08.05.2026 · Nachricht · Personengesellschaften
Das FG Münster (17.2.26, 15 K 1605/24 G; Rev. BFH IV R 5/26) hat sich zwar der Rechtsprechung des BFH angeschlossen, wonach § 2 Abs. 1 S. 2 GewStG verfassungskonform dahin auszulegen ist, dass eine vermögensverwaltende Personengesellschaft, die gewerbliche Einkünfte i. S. des § 15 Abs. 3 Nr. 1 S. 1 2. Alt. EStG erzielt, nicht als nach § 2 Abs. 1 S. 1 GewStG der Gewerbesteuer unterliegender Gewerbebetrieb anzusehen ist (so BFH 5.9.23, IV R 24/20, BStBl II 25, 778). Eine verfassungskonforme Auslegung von § 2 ...
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08.05.2026 · Nachricht · Grunderwerbsteuer
Nach einer im einstweiligen Rechtsschutzverfahren getroffenen Entscheidung des FG Düsseldorf (15.7.25, 11 V 170/25 A[GE]) führt eine quotenwahrende Erbauseinandersetzung nicht zur Änderung des Gesellschafterbestands ...
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05.05.2026 · Nachricht · AStW-Podcast Episode 67
Auch diese Woche dreht sich in der neuen Episode des AStW-Podcasts wieder alles um aktuelle Entwicklungen aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht. Dietrich Loll und Steffen Pasler haben viel Hörenswertes mitgebracht.
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29.04.2026 · Fachbeitrag ·
Gesetzgebung
§ 24 GrEStG wurde im Kontext des Gesetzes zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) eingeführt, um die grunderwerbsteuerliche Behandlung von Personengesellschaften anzupassen. Aufgrund von Empfehlungen des Finanzausschusses und des JStG 2024 wurde die ursprünglich geplante Aufhebung des § 24 GrEStG zum 1.1.24 bis zum 1.1.27 verschoben, um Rechtssicherheit zu gewährleisten. Der Gesetzgeber reagierte damit auf die Gefahr, dass die durch das MoPeG gestärkte Rechtsfähigkeit der ...
Schwerpunkt
Beitrag
29.04.2026 · Fachbeitrag ·
Personengesellschaften
Wenn sich die Zusammensetzung von Personengesellschaften durch Ausscheiden eines Mitunternehmers verändert, kommt es häufig zum Streit unter den Mitunternehmern über den Wert der zurückgegebenen Anteile.
29.04.2026 · Fachbeitrag ·
Umsatzsteuer
Die Angabe „Mixpalette“ ist keine hinreichende Leistungsbeschreibung, sodass das Abrechnungsdokument keine Rechnung darstellt; es ermöglicht dem Leistungsempfänger daher nicht den Vorsteuerabzug (FG Münster 11.12.
29.04.2026 · Fachbeitrag ·
Umwandlungssteuerrecht
Vielfach wird in der Praxis der Existenz sperrfristbehafteter Anteile, die z. B. im Anschluss an die Einbringung eines Betriebs nach § 20 UmwStG in eine Kapitalgesellschaft unter Fortführung der Buchwerte entstehen, zu wenig Beachtung geschenkt. Werden nämlich solche Anteile ganz oder teilweise innerhalb der siebenjährigen Sperrfrist veräußert oder wird im Hinblick auf solche Anteile ein Ersatztatbestand i. S. d. § 22 Abs. 1 S. 6 UmwStG realisiert, tritt als Rechtsfolge eine rückwirkende ...