Das verunfallte Fahrzeug wird gemeinschaftlich von Vater und Tochter genutzt, und zwar außerhalb großstädtischer Strukturen. Arbeitsbeginn der Tochter in einer Bäckerei ist um 4:30 Uhr. Am Ende der Mietwagennutzung standen kalendertäglich nur durchschnittlich 16,58 km zu Buche. Bei weniger als 20 km/Tag, so meinte der Versicherer, müsse er die Mietwagenkosten nicht erstatten. Das sah das AG Bad Neustadt a.d. Saale anders.
Die Geschädigte ist zum Unfallzeitpunkt 82 Jahre alt und alleinstehend. Sie lebt sowohl hinsichtlich des Ortes selbst als auch der näheren Umgebung insgesamt ländlich geprägt. Die Gegend ist mit öffentlichen ...
Das AG Bad Neustadt wendet auf die Thematik, ob der Mietwagen ordnungsgemäß bei der Zulassungsstelle registriert wurde, die Grundsätze des Mietwagenrisikos an. Weil der typische Geschädigte die Hintergründe der ...
Zwar spricht der Volksmund oft vom „Leihwagen“, wenn er einen Mietwagen meint. Doch alle Werkstätten sollten darauf achten, dass sich diese Ungenauigkeit nicht in den schriftlichen Dokumenten niederschlägt. Wer statt des korrekten Begriffs „Mietvertrag“ den Begriff „Leihvertrag“ als Überschrift nutzt, schafft Unklarheit. Denn „Leihe“ ist in unserem Recht eine kostenlose Gebrauchsüberlassung, im Gegensatz zur „Miete“, die eine kostenpflichtige Gebrauchsüberlassung beschreibt. Das hat ein ...
Die Gerichte wenden die Grundsätze des Werkstattrisikos bzw. Mietwagenrisikos ganz oder teilweise an. Das belegen zwei aktuelle Urteile – das eine kommt vom AG Düsseldorf, das andere kommt vom AG Miesbach
Das verunfallte Fahrzeug gehörte in die Mietwagengruppe 5. Vom angemieteten Fahrzeug behauptete der Versicherer, es gehöre auch in die Gruppe 5, weshalb ein Eigenersparnisabzug vorzunehmen sei. Doch weil das ...
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Ein Informationsblatt, das keinen konkreten Bezug zu dem Fahrzeug des Geschädigten aufweist und keinen definitiven Preis nennt, sondern nur in einer Tabelle elf verschiedene Fahrzeuggruppen auflistet, die durch Fahrzeugbeispiele und kW-Angaben näher definiert werden und denen jeweils maximale Tagesbruttopreise zugeordnet sind, löst für den Geschädigten keine Pflichten aus. So sieht es eine Berufungskammer des LG Schweinfurt.