25.03.2026 · Nachricht aus Kanzleiführung professionell · Honorarabrechnung
Honorarforderungen sind nicht einforderbar, wenn die entsprechenden Rechnungen nicht den Vorgaben des § 9 Abs. 2 S. 1 StBVV genügen (LG Duisburg 31.1.25, 1 O 148/22).
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25.03.2026 · Fachbeitrag aus ChefärzteBrief · Wahlleistungen
Frage: „Darf eine ambulante OP an einem Privatpatienten auch als Wahlleistung berechnet werden, wenn der Chefarzt den Eingriff nicht selbst durchgeführt hat, sondern ein Facharzt? Und kann die OP auch durch einen Assistenzarzt durchgeführt und abgerechnet werden?“
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26.03.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Gesetzesänderung
Am 1.1.26 ist das Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte, zum Ausbau der Spezialisierung der Justiz in Zivilsachen sowie zur Änderung weiterer prozessualer Regelungen in Kraft getreten (ZStÄndG, BGBl 2025 I, Nr. 318). Die Neuerungen haben erhebliche Auswirkungen im Bereich der Kostenentscheidungen bzw. -festsetzung sowie auf Beschwerden bzw. Erinnerung. Der folgende Beitrag klärt auf.
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20.03.2026 · Fachbeitrag aus StiftungsBrief · Umsatzsteuer
Art. 132 Abs. 1 Buchst. f MwStSystRL regelt die Umsatzsteuerbefreiung für sog. Kostenteilungsgemeinschaften, soweit sie gemeinwohlorientierte Leistungen an ihre Mitglieder erbringen. Mit § 4 Nr. 29 UStG wurde diese Regelung zum 01.01.2020 in nationales Recht umgesetzt. Mit der jüngsten Entscheidung vom 22.01.2026 zur Auslegung einer spanischen Umsetzungsregelung widerspricht der EuGH einem zu engen Verständnis der Umsatzsteuerbefreiung. Die Entscheidung wirkt sich auch auf die ...
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25.03.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 23 EStG
Der von einem unbeschränkt Steuerpflichtigen erzielte Gewinn aus der Veräußerung einer in den Niederlanden belegenen Eigentumswohnung, der nach deutschem Einkommensteuerrecht gemäß § 22 Nr. 2 EStG i. V. m. § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 1 EStG einkommensteuerpflichtig ist, für den jedoch nachweislich in den Niederlanden die niederländische Box 3-Besteuerung durchgeführt wurde, ist in den Niederlanden „tatsächlich besteuert“ worden und damit in Deutschland nach Art. 22 ...
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16.03.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Mehrstaatentätigkeit
Der EuGH hat eine für Mehrstaatentätigkeiten zentrale Auslegungsfrage entschieden: Bei der Prüfung, ob ein Arbeitnehmer einen „wesentlichen Teil“ seiner Tätigkeit im Wohnstaat ausübt, sind künftig sämtliche unter dem
Arbeitsvertrag erbrachten Tätigkeiten zu berücksichtigen – also auch
Arbeitseinsätze in Drittstaaten. Damit wird die bisherige deutsche Verwaltungspraxis aufgegeben. Für international tätige Unternehmen kann dies zu einer veränderten Festlegung des anwendbaren ...
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27.03.2026 · Urteilsbesprechung aus Anwalt und Kanzlei · Zeithonorar
Der BGH hat zentrale Fragen zur Reichweite und Wirksamkeit anwaltlicher Vergütungsvereinbarungen geklärt. Er präzisiert die Anforderungen an die Bestimmtheit und die Textform.
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23.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxisführung professionell · Arbeitsrecht
Massagestudios, die nicht medizinische Leistungen abgeben, fallen unter den Ausnahmetatbestand des § 10 Abs. 1 Nr. 7 Arbeitszeitgesetz (ArbZG, s. u.). Deshalb dürfen dort angestellte Masseurinnen und Masseure auch an Sonn- und Feiertagen beschäftigt werden. Die Betreiberin mehrerer Wellnessstudios in Berlin wehrte sich im Eilverfahren erfolgreich gegen eine behördliche Anordnung, die ihr den Sonn- und Feiertagsbetrieb untersagt hatte (Verwaltungsgericht [VG] Berlin, Beschluss vom ...
