28.06.2012 · Fachbeitrag ·
Betriebsvermögen
Der BFH hat entgegen seiner früheren Auffassung bereits mit zwei Urteilen entschieden, dass nach § 1 Abs. 2a GrEStG steuerbare Gesellschafterwechsel bei schenkweiser Übertragung der Anteile an einer grundbesitzenden Personengesellschaft gemäß § 3 Nr. 2 S. 1 GrEStG grunderwerbsteuerfrei sind (BFH 13.9.06, II R 37/01, DStR 06, 2253; BFH 12.10.06, II R 79/05, DStRE 07, 432; auch Brüggemann, ErbBstg 09, 15 ff. und 178 ff.). Nicht entschieden wurde bisher, ob auch in Fällen der Anteilsvereinigung nach § 1 Abs.
08.05.2012 · Fachbeitrag ·
Pflichtteilsrecht
Bei der Gestaltung der Unternehmensnachfolge werden dem Nachfolger idealerweise bereits zu Lebzeiten Gesellschaftsanteile übertragen. Meist dürfte die Übertragung unentgeltlich oder zumindest nur teilentgeltlich, ...
29.03.2012 · Fachbeitrag ·
Geschwistergleichstellung
Sind sich sämtliche Beteiligten einig, eine „gerechte“ Vermögensverteilung nach ihren Eltern herbeizuführen, kann dies steuergünstig über eine Geschwisterabfindung erreicht werden. Allerdings muss die ...
29.02.2012 · Fachbeitrag ·
Der entscheidende Fehler
Sowohl zu eigenen Wohnzwecken genutzte als auch vermietete Wohnimmobilien können unter Vorbehalt von Nutzungsrechten oder gegen Einräumung von Nutzungsrechten an Dritte übertragen werden. Sowohl beim Familienheim als auch bei vermieteten Wohnimmobilien stellt sich die Frage, welche Wechselwirkungen zischen den Steuerbefreiungen und der Besteuerung der Nutzungsrechte bestehen.
30.01.2012 · Fachbeitrag ·
Testamentsgestaltung
Pflichtteilsansprüche führen häufig zu Streit, wenn der von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossene Abkömmling gegen seine Eltern oder Geschwister vorgeht. Dass das Institut des Pflichtteilsrechts jedoch auch ...
30.01.2012 · Fachbeitrag ·
Pflichtteilsrecht
Die Erfüllung einer Pflichtteilsverbindlichkeit im Zusammenhang mit einem Erbfall gilt einkommensteuerlich grundsätzlich als Erfüllung einer privaten Schuld, denn der Pflichtteilsanspruch entsteht nach § 2317 BGB ...
20.12.2011 · Fachbeitrag ·
Bundesfinanzhof
Nachdem das BVerfG (30.10.10, 1 BvR 3196/09, 1 BvR 3197/09, 1 BvR 3198/09, DStR 10, 2508) im letzten Jahr drei Verfassungsbeschwerden, mit denen die Beschwerdeführer sich auf ihre Testierfreiheit beriefen und geltend machten, durch § 13 Abs. 1 Nr. 4b und 4c ErbStG, § 13a Abs. 1 S. 2 und 5 ErbStG, § 16 Abs. 1 ErbStG und § 19 Abs. 1 ErbStG in mehreren Grundrechten (Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 3 Abs. 1 GG, Art. 6 Abs. 1 GG, Art. 12 Abs. 1 GG und Art. 14 GG) verletzt zu sein, gar nicht erst zur Entscheidung ...