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Vermögensberatung kompakt

Strategie - Wette gegen den Euro

 

Einfach und mit gewisser Absicherung lässt sich über ein Bonuszertifikat der HypoVereinsbank (ISIN: 000HV094V6) auf einen steigenden US-Dollar setzen. Fällt die amerikanische Währung bis November 2010 gegenüber dem EUR nie mehr als 20 v.H., gibt es bei Fälligkeit in jedem Fall einen Bonus von 35 v.H. auf das investierte Geld. Das macht eine Jahresrendite von rund 6,2 v.H. aus. Steigt der Dollar noch stärker an, gibt es den prozentualen Zuwachs ausbezahlt. Wird die 20-v.H.-Schwelle unterschritten, partizipieren Anleger an der Kursentwicklung und der Bonus ist verloren. Dieses Angebot ist eine attraktive Alternative zu US-Anleihen, da die Rendite deutlich höher ist und nach einem Jahr steuerfrei bleibt. Zur Währungsstreuung ist das börsennotierte Zertifikat sehr gut geeignet. 

 

Strategie - Neuer Index mit Tücken

 

Im Oktober 2005 hat die Deutsche Börse den neuen Index DAX plus Export Strategie aufgelegt. Der beinhaltet die zehn exportstärksten Unternehmen aus DAX und MDAX. Hintergrund ist, dass diese Firmen derzeit wirtschaftlich erfolgreicher agieren als binnenmarktorientierte Unternehmen. Schon kurz nach Einführung des neuen Index wurden die ersten Zertifikate hierauf emittiert. Doch anders als bei DAX und MDAX handelt es sich nicht um einen Performance-, sondern um einen Kursindex. Die Berechnung erfolgt also ohne die Dividendenausschüttungen der Unternehmen. Für die Langfristanlage in ein reines Index-Zertifikat sind daher die beiden älteren deutschen Kursbarometer vorzuziehen. 

 

Immobilienfonds - Bürohaus in Dallas

 

DCM Deutsche Capital Management AG (www.dcm-ag.de) bietet eine Beteiligung ab 10.000 USD plus 5 v.H. Agio am Centura Tower, einer Class A Büroimmobilie in Dallas, der mit über 4 Mio. Einwohnern achtgrößten Stadt der USA. Die Beteiligung als Limited Partner ist mit der Stellung als Kommanditist vergleichbar. Der Erstbezug war 2000, rund die Hälfte der Flächen sind langfristig an Coca Cola Enterprises und die Werbeagentur Publicis vermietet. Der Leerstand beträgt nur 4 v.H. Innerhalb der Laufzeit bis 2012 werden Ausschüttungen von 7,25 v.H. auf 7,70 v.H. jährlich steigend prognostiziert. Insgesamt sollen Anleger rund 53 v.H. laufende Ausschüttung und 105 v.H. Verkaufsüberschüsse erhalten. Positiv aus Steuersicht ist, dass die Einkünfte in den USA nur bei Überschreiten des jährlich steigenden Freibetrags von derzeit 3.200 USD 

und im Inland nur über den Progressionsvorbehalt erfasst werden. 

 

Zertifikat - Doppelchance mit bis zu 60 v.H. Kursertrag

 

Die Wertentwicklung des Dresdner Bank Easy Return Zertifikats (ISIN: DE000DR5FTK2) mit maximaler Laufzeit bis zum 15.1.2010 hängt vom Kursverlauf des Nikkei- und EuroStoxx50-Index ab. Notieren beide Indizes am ersten Feststellungstag, dem 19.1.2007, zumindest auf den Ausgangswerten, gibt es den Nennwert zu 115 v.H. ausbezahlt. Notiert ein Index unterhalb seines Ausgangswertes, verlängert sich die Laufzeit um ein Jahr. Erreichen oder übertreffen die Indizes die Ausgangswerte erst an einem der folgenden Stichtage, erhöht sich die jeweilige Auszahlung jährlich um 15 v.H. Der Maximalgewinn wird dann erzielt, wenn die Indizes erstmals im Januar 2010 ihre Ausgangswerte erreichen. Dann werden 160 v.H. gezahlt. Liegen die Indizes bei Fälligkeit zwischen 75 v.H. und 100 v.H. der Ausgangswerte, erhalten Anleger 100 v.H. Liegt einer der Indizes jedoch unterhalb von 75 v.H., erfolgt die Rückzahlung gemäß dem prozentuellen Kursverlust. Das Zertifikat bietet bei Seitwärtsbörsen hohe Renditechancen. Allerdings besteht das Risiko, dass zwar ein Index steigt, der andere hingegen fällt. Dann ist nur Letzterer maßgebend. 

