06.10.2020 · Nachricht ·
Verfahrensrecht
Im Streitfall waren die Einkünfte eines angestellten Chefarztes aus im Krankenhaus erbrachten wahlärztlichen Leistungen doppelt erfasst worden, nämlich sowohl bei den Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit als auch bei denen aus freiberuflicher Tätigkeit. Ein leicht änderbares Versehen, könnte man denken – aber weit gefehlt. Das FG Münster sah hier mangels einschlägiger Berichtigungsvorschrift keine Möglichkeit, die bestandskräftigen ESt-Bescheide zu ändern (FG Münster 15.2.19, 14 K ...
28.09.2020 · Fachbeitrag ·
Bauleistungen
Die Bauabzugsteuer steht im Gegensatz zu den klassischen Abzugsteuern in der Praxis nicht immer im Fokus und ist daher entsprechend fehleranfällig. Dies schon, weil vom Bauunternehmer in vielen Fällen eine ...
28.09.2020 · Fachbeitrag ·
Gesetzgebung
Das Bundeskabinett hat am 29.7.20 das „Behinderten-Pauschbetragsgesetz“ auf den Weg gebracht und damit eine erfreuliche Offensive zur steuerlichen Förderung von Behinderten gestartet (BR-Drs. 432/20 v. 7.8.
24.09.2020 · Nachricht · Werbungskosten
Aufwendungen für die Erstausbildung sind ab dem VZ 2004 bekanntlich nicht (mehr) als Werbungskosten abziehbar, wenn das Studium nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfindet (BFH 12.2.20, VI R 17/20).
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22.09.2020 · Nachricht ·
Außergewöhnliche Belastungen
Häufig wird die Aufnahme von ausländischen Familienangehörigen in den inländischen Haushalt davon abhängig gemacht, dass sich der Aufnehmende etwa gegenüber der Ausländerbehörde verpflichtet hat, die Kosten für ...
22.09.2020 · Nachricht ·
Umsatzsteuerliche Bemessungsgrundlage
Das FG Münster hat sich jüngst zu der umstrittenen Frage geäußert, wie die Bemessungsgrundlage bei einer unentgeltlichen Abgabe von Wärme einer Biogasanlage zu ermitteln ist. Nach Maßgabe des § 10 Abs. 4 S.
14.09.2020 · Nachricht · Keine Kürzung des Unterhaltshöchstbetrags
Leistungen von Eltern für den Unterhalt ihres in Ausbildung befindlichen Kindes, für das kein Anspruch auf Kindergeld (mehr) besteht, sind im Rahmen der gesetzlichen Höchstbeträge als außergewöhnliche Belastungen steuermindernd zu berücksichtigen. Lebt das Kind mit einem Lebensgefährten, der über ausreichendes Einkommen verfügt, in einem gemeinsamen Haushalt, wird der Höchstbetrag nicht gekürzt (BFH 28.4.20, VI R 43/17).
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