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03.09.2025 · Fachbeitrag aus Zahnarztpraxis professionell · Haftungsrecht

Kein Schadenersatz nach Abplatzungen bei verblockter Zirkonbrücke

Abplatzungen am Zahnersatz, an Kronen, Brücken oder Verblendungen, kommen nicht selten vor. Die Ursachen sind mannigfaltig: äußere Einflüsse, Fehlstellungen, mangelhafte Abstützung, Materialermüdung, Materialfehler usw. Rasch steht der Vorwurf eines Behandlungsfehlers im Raum. Gleiches gilt für eine Verblockung des Zahnersatzes, insbesondere, wenn dieser Beschwerden verursacht. Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat sich mit einem solchen Fall und dabei mit Fragen zur rechtlichen ...  > lesen

22.05.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Reparaturen an älteren Gebäuden

Abgrenzung zwischen Herstellungs- und Erhaltungsaufwand

Werden an einem älteren Gebäude, dessen Räumlichkeiten vermietet werden oder bei denen eine Vermietung beabsichtigt ist, umfassende Baumaßnahmen vorgenommen, stellt sich die Frage, ob es sich bei den Kosten um Herstellungs- oder Erhaltungsaufwand handelt. Nun hat das BMF ein – neues – umfassendes Schreiben zur Abgrenzung von Herstellungs- und Erhaltungsaufwand veröffentlicht. Die wesentlichen Aussagen werden nachfolgend vorgestellt (BMF 26.1.26, IV C 1 – S 2253/00082/001/064).  > lesen

29.06.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Kündigung

Kündigen nach bEM: ArbG muss „zielführende Behandlungsmaßnahmen“ real ermöglichen

Spricht der ArbG eine krankheitsbedingte Kündigung aus, bevor er dem ArbN die im bEM als zielführend erkannten Behandlungs- und Entlastungsmaßnahmen tatsächlich zugänglich gemacht und umgesetzt hat, fehlt es regelmäßig an der Verhältnismäßigkeit (§ 1 Abs. 2 S. 1 KSchG). Der ArbG muss substanziiert darlegen, dass trotz Umsetzung dieser Maßnahmen eine erhebliche künftige Belastung des Betriebs zu erwarten wäre.  > lesen

08.05.2026 · Fachbeitrag aus Zahnarztpraxis professionell · Baurecht

Kieferorthopädische Praxis ist auch in einem allgemeinen Wohngebiet zulässig

In einem allgemeinen Wohngebiet nach § 4 Baunutzungsverordnung (BauNVO) ist auch ein Wohngebäude zulässig, in dem eine Wohnung als kieferorthopädische Praxis genutzt wird, soweit das Wohngebäude nicht durch eine überwiegende berufliche Nutzung dem Wohnen entfremdet wird und so weit von diesem keine unzumutbaren Belästigungen und Störungen ausgehen (Verwaltungsgericht [VG] Würzburg, Urteil vom 22.05.2025, Az. W 5 K 24.909).  > lesen

15.06.2026 · Nachricht aus Familienrecht kompakt · Unterhaltsvorschuss

BVerwG verneint dauerndes Getrenntleben bei Einreisehindernissen

Ein „dauerndes Getrenntleben“ i. S. d. UVG liegt nicht vor, wenn Ehegatten wegen aufenthaltsrechtlicher Einreisehindernisse keine häusliche Gemeinschaft herstellen können. Das hat das BVerwG entschieden (26.3.26, 5 C 7.24, Abruf-Nr. 253325 ).  > lesen

22.05.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Verfahrensrecht

Musterverfahren: Rundfunkbeiträge steuerlich absetzen?

Der Rundfunkbeitrag wird nach bisherigem Recht steuerlich grundsätzlich nicht berücksichtigt. Eine Ausnahme gilt bei den Kosten der doppelten Haushaltsführung. Hier gehört er zu den abziehbaren Unterkunftskosten, die mit maximal 1.000 EUR pro Monat berücksichtigt werden. Allerdings wird der Beitrag für Zweitwohnungen auf Antrag üblicherweise ohnehin nicht erhoben. Aktuell unterstützt der Bund der Steuerzahler (BdSt) ein Musterverfahren vor dem FG Mecklenburg-Vorpommern (1 K 67/26), ...  > lesen

29.06.2026 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Betriebskosten

Einwendungsausschlussfrist, Wirtschaftlichkeitsgebot und Abrechnungshindernisse

Nach § 556 Abs. 3 S. 1 BGB ist über Vorauszahlungen für Betriebskosten jährlich abzurechnen. Dabei ist der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu beachten. Der Mieter muss dem Vermieter nach S. 5 der Vorschrift Einwendungen gegen die Abrechnung spätestens bis zum Ablauf von zwölf Monaten nach Zugang der Abrechnung mitteilen. Nach Fristablauf riskiert er, sie nicht mehr geltend machen zu dürfen (S. 6). Umstritten ist, ob die Einwendungsausschlussfrist auch anzuwenden ist, wenn der Mieter ...  > lesen

29.05.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Betriebsvermögen

Grundstücksteile von untergeordneter Bedeutung: Offene Praxisfragen nach der Reform

Das Wahlrecht, eigenbetrieblich genutzte Grundstücksteile nicht dem Betriebsvermögen zuordnen zu müssen, wenn sie von untergeordneter Bedeutung sind, hat eine lange Rechtshistorie. Sie reicht bis zum Reichsfinanzhof zurück und überdauerte die Zeiten seither unverändert in ihrer Grundkonzeption. Nunmehr hat der Verordnungsgeber das Wahlrecht aber umfassend reformiert und ausgeweitet. Für den Rechtsanwender geht dies mit neuen Unsicherheiten und Zweifelsfragen in vielen Praxisfällen ...  > lesen

29.05.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Steuerticker

Erweiterte GewSt-Kürzung, Aktivrente & Co. – jüngste Entwicklungen auf den Punkt gebracht

In unserem „Steuerticker“ weisen wir Sie regelmäßig auf Neuerungen aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Finanzverwaltung hin, die Sie im Berufsalltag kurzfristig umsetzen sollten.  > lesen

22.06.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Schutzschrift

Schutzschrift – ein unterschätztes Instrument zwischen Prävention und Risikoabwägung

Die Schutzschrift ist ein nicht normiertes, gleichwohl praxisrelevantes Verteidigungsinstrument, um frühzeitig auf drohende strafprozessuale Zwangsmaßnahmen zu reagieren. Der Beitrag beleuchtet die rechtlichen Grundlagen, Grenzen und Risiken der Schutzschrift aus strafprozessualer und verfassungsrechtlicher Perspektive und ordnet sie systematisch in das steuerstrafrechtliche Ermittlungsverfahren ein. > lesen

29.06.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · EBM 2026

Wann kann Nr. 03100 abgerechnet werden und wann nicht?

Ab dem 01.07.2026 ist die neue Versorgungspauschale nach EBM-Nr. 03100 da. Hausarztpraxen sollten die Regelungen kennen und wissen, wer unter diese neue Variante der Chronikerpauschale fällt. Die Nr. 03100 ist als Halbjahrespauschale für chronisch kranke Patienten mit nur einer bestimmten Diagnose konzipiert bringt daher ein paar Besonderheiten für die Abrechnung mit sich. Neben dem reinen Verständnis der neuen Versorgungspauschale ist es für die Abrechnungspraxis von Beginn an ebenfalls ...  > lesen

27.05.2026 · Fachbeitrag aus Steuern sparen professionell · Fahrtkosten

Privat-Pkw statt Dienstwagen genutzt: BFH streicht steuerlichen Kostenabzug rigoros

Die steuerliche „Über-Kreuz-Nutzung“ – den Dienstwagen privat der Familie überlassen und für Dienstreisen das Privatfahrzeug nutzen – galt lange als geschickter Weg, um zusätzliche Werbungskosten zu generieren. Doch der BFH hat diesem Modell jüngst eine klare Absage erteilt: Steht ein Dienstwagen zur Verfügung, ist der Aufwand für den Privat-Pkw trotz beruflicher Veranlassung als „unangemessen“ einzustufen. SSP analysiert die Entscheidung und zeigt, warum nicht nur der ...  > lesen

01.06.2026 · Fachbeitrag aus Steuern sparen professionell · Gewerbesteuer

Neues zur „Abfärbefalle“ – Wann Freiberufler ihr steuerliches Privileg gefährden

Die „gewerbliche Infektion“ ist eines der größten steuerlichen Risiken für Freiberufler. Im Ernstfall drohen Gewerbesteuerpflicht und Bilanzierungszwang für die gesamte Gesellschaft. Wie präsent das Thema ist, belegt ein aktuelles Urteil des FG Berlin-Brandenburg: Werden „externe Partner“ zu autonom eingesetzt, kann der Status der Freiberuflichkeit entfallen. SSP nimmt das zum Anlass, das Risiko der „Abfärbe- bzw. Infektionsfalle“ anhand typischer Fallgestaltungen aus der ...  > lesen

10.06.2026 · Fachbeitrag aus Privatliquidation aktuell · Konservierende Leistungen

So nutzen Sie die Abrechnungsmöglichkeiten der Nr. 2030 GOZ

Die Leistungsbeschreibung der Nr. 2030 GOZ gleicht der Beschreibung der BEMA-Nr. 12 (besondere Maßnahmen beim Präparieren oder Füllen). Die Unterschiede werden jedoch in der Berechnung deutlich: Wer nach der GOZ abrechnet, aber im BEMA denkt, riskiert einen erheblichen Honorarverlust.  > lesen

18.05.2026 · Fachbeitrag aus Praxisführung professionell · Themenspezial

Wie viel Beweiskraft hat die vorgelegte AU?

Eine Arbeitsunfähigkeits-(AU-)Bescheinigung dient dem Arbeitnehmer bei krankheitsbedingter AU nach § 5 Abs. 1 S. 2 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) als Beweismittel gegenüber dem Arbeitgeber. In bestimmten Fällen kann jedoch die Beweiskraft einer AU-Bescheinigung erschüttert sein. Welche Fälle das sind und was das für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bedeutet, und welche rechtlichen Mittel Ihnen als Arbeitgeber zur Verfügung stehen, darüber berichtete PP zuletzt in den ... > lesen

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