Alle vier Jahre legt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden eine Kostenstrukturanalyse für Arztpraxen vor. In der aktuellen Statistik werden die Ergebnisse des Jahres 2011 veröffentlicht. Wie in den bisherigen Kostenstrukturanalysen des Statistischen Bundsamtes haben sich rund 5 Prozent der niedergelassenen Ärzte beteiligt; mehr als 83,5 Prozent der abgegebenen Fragebögen konnten ausgewertet werden.
Die Vorsitzenden des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie die Präsidenten der Ärztekammern in den beiden Landesteilen Nordrhein-Westfalens haben heute erstmals gemeinsam an die Politik appelliert, die strukturelle Benachteiligung des Landes bei der Vergütung in der ambulanten Versorgung zu beenden und für eine bundesweit gerechte Verteilung der Mittel zu sorgen.
Als „populistischen Aktionismus in Reinkultur, der an den Versorgungsrealitäten vorbeigeht“, bezeichnet die Bundeshauptversammlung des NAV-Virchow-Bundes die Einigung der Koalitionsparteien, dass Facharzttermine ...
IWW-Webinare: Aktuelles zu EBM- und GOÄ-Tipps für die Hausarztpraxis
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Als „bloße Luftakrobatik“ hat der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, die jüngsten Pläne der sich anbahnenden Großen Koalition bezeichnet, im Kampf gegen vermeintlich zu lange Wartezeiten beim Facharzt den stationären Sektor zu Lasten des ambulanten Budgets stärker für die ambulante Versorgung zu öffnen. „Es ist doch wirkungslose Politik für die Kulisse, hier zwei Akteure in den Wettbewerb zu schicken, die jeder für sich bereits jetzt im Kern unterfinanziert und – auch personell ...