lange Internetseite, die man herunterscrollt? Dann kann es kritisch sein, wenn man auf das dortige Impressum verlinkt. Das OLG Braunschweig (28.5.25, 2 U 16/25, Abruf-Nr.  250338 ) betont, dass ein Impressum, abgesehen von der Zwei-Klick-Regel, stets leicht zu finden sein muss. Die Entscheidung betrifft zwar einen Anwalt, ist aber ebenso auf Steuerberater übertragbar.  > lesen

25.02.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Mandatspraxis

Wir bezahlen das, die Prozessfinanzierung!

Zögern Mandanten wegen hoher Kosten vor einem Rechtsstreit, müssen Anwälte darauf hinweisen, dass Prozessfinanzierer beauftragt werden können. Häufig wird dies nicht beachtet, obwohl Anwälte ihre Hinweispflicht leicht erfüllen können, indem sie ihre Kanzleidokumente anpassen. Mit Prozessfinanzierung haben sich jüngst auch zwei OLG-Entscheidungen beschäftigt, die Sie kennen sollten. > lesen

25.02.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · beA Nutzungspflicht

Schutz anwaltlicher Steuerdaten geht vor beA-Pflicht

Klagt ein Anwalt in eigener Sache zum FG, muss er sein beA nicht nutzen, wenn er seinen Anwaltsstatus nicht offenlegt und außerdem Kanzleimitarbeiter Einblick in seine Steuerdaten bekämen. Er muss dann auch nicht auf alternative sichere Übermittlungswege ausweichen (FG Berlin-Brandenburg 10.6.25, 3 K 3005/23, Abruf-Nr. 249941 ).  > lesen

25.02.2026 · Nachricht aus RVG professionell · Nachlasspflegschaft

Stundensatz von 130 EUR netto ist angemessen

Ein anwaltlicher Nachlasspfleger kann bei vermögenden Nachlässen seit dem 1.1.24 einen Stundensatz von 130 EUR netto für eine durchschnittliche Tätigkeit abrechnen. Treffen den Anwalt besondere wirtschaftliche Belastungen, kann der Stundensatz zusätzlich angepasst werden, so das OLG Nürnberg (24.10.25, 15 Wx 711/25, Abruf-Nr. 251900 ). > lesen

18.02.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Berufsrecht

Keine Altersgrenze für Anwaltsnotare

Mit der 70-Jahre-Altersgrenze in § 47 Nr. 2 Var. 1, § 48a BNotO wird unzulässig in die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) eingegriffen. Dies gilt jedoch nur für Anwaltsnotare und nicht für Nur-Notare, entschied nun das BVerfG (23.9.25, 1 BvR 1796/23, Abruf-Nr. 250689 ). Für Nur-Notare gilt die Grenze von 70 Jahren unverändert weiter. Auch für die Anwaltsnotare bleibt dank einer Übergangsregelung bis 2026 zunächst alles beim Alten. > lesen

17.02.2026 · Nachricht aus RVG professionell · Vergütungsvereinbarung

Gekürztes Honorar, wenn Anwälte
ihre Tätigkeit nicht schlüssig darlegen

Gerichte können Stundenhonorare erheblich kürzen, wenn die abgerechneten Tätigkeiten knapp und zu allgemein beschrieben sind (OLG Brandenburg 21.10.25, 6 U 126/24, Abruf-Nr. 252470 ). Bei umfassenden Aufgaben muss klar sein, welche Tätigkeit wie viel Zeitaufwand erforderte.  > lesen

11.02.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Kanzleiorganisation

Ist Ihr Impressum schnell genug zu finden?

Ist Ihre Kanzleiwebsite ein sogenannter One-Pager bzw. Long-Pager? Also eine einzige lange Internetseite, die man herunterscrollt? Dann kann es kritisch sein, wenn man auf das dortige Impressum verlinkt. Das OLG Braunschweig betont, dass ein Impressum, abgesehen von der Zwei-Klick-Regel, stets leicht zu finden sein muss (28.5.25, 2 U 16/25, Abruf-Nr. 250338 ).  > lesen

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