Nach Auffassung des FG Bremen ist das FG deshalb an die tatsächlichen Feststellungen einer vorangegangenen strafgerichtlichen Entscheidung weder gebunden noch daran gehindert, sich diese Feststellungen zu eigen zu machen.
Will ein ständiger Landtagsausschuss mögliche Säumnisse von Mitarbeitern der Finanzverwaltung im Zusammenhang mit der Auswertung einer Steuer-CD aufklären, steht das Steuergeheimnis (§ 30 AO) einer Weitergabe ...
Die „tatsächliche Verständigung“ entspringt dem praktischen Bedürfnis nach Verfahrensförderung, Verfahrensbeschleunigung und Rechtsfrieden. Das FA ist auch dann an die tatsächliche Verständigung gebunden, wenn ...
Unternehmen wird oft der Vorsteuerabzug versagt mit der Begründung, es habe – entgegen den zivilrechtlichen Vereinbarungen – tatsächlich keine Lieferung stattgefunden. Oftmals verbinden die Finanzbehörden hiermit zugleich einen steuerstrafrechtlichen Vorwurf. Nun hat der BFH mit Urteil vom 9.9.15 einer solchen vereinfachenden Betrachtungsweise eine klare Absage erteilt: Eine unmittelbare Zugriffsmöglichkeit des Erwerbers auf den gelieferten Gegenstand ist keine Voraussetzung für die Lieferung.
Das KG Berlin hebt in seiner Entscheidung vom 1.2.16 hervor, dass die Aussetzung eines Zivilrechtsstreits gemäß § 149 ZPO wegen des Verdachts einer Steuerstraftat regelmäßig nicht in Betracht kommt.
Das FG Köln lehnt in einem jetzt erst veröffentlichten Urteil vom 27.8.14 trotz einer vorangegangenen strafgerichtlichen Verurteilung die Haftung des dort als faktischen Geschäftsführer bezeichneten Angeklagten für ...
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Die steuerliche Betriebsprüfung kann nicht nur für den Mandanten, sondern auch für den steuerlichen Berater unangenehme Folgen haben. Denn Fehler bei der Abrechnung und Verbuchung der Vergütungsansprüche des Beraters sind zwei Seiten einer Medaille. Und weil er die Betriebseinnahme erzielt, treffen die steuerstrafrechtlichen Konsequenzen regelmäßig den Berater.