Die wiederholte Kündigung einer schwangeren Frau ohne Zustimmung der Arbeitsschutzbehörde kann einen Anspruch auf Geldentschädigung wegen Diskriminierung auslösen.
Die von einem Streik der Fluglotsen am 6.4.09 am Stuttgarter Flughafen betroffenen Luftverkehrsgesellschaften haben gegen die streikführende Gewerkschaft keine Schadenersatzansprüche wegen ausgefallener, verspäteter ...
Verlegt ein Betriebsrat eine Teilbetriebsversammlung in einem Paketzentrum nach einem entsprechenden Aufruf von ver.di ohne nachvollziehbaren Grund auf einen bundeseinheitlichen Termin mit Spitzenarbeitsaufkommen, ist ...
Der Anspruch auf Vergütung wegen Annahmeverzugs setzt ein erfüllbares, dh. tatsächlich durchführbares Arbeitsverhältnis voraus. Bei rückwirkender Begründung des Arbeitsverhältnisses liegt ein solches für den vergangenen Zeitraum nicht vor.
Die Anordnung des ArbG, dass die ArbN Reservetage ableisten müssen, ist im Rahmen der Abwehr von Arbeitskampfmaßnahmen der Gegenseite auch mitbestimmungsfrei möglich.
Das Bundeskabinett hat am 12.8.2015 einem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgelegten Gesetzentwurf zugestimmt, mit dem weitere Verbesserungen für junge Menschen mit einer Duldung umgesetzt werden sollen.
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Seit Anfang 2015 gilt in Deutschland der Mindestlohn. Ein Arbeitgeber muss seitdem seinen Arbeitnehmern für jede geleistete Stunde mindestens 8,50 EUR zahlen. Am meisten profitieren Beschäftigte im Gastgewerbe davon. Mehr als die Hälfte von ihnen (54 Prozent) würden heute weniger als 8,50 EUR je Stunde verdienen, wenn es den Mindestlohn nicht gäbe.