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Anleihe - Risikolose Zinsen sichern

Die 2x5 Profi Anleihe der HypoVereinsbank (ISIN: DE000HV1A4Y6) sichert in den ersten beiden Laufzeitjahren einen festen Kupon von jeweils 5 v.H. Ab Juni 2009 liegt die Mindestverzinsung bei 1 v.H., kann sich jedoch deutlich verbessern. Hierfür sind die Aktienkurse von 30 Unternehmen wie Allianz, Altria, Anheuser-Busch, Canon, DaimlerChrysler,Merck, Nestlé, Pfizer, Sony, oder Toyota Ausschlag gebend. Die am schlechtesten gelaufene Aktie wird mit 25 v.H. zu einem Zins von 7 v.H.addiert und entscheidet über den Kupon, der jährlich ermittelt und ausgeschüttet wird. Fällt eine Aktie beispielsweise um 8 v.H., werden für dieses Jahr Zinsen in Höhe von 5 v.H. (25 v.H. x (-8) +7 v.H.) gezahlt. Da die Anleihe beim Erreichen von 15 v.H. Gesamtzins sofort getilgt wird, würde dieses Szenario zur sofortigen Rückzahlung des eingesetzten Kapitals und einer Rendite von 5 v.H. für eine dreijährige Laufzeit führen. Ansonsten läuft das Wertpapier weiter, wird aber am 25.6.2013 in jedem Fall zum Nennwert getilgt. Ein interessantes Produkt für konservative Anleger, die bei fallenden Aktienkursen positive Renditen erwirtschaften und kein Verlustrisiko eingehen wollen.  

 

Zwei Besonderheiten im Vergleich zu herkömmlichen festverzinslichen Wertpapieren sind zu beachten: 

 

1.Sofern die Zinshöhe von einer vordefinierten Kursentwicklung abhängig ist, wird die Anleihe flat gehandelt. Die Stückzinsen bei An- und Verkauf sind also im Kurs enthalten und werden wie bei Genuss-Scheinen am Tag der Ausschüttung vom Wert abgeschlagen. Nur in den Jahren mit fixem Kupon erfolgt eine herkömmliche Stückzinsberechnung.

 

2.Steuerlich handelt es sich um eine Finanzinnovation nach § 20 Abs. 2 Nr. 4c EStG, da die Rückzahlung des Kapitalvermögens sicher ist. Somit sind neben den laufenden Zinsen auch Kurserträge als Kapitaleinnahme zu erfassen. Maßgebend ist hierbei die Marktrendite, da die alternative Emissionsrendite auf Grund der variablen Zinszahlungen nicht berechnet werden kann. Bei Verkauf oder Fälligkeit wird zudem ein Zinsabschlag einbehalten, sofern ein Gewinn realisiert wird.

 

Quelle: Ausgabe 09 / 2006 | Seite 661 | ID 113862