04.01.2018 · Fachbeitrag ·
Datenschutz
Personenbezogene Daten dürfen immer nur für einen bestimmten Zweck im dafür benötigten Umfang erhoben und genutzt werden. Am 25.05.2018 wird die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in allen Mitgliedstaaten ihre volle Wirkung entfalten (PP 12/2017, Seite 13). Die DSGVO stellt die Verarbeitung personenbezogener Daten unter einen Erlaubnