· Fachbeitrag · Arbeitsumfeld
Nutzen Sie Coaching als strategisches Tool
von Christian Noe B. A., Göttingen
Mireen Lintl ( coaching-mireenlintl.de ) ist Volljuristin, Gründerin von JuraMIND® und zertifizierter Life- & Business Coach. Sie hat sich seit Jahren einen Namen als Expertin im Coaching in der juristischen Ausbildung gemacht. Ihr Angebot bei JuraMIND® reicht von Lernstrategien und mentaler Stärke in Studium und Referendariat über Onlinekurse und Kooperationen mit Universitäten. Hinzu kommen Coachings für juristische Berufsgruppen. Ein Gespräch mit Frau Lintl führt mitten in die Welt juristischen Arbeitsdrucks und zeigt, warum weit gefächerte innovative Coaching-Modelle längst nicht mehr nur von der jungen Juristengeneration aufgeschlossen angenommen werden.
Frage: Coaching sei ein Buzzword, eine boomende Coaching-Industrie rund um Schlagworte, wie Selbstoptimierung, Mindset und Selbstfindung. Schwierigkeiten oder Missempfinden in der Arbeitswelt würden zum professionellen Beratungsbedarf stilisiert für eine Klientel, die immer weniger zu eigener Problemlösung fähig sei. Hört man diesen Klischee-Sound immer noch?
Antwort: Coaching hat tatsächlich immer noch ein Imageproblem. Das Kernproblem ist: Die Berufsbezeichnung „Coach“ ist (noch) nicht geschützt. Jede Person kann sich so nennen, auch ohne entsprechende Ausbildung. Daher assoziieren viele mit Coaching das, was man auf Social Media bzw. bei selbsternannten Coaches häufig sieht: emotional aufgeladene Videos, nicht ausreichend fundiert, teils stark überteuert, zweifelhafte Instant-Erfolgsversprechen und vermeintlich schnelle, zu kurz gegriffene Lösungen.
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