09.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Vermögensarrest
Ein Vermögensarrest setzt (weiterhin) einen Sicherungsgrund voraus und kommt daher nur in Betracht, wenn zu besorgen ist, dass ohne Arrestmaßnahmen die Vollstreckung der Wertersatzeinziehung vereitelt oder wesentlich erschwert würde. Das hat das OLG Hamm klargestellt.
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09.04.2026 ·
Sonderausgaben aus BBP Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Downloads · Unternehmensberatung
Die Kassenführung bleibt ein zentrales Thema in der steuerlichen Beratung und ist nach wie vor von komplexen gesetzlichen Vorgaben sowie Unsicherheiten geprägt. Der BMF-Evaluierungsbericht beleuchtet die Auswirkungen des Kassengesetzes, der KassenSichV sowie damit zusammenhängender, neu eingeführter Vorschriften auf die Praxis. Er zeigt, dass die Regelungen Manipulationen zwar erschweren, aber auch neue Fragen und Herausforderungen mit sich bringen. Steuerberater stehen somit vor der Aufgabe, ihre Mandanten bei der Umsetzung sicherer und effizienter Prozesse zu unterstützen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.
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09.04.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umsatzsteuer
Der Vorsteuerabzug für den Bau oder die umfassende Sanierung von Immobilien richtet sich nach der so genannten Verwendungsabsicht. Da diese eine innere Tatsache ist, kommt es oft zum Streit mit der Finanzverwaltung über das Recht auf Vorsteuerabzug, wenn sich die Bau- oder Renovierungsphase über viele Jahre hinzieht, wenn die spätere tatsächliche Nutzung von der behaupteten Verwendungsabsicht abweicht oder wenn das Bauprojekt nicht zum Abschluss geführt wird („erfolgloser ...
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08.04.2026 · Fachbeitrag aus ZahnmedizinReport · Prävention
Antimikrobielle Mundspülungen dienen der Unterstützung der mechanischen Plaquekontrolle. Eine Übersichtsarbeit aus Griechenland beleuchtete den Effekt verschiedener Lösungen in der täglichen Anwendung über mindestens sechs Monate.
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16.03.2026 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · BMF
Das BMF hat mit Schreiben vom 13.8.25 den Anwendungserlass zur Abgabenordnung (AEAO) zu §§ 30, 87a, 87d, 122, 154, 165, 172, 197, 219, 235, 363 und 367 geändert.
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27.03.2026 · Urteilsbesprechung aus Anwalt und Kanzlei · Zeithonorar
Der BGH hat zentrale Fragen zur Reichweite und Wirksamkeit anwaltlicher Vergütungsvereinbarungen geklärt. Er präzisiert die Anforderungen an die Bestimmtheit und die Textform.
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02.04.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Nachhaltigkeit · Klimaneutral, Net zero oder Klimapositiv?
Der Begriff „Klimaneutral“ prägt seit Jahren Werbung und Unternehmenskommunikation – doch mit der EmpCo‑Richtlinie (EU) 2024/825 geraten viele gängige Umweltversprechen nun zusätzlich unter rechtlichen Druck. Was bedeutet „Klimaneutral“ also nun konkret, und ist ein so bezeichnetes Produkt wirklich emissionsfrei? Welchen Siegeln kann man noch vertrauen? Sind sie ein echter Beitrag zum Klimaschutz oder ein rechtliches Risiko im Greenwashing-Dschungel? Gerade für Fach- und ...
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13.03.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · ABC der Abrechnung / Inkl. “Schattenabrechnung“ nach GOÄ-E
Der 32-jährige Patient sucht seinen Hausarzt auf, da er seit zwei Tagen rezidivierende Durchfälle hat. Er hatte auf einer Veranstaltung Vieles durcheinander gegessen. Kurz darauf stellten sich Bauchschmerzen und Durchfall ein. Nach dem Wochenende ist der Patient nicht in der Lage zu arbeiten. Zudem nimmt er den Arztbesuch zum Anlass, den Hausarzt nach einer Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu fragen, da für den Sommer ein Wanderurlaub in der Zugspitzregion geplant ist.
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07.04.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Datenschutz
Bei einem lang andauernden Arbeitsverhältnis kann der ArbG verlangen, dass der ArbN näher präzisiert, auf welche Informationen oder welche Verarbeitungsvorgänge sich sein Auskunftsersuchen bezieht. Je größer die Menge an Daten und je unkonkreter das Auskunftsverlangen ist, desto weniger ist dem ArbG eine allumfassenden Auskunft zuzumuten. Auch muss sich der ArbN dann mit allgemeinen Angaben (z. B. Daten in Tabellenform) oder mit leicht zugänglichen Informationen begnügen (z. B. Zugang ...
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07.04.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Gesetzesänderung
Zum 1.1.26 sind in fast allen Verfahrensordnungen und Kostengesetzen die erforderlichen Beschwerdewerte in Kostensachen angehoben worden.
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16.02.2026 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · Bundestag
Der Gesetzgeber stellt mit dem Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2023/2226 vom 22.12.25 (BGBl 2025 Teil I Nr. 352, 1 ff.; BT-Drs. 21/1937) in § 379 Abs. 2 Nr. 1e AO klar, dass die Bußgeldnorm nun auch „nicht richtige“ Angaben bei der Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen erfasst.
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19.02.2026 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · IWW-Webinare
Mit den IWW-Webinaren können Sie sich nicht nur bequem online fortbilden. Sie bieten darüber hinaus auch zahlreiche weitere Vorteile.
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02.02.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Reformpaket
Am 5.12.25 beschloss der Bundestag im Rahmen des sogenannten Rentenpakets drei Gesetzesentwürfe. Der Bundesrat hat am 19.12.25 zugestimmt. Das zum 1.1.26 in Kraft getretene Reformpaket hat mit der neuen Aktivrente, dem Wegfall des Anschlussbeschäftigungsverbots und Neuerungen bei der Betriebsrente auch Auswirkungen auf das Arbeitsrecht. Arbeitsrecht aktiv gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.
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08.04.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Verfahrensrecht
Wird in der Verhandlung ein Befangenheitsantrag gestellt, darf das Gericht nicht weiterverhandeln und entscheiden. Es muss erst über den Antrag entscheiden (BGH 29.7.25, VIII B 66/24, Abruf-Nr. 249661 ). Tut es das nicht und ergeht ein Urteil, ist dies ein Verfahrensmangel (§ 115 Abs. 2 Nr. 3, § 119 Nr. 1 FGO). Das Urteil wäre auf eine Beschwerde hin aufzuheben.
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09.04.2026 · Nachricht aus Versicherungsvermittlung professionell · Gesetzliche Unfallversicherung
Sprechen die objektiven Umstände deutlich dafür, dass der Versicherte seine versicherte Tätigkeit im Arbeitszimmer spätestens mit dem Durchschreiten der Tür beendet hat, stellt das anschließende Herabsteigen einer Treppe keinen (versicherten) Betriebsweg dar, sondern ist als unversicherte Wegzurücklegung zu werten. Der Sturz auf der Treppe vom Home-Office zum privaten Wohnbereich ist daher nicht als Arbeitsunfall anzuerkennen. Das hat das SG Hamburg entschieden.
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