 

Zertifikat - Erneuerbare Energien in einem Index

 

Seit Oktober 2005 gibt es den European Renewable Energy Index, oder kurz ERIX. In dieses Kursbarometer werden Unternehmen aufgenommen, deren Tätigkeitsfeld im Wesentlichen im Bereich erneuerbarer Energien liegen. Die Firmen müssen zusätzlich zu den größten der Branche zählen und ihre Aktien eine hohe Börsenliquidität haben. Die ausgeschütteten Dividenden werden dem Kurs wieder zugeschlagen. Wer auf den positiven Wirtschaftstrend bei Wind-, Solar- und Bioenergie sowie Wasserkraft setzt, kann dies einfach über das endlos laufende Index-Zertifikat (WKN: SG1ERX) der Société Générale, welches sich auf den Kursverlauf des ERIX bezieht. 

 

Immobilienfonds - Steuervorteil in Down Under

 

Geschlossene Immobilienfonds, die auf ausländische Objekte setzen, werden angesichts der verschlechterten Steuerbedingungen im Inland immer begehrter. Eine neue Region erschließt jetzt die Real I.S., eine Tochter der Bayerischen Landesbank. Sie bietet eine Beteiligung ab 20.000 AUS-Dollar (rund 12.500 EUR) an einem Bürokomplex im australischen Melbourne an. Die Immobilie ist komplett vermietet, zum größten Teil für mindestens zehn Jahre an den australischen Staat sowie an eine weltweit tätige Beratungsgesellschaft. Der Fonds prognostiziert jährliche Ausschüttungen von 6,25 v.H., die außer durch den heimischen Progressionsvorbehalt steuerlich nicht belastet werden. Denn in Australien ist der Fonds selbst Steuersubjekt, die Beteiligten müssen dort also weder Abgaben leisten noch eine Steuererklärung einreichen. Ein Pluspunkt für Down Under im Vergleich zu anderen Auslandsfonds ist dies in jedem Fall.  

Ein durchaus erwägenswertes Investment, zumal der fünfte Kontinent wirtschaftlich Vorteile gegenüber Europa aufweist. Allerdings ist das Währungsrisiko einzukalkulieren. Infos: www.realisag.de, Telefon: 089-489082345. 

 

Immobilienfonds - Interessante Büroimmobilien in Toronto

 

Die HSBC Trinkaus & Burkhardt Immobilien GmbH bietet ab 25.000 CAD (rund 17.000 EUR) eine Beteiligung an zwei Geschäftsgebäuden in Toronto an, dem größten Büroimmobilienmarkt Kanadas mit einem Einzugsgebiet von 4,2 Mio. Menschen. Das Wirtschaftswachstum in der Region liegt bei 5 v.H. Beide Gebäude aus den 60er Jahren wurden Ende der 90er modernisiert und sind nahezu komplett vermietet, hauptsächlich an den kanadischen Staat, an die ING Bank sowie an eine Anwaltsvereinigung. Die Ausschüttung soll von 8 v.H. auf 9,5 v.H. jährlich ansteigen. Die Mieterträge sind in Kanada zu versteuern und unterliegen im Inland dem Progressionsvorbehalt. Einen Freibetrag gibt es nicht, der Steuersatz von rund 23 v.H. ist aber noch akzeptabel. Der angebotene Fonds ist gut kalkuliert, der Initiator ein langjährig erfahrener Experte bei geschlossenen Fonds. Als Beimischung in einem größeren Immobilienportefeuille eignet sich zur Risikostreuung auch der Standort Kanada, wobei die Währung Risiken und Chancen bietet. Infos: www.hsbctrinkaus-immobilien.de, Telefon: 0211-9103450, E-Mail: marcus.schaefer@trinkaus.de. 

 

Quelle: Ausgabe 02 / 2006 | Seite 144 | ID 114207