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06.11.2026 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · KI in der Beratungspraxis

Die BWA-Besprechung als Beratungsprodukt: Was ein Test mit ChatGPT, Claude und
Gemini über ihren Wert zeigt

In vielen Kanzleien läuft die BWA-Besprechung nebenher. Die Auswertung geht zum Monatsende an den Mandanten, Rückfragen werden telefonisch geklärt – meist ohne gesonderte Abrechnung als Teil der laufenden Buchhaltung. Gleichzeitig nutzen Mandanten heute oft einen zweiten Gesprächspartner. Sie laden die PDF bei ChatGPT hoch und erhalten in Sekunden eine plausibel klingende Antwort. Für Kanzleien stellt sich damit eine unbequeme Frage: Wenn ein kostenloses Tool die BWA erklärt, welchen ... > lesen

06.11.2026 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Altersvorsorgereformgesetz

Der Systemwechsel in der steuerlich
geförderten privaten Altersvorsorge
ab 2027, Teil 2

Mit dem Altersvorsorgereformgesetz (BGBl I 26, Nr. 156) hat der Gesetzgeber die seit 2002 bestehende „Riester“-Förderung grundlegend neu geordnet. Der zweite Teil des Beitrags zeigt, welche Änderungen es bei Zertifizierung, Transparenzpflichten und Anbieterwechsel gibt. Im Fokus stehen außerdem die Übergangsregelungen für bestehende Riester-Verträge, die Auszahlungsphase und das Wohnförderkonto. Für die Beratungspraxis besonders relevant sind individuelle Vergleichsrechnungen und ...  > lesen

24.07.2026 · Fachbeitrag aus ChefärzteBrief · Patientenversorgung

Qualitätsmonitor 2024: Mindestmengen konzentrieren komplexe Eingriffe – Krebszentren stagnieren

Steigende Mindestmengen verdichten die stationäre Versorgung bei komplexen Krebsoperationen weiter. Der aktualisierte Qualitätsmonitor des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO; online unter qualitaetsmonitor.de ) mit Daten aus 2024 zeigt: Die Zahl operierender Kliniken sinkt teils zweistellig, die Fallzahlen pro Standort steigen. Bei der Steuerung in zertifizierte Krebszentren gibt es dagegen kaum Fortschritt. > lesen

30.10.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Besteuerung von Personengesellschaften

Update „Personengesellschaften“ – Teil 1: Grundsätze der Einkünftequalifikation und aktuelle Urteile..

Wer glaubt, die Besteuerung von Personengesellschaften sei Routine, hat die jüngste BFH-Rechtsprechung verpasst. Der IV. Senat räumt derzeit an vielen „Baustellen“ gleichzeitig auf und sorgt damit für Unruhe in der Beratungspraxis. Da wäre z. B. das Thema Abfärbung: Schon wenige gewerbliche Einnahmen können eine vermögensverwaltende Gesellschaft insgesamt infizieren. Bei der Seitwärtsabfärbung bietet nur die Bagatellgrenze Schutz, bei der Aufwärtsabfärbung nicht einmal diese, ...  > lesen

30.10.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umstrukturierung

Holding mit Minderheitsbeteiligungen – Teil 3: Implikationen für Folgeumwandlungen und die Grunderwerbsteuer

Der Weg in die Holding mit dem „Huckepackmodell“ kann bei Minderheitsbeteiligungen als Umwandlungsalternative zum Anteilstausch nach § 21 UmwStG in Betracht kommen. Aus steuerlicher Sicht sind hierbei freilich die Chancen und Risiken dieser Gestaltung abzuwägen. Im Rahmen dieser Beitragsserie haben wir uns in Teil 1 (GStB 26, 276) und Teil 2 (GStB 26, 348) im Detail mit den erforderlichen Umsetzungsschritten befasst. Näher untersucht wurden auch etwaige Fallstricke hinsichtlich der ...  > lesen

06.11.2026 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Rechnungsstellung

E-Rechnung ab 2027:
So informieren Sie Ihre Mandanten jetzt noch rechtzeitig (mit Checklisten)

Am 1.1.27 endet für „umsatzstärkere“ Unternehmer die Übergangsfrist: Wer im Jahr 2026 einen Gesamtumsatz von mehr als 800.000 EUR erzielt, muss im inländischen B2B-Bereich E-Rechnungen ausstellen. Bis dahin bleiben nur noch wenige Wochen – und die fallen mitten in die arbeitsreichste Zeit der Kanzleien. Eine Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) zeigt u. a., dass viele Betriebe noch nicht vorbereitet sind. Die Frage ist daher nicht mehr, was die E-Rechnung ...  > lesen

30.10.2026 · Fachbeitrag aus Steuern sparen professionell · Veräußerungsgeschäfte

Nicht jede Grundstücksentnahme aus
Betriebsvermögen startet „Zehnjahresfrist“

Wird ein Grundstück aus dem Betriebsvermögen entnommen, gilt die Entnahme gemäß § 23 Abs. 1 S. 2 EStG als Anschaffung im Privatvermögen. Damit kann für den späteren Verkauf eine neue Zehnjahresfrist beginnen. Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass jede Veräußerung innerhalb der neuen Zehnjahresfrist der Besteuerung unterliegt. Das hat das FG München jüngst klargestellt. SSP liefert die Details und betrachtet auch die Auswirkungen, die aus dem Urteil für häusliche ...  > lesen

30.10.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Kapitalgesellschaften

Jahreswechsel 2026/2027 bei der GmbH – welche steuerlichen Maßnahmen jetzt unbedingt auf die Beratungsagenda gehören

