10.09.2026 · Nachricht aus LGP · IWW-Spezial-Webinar
Mit der EU-Entgelttransparenzrichtlinie müssen sich aktuell alle Arbeitgeber befassen, auch wenn die Umsetzung der Richtlinie in Deutschland zum 07.06.2026 nicht gelungen ist. Denn die Regeln stehen fest. Und der Anpassungsaufwand für Arbeitgeber ist erheblich. Im IWW-Webinar am 16.09.2026 von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr erhalten Sie einen kompakten Überblick über die neuen Pflichten. In zwei Stunden bringen Sie die Anwälte Dr. Lars Hinrichs und Elisa Ultsch auf den aktuellen Stand in punkto ...
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08.09.2026 ·
Downloads allgemein aus AA · Arbeitsvertragsrecht · Arbeitsentgeld
Für die Beratungspraxis wäre es verfehlt, bis zum Inkrafttreten eines Umsetzungsgesetzes zur Entgelttransparenzrichtlinie abzuwarten. Denn die Richtung ist eindeutig: Entgeltstrukturen und -unterschiede müssen künftig anhand objektiver, geschlechtsneutraler und überprüfbarer Kriterien erklärt werden können. Dabei geht es nicht nur um das Grundentgelt. Variable Vergütung, Zulagen, Sachleistungen, Dienstwagen, Aktien- und Beteiligungsprogramme, betriebliche Altersversorgung sowie die ...
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08.09.2026 · Fachbeitrag aus AA · Entgeltfortzahlung
Kaum ein Thema beschäftigt die arbeitsrechtliche Praxis derzeit so intensiv wie die Erschütterung des Beweiswerts einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AUB). Insbesondere, wenn eine Krankschreibung auffällig genau mit einer Kündigung, dem Ende der Kündigungsfrist oder dem Antritt einer neuen Stelle zusammenfällt, mehren sich die Zweifel der ArbG-Seite. Der 5. Senat des BAG entwickelte im Jahr 2021 eine klare Linie und schärft diese fortlaufend. Der Beitrag ordnet die ...
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08.09.2026 · Fachbeitrag aus AA · Hinweisgeber
Seit Juli 2023 gilt das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG). Nach knapp drei Jahren zeigt eine wachsende Zahl gerichtlicher Entscheidungen, wie die Arbeitsgerichte den neuen Schutzrahmen tatsächlich handhaben. Das Ergebnis ist für die Beratungspraxis ebenso aufschlussreich wie ernüchternd. Der Beitrag ordnet die zentralen Entscheidungen ein.
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08.09.2026 · Fachbeitrag aus AA · Mobiles Arbeiten
Mit dem Ende der Sommerferien kehrt in vielen Betrieben nicht nur der Arbeitsalltag zurück, sondern auch eine Frage, die spätestens seit der Pandemie fest zum Repertoire der Personalpraxis gehört: „Kann ich noch zwei Wochen von der Finca aus arbeiten?“ Die sogenannte Workation – die Verbindung von Arbeit („work“) und Urlaub („vacation“) – ist längst kein exotisches Randphänomen mehr, sondern ein handfestes Instrument im Wettbewerb um Fachkräfte.
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08.09.2026 · Fachbeitrag aus AA · Kündigung und Elternzeit
ArbN, die Elternzeit in Anspruch nehmen und diese Elternzeit in mehrere Zeitabschnitte aufteilen, können sich laut BAG (18.6.26, 2 AZR 213/25, Abruf-Nr. 254718 ) vor jedem Zeitabschnitt auf den vorwirkenden besonderen Kündigungsschutz des § 18 Abs. 1 BEEG berufen. Dies gilt auch, wenn der ArbN mehrere Elternzeitabschnitte mit nur einem Schreiben verlangt. Der folgende Beitrag klärt auf, was das für ArbG und ArbN bedeutet.
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08.09.2026 · Fachbeitrag aus AA · Kündigungserklärung
Eine nach Ablauf der Probezeit ausgesprochene ordentliche Kündigung eines Berufsausbildungsverhältnisses kann nicht gemäß § 140 BGB in eine außerordentliche Kündigung mit sozialer Auslauffrist umgedeutet werden. Wer ordentlich kündigt, bringt gerade zum Ausdruck, das beanstandete Verhalten nicht als unzumutbar schwerwiegend zu bewerten.
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08.09.2026 · Fachbeitrag aus AA · Arbeitszeugnis
Der ArbN hat Anspruch auf ein Zwischenzeugnis, wenn er aus einem triftigen Grund darauf angewiesen ist. Dabei trägt er die Darlegungs- und Beweislast. Diese ist aber abgestuft: Legt er einen triftigen Grund dar, genügt das schlichte Bestreiten des ArbG mit Nichtwissen nicht. Erheblich ist das Bestreiten nur, wenn der ArbG konkrete Umstände darlegt, die Zweifel an der Wahrheit der Angaben begründen.
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08.09.2026 · Fachbeitrag aus AA · Auflösungsverschulden
Das eigenmächtige heimliche Abhören von Gesprächen durch eine weisungsunbefugte Arbeitskollegin ist dem ArbG grundsätzlich nicht nach
§ 278 BGB zuzurechnen. Reagiert dieser nach Bekanntwerden des Vorfalls mit geeigneten, milderen Maßnahmen (zum Beispiel räumlicher bzw. organisatorischer Trennung, Abmahnung und Mediation), verletzt er seine Fürsorgepflicht nicht dadurch, dass er der betreffenden Kollegin nicht kündigt.
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08.09.2026 · Nachricht aus AA · Prozessrecht
Der elektronische Rechtsverkehr soll stärker verankert werden. Trotzdem darf in gerichtlichen Rechtsmittelbelehrungen weiterhin ein analoger Wind wehen: Es ist zwar sinnvoll, wenn eine Belehrung die Safe-ID des Rechtsmittelgerichts enthält, zwingend sei dies aber nicht. Es genügt auch allein die angegebene Post-Anschrift des Gerichts.
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