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23.03.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Arbeitgeberleistungen
Ein mehrwöchiges Gesundheitstraining liegt nicht im ganz überwiegenden eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers, wenn es vorrangig auf die Stärkung individueller Gesundheitskompetenz abzielt und nicht spezifisch berufsbedingte Beeinträchtigungen betrifft, so das FG Nürnberg. Es kommt dann allenfalls die Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 34 EStG bis zu 600 Euro infrage. Ob das der BFH auch so sieht, wird sich zeigen.
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13.03.2026 · Fachbeitrag aus StiftungsBrief · Sozialversicherungspflicht
Die Frage der Sozialversicherungspflicht von Vorständen von Vereinen und Stiftungen bewegt nach wie vor die Sozialgerichte. Ein Kapitel hat nun das LSG Berlin-Brandenburg hinzugefügt. Über einen neuen Ansatz kam das LSG hier zum Ergebnis, dass eine pauschale Aufwandsentschädigung von 1.500 Euro noch keine verdeckte Entlohnung einer Erwerbstätigkeit darstellt. Wie das LSG zu diesem Ergebnis kam, zeigt SB.
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20.03.2026 · Fachbeitrag aus Privatliquidation aktuell · Auslagenersatz
Die Abrechnung zahntechnischer Leistungen nach § 9 GOZ gehört zu den wirtschaftlich bedeutsamsten Bereichen, vor allem der privatzahnärztlichen Liquidation. Die GOZ gilt zwar unmittelbar nur für privatzahnärztliche Leistungen. Sie spielt aber auch bei gesetzlich versicherten Patienten eine wichtige Rolle, wenn über die Regelversorgung hinausgehende Leistungen vereinbart werden. Diese Mehrleistungen sind nach der GOZ abzurechnen, sodass die Gebührenordnung über die Mehrkostenregelungen ...
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23.03.2026 · Nachricht aus Privatliquidation aktuell · Kronen
Cerec-Versorgungen sind nach GOZ zu berechnen und bei gesetzlich Versicherten grundsätzlich gleichartige Versorgungen. Sie können für Cerec-Vollkronen die Nrn. 2210 und 2197 GOZ berechnen. Für die optisch-elektronische Abformung ist die Berechnung der Nr. 0065 GOZ je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich angezeigt. Eine provisorische Versorgung benötigen Sie i. d. R. nicht, da die Krone in derselben Sitzung eingegliedert wird. Der GKV- Patient erhält den Festzuschuss 1.1 und 1.3, wenn ...
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12.03.2026 · Fachbeitrag aus Zahnarztpraxis professionell · Schenkungsteuer
Was ist unter „üblichen Gelegenheitsgeschenken“ zu verstehen, die man regelmäßig machen kann, ohne dass sie in die Bemessungsgrundlage des 400.000-Euro-Schenkungsteuerfreibetrags (über die Dauer von zehn Jahren) fallen? Mit dieser Frage hat sich das Finanzgericht Rheinland-Pfalz bei einem Ostergeldgeschenk über 20.000 Euro befasst.
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13.03.2026 · Fachbeitrag aus Unfallregulierung effektiv · Restwert
Ein Dauerthema rund um die Restwertermittlung ergibt sich aus dem Unfall, der sich fernab des Heimatortes ereignet: Wo ist da eigentlich der „örtliche Markt“? Am Unfallort oder am regelmäßigen Standort des Fahrzeugs? Eine Vorfrage ist: Kommt es dann eigentlich auf den örtlichen Markt an? Dazu erreichte uns eine außergewöhnlich originell formulierte Leserfrage, die das Thema noch um einen weiteren Aspekt erweitert.
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26.03.2026 · Nachricht aus Praxisführung professionell · Grundlagenforschung
Bei mobilen Frauen ab 63 Jahren ist größere Muskelkraft mit einer geringeren Sterblichkeit assoziiert. Dieser Zusammenhang ist unabhängig von der Zeit, die die Frauen täglich sitzend verbringen, der Gehgeschwindigkeit, ihrer allgemeinen Aktivität und von vorhandenen Entzündungsmarkern. Das belegt eine aktuelle Studie aus den USA.
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