Der Jahreswechsel ist für die GmbH regelmäßig Anlass für mehr als nur die Vorbereitung des Jahresabschlusses. Neben Bilanzierung und Steuererklärungen sind zahlreiche Sachverhalte zu prüfen, die sich unmittelbar auf die Steuerbelastung des abgelaufenen Jahres oder die Planung des Folgejahres auswirken. Dazu gehören insbesondere die Beziehungen zwischen GmbH und Gesellschafter, die Geschäftsführervergütung, Forderungen und Rückstellungen, Investitionen, Ausschüttungen – und nicht ...  > lesen

30.10.2026 · Nachricht aus Steuern sparen professionell · Reisekosten

Lotsenrevier ist keine Betriebsstätte – Seelotsen können
tatsächliche Fahrtkosten steuerlich geltend machen

Selbstständige können betrieblich veranlasste Fahrtkosten grundsätzlich in tatsächlicher Höhe abziehen, wenn die Fahrten nicht zwischen Wohnung und Betriebsstätte i. S. v. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6 EStG erfolgen. Ein räumlich ausgedehntes Tätigkeitsgebiet genügt nicht für die Annahme einer Betriebsstätte. Das hat der BFH zugunsten eines Seelotsen entschieden und damit seine Rechtsprechung zur großräumigen Betriebsstätte aufgegeben.  > lesen

23.10.2026 · Nachricht aus Gestaltende Steuerberatung · Bilanzberichtigung

Urteil mit Sprengkraft: FG Münster macht bei unklaren Verbindlichkeiten Ernst!

Das FG Münster (17.9.25, 13 K 1637/22 K, F; Rev. BFH, IX R 8/26) hat entschieden, dass der Steuerpflichtige die Feststellungslast dafür trägt, ob eine Bilanzberichtigung nach § 4 Abs. 2 S. 1 EStG erfolgswirksam oder erfolgsneutral vorzunehmen ist, wenn sich die maßgeblichen Umstände nicht mehr aufklären lassen. Im Streitfall ging es um alte Darlehensverbindlichkeiten, für die weder Darlehensverträge, Verzichtserklärungen noch Gesellschafterbeschlüsse vorgelegt werden konnten. In ... > lesen

30.10.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Finanzverwaltung

BMF erkennt modifizierte Trennungstheorie bei teilentgeltlichen Übertragungen an

Nachdem der BFH mit Urteil vom 11.12.25 (IV R 17/23) ausdrücklich an der sog. modifizierten Trennungstheorie festgehalten hat, gibt das BMF nun mit Schreiben vom 20.10.26 seinen Widerstand auf und hält nicht länger an der sog. strengen Trennungstheorie fest. Für teilentgeltliche Übertragungen betrieblicher Einzelwirtschaftsgüter im Anwendungsbereich des § 6 Abs. 5 S. 3 EStG bedeutet dies eine deutlich höhere Planungssicherheit. Im Mittelpunkt steht künftig der Vergleich zwischen ... > lesen

30.10.2026 · Fachbeitrag aus Steuern sparen professionell · Umsatzsteuer

BFH: Umsatzsteuer-Erstattung schützt nicht vor Verspätungszuschlag

Auch wenn die Umsatzsteuer-Jahreserklärung zu einer Erstattung führt, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag festsetzen. Das gilt – so der BFH – selbst dann, wenn alle Umsatzsteuer-Voranmeldungen pünktlich abgegeben wurden. Entscheidend ist das Ermessen des Finanzamts. Dabei darf es auch berücksichtigen, ob der Steuerzahler seine Erklärungspflichten in der Vergangenheit rechtzeitig erfüllt hat.  > lesen

09.10.2026 · Fachbeitrag aus Steuern sparen professionell · Arbeitszimmer

Nur halber oder voller Kostenabzug bei außerhäuslichem Arbeitszimmer: BFH ist am Zug

Anders als häusliche Arbeitszimmer unterliegen außerhäusliche Arbeitszimmer in Bezug auf die Werbungskosten keiner Abzugsbeschränkung der Höhe nach. Aber gilt das auch, wenn Ehegatten gemeinsam das Zimmer anmieten und nur einer der Ehegatten das Arbeitszimmer nutzt? Mit dieser Frage muss sich der BFH befassen.  > lesen

22.07.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Anrechnung

Anwaltliches Wahlrecht bei Anrechnung der Geschäftsgebühr: Bindung der Staatskasse

Gerade in sozialgerichtlichen Verfahren mit vorangegangenem Widerspruchsverfahren stellt sich für beigeordnete Anwälte regelmäßig die Frage, wie die Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr anzurechnen ist und gegenüber welchem Kostenschuldner – Mandant oder Staatskasse – diese Anrechnung erfolgt. Besonders konfliktträchtig ist dabei das Spannungsverhältnis zwischen dem anwaltlichen Wahlrecht nach § 15a RVG und den Erstattungsmechanismen gegenüber der Staatskasse nach § 58 ... > lesen

25.09.2026 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · Verschwiegenheitspflicht

Welche Angaben müssen Berufsträger in der Vermögensauskunft machen?

Ein als Rechtsanwalt tätiger Steuerpflichtiger muss in einer Vermögensauskunft (§ 284 AO) Namen und Anschriften seiner Mandanten und die Höhe der jeweils noch offenen Forderungen angeben; er kann sich nicht auf Auskunftsverweigerungsrechte berufen (FG Münster 17.2.26, 14 V 232/26 AO).  > lesen

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