Teilweise halten Steuerberater viel zu lange an schwierigen Mandaten fest, nur weil sie die Kündigung zur Unzeit fürchten. Diese Angst hat dabei ihre eigene Dynamik: Sie ist bei den Mandaten am größten, bei denen sich die Situation immer weiter zuspitzt. Eigentlich wollte der Berater längst gekündigt haben, hat es aber aus Angst vor der Kündigung zur Unzeit immer vor sich hergeschoben und glaubt nun, deswegen „erst recht“ nicht mehr kündigen zu können. Diesen Beratern kann der Beitrag helfen.
Der BFH hat entschieden, dass auch während der Coronapandemie eine wirksame Ersatzzustellung durch Einlegung in einen Briefkasten gemäß § 180 ZPO den vorherigen Versuch der persönlichen Übergabe sowie der ...
Für Sendungen per beA (oder beSt) gelten dieselben Sorgfaltspflichten wie bei der Übermittlung von Schriftsätzen per Telefax (BGH 30.11.22, IV ZB 17/22).
Um sich beim beSt erstmalig anzumelden und um darüber Nachrichten zu versenden, ist der neue Personalausweis (nPA) mit freigeschalteter Online-Ausweisfunktion (eID-Funktion) erforderlich. Personen aus dem Nicht-EU-Ausland steht die eID des elektronischen Aufenthaltstitels, Bürgern der EU oder des EWR die eID der Unionsbürgerkarte zur Verfügung. Nur für den Übergang (bis 31.12.24) darf auch der Kammermitgliedsausweis verwendet werden. Diese vor allem von Sicherheitserwägungen getragene Entscheidung für den ...
Immer wieder kommt es zu Streitigkeiten bezüglich der Abrechnung von Buchführungsarbeiten – und das vor allem aus zwei Gründen: Der Auftragsinhalt wurde nicht klar geregelt und die Gebühren erst im Nachhinein ...
Die Übergangsregelung nach § 59 Abs. 10 GwG zur Abgabe von Unstimmigkeitsmeldungen läuft zum 1.4.23 aus. Steuerberater müssen nun nach § 23a Abs. 1 GwG alle Unstimmigkeiten melden, die sie beim Abgleich der ...
Der Verlust der Gemeinnützigkeit hat für Vereine gravierende Folgen. Die neue Sonderausgabe von VB VereinsBrief zeigt Ihnen, wie Sie Warnzeichen frühzeitig erkennen und aktiv gegensteuern. Konsequent eingeordnet aus Sicht des Finanzamts.
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Wird geltend gemacht, dass eine Klage (vorübergehend) nicht in der vorgeschriebenen elektronischen Form eingereicht werden kann, muss die technische Unmöglichkeit dem Gericht gegenüber unverzüglich glaubhaft gemacht werden (FG Münster 7.12.22, 9 K 1957/22 E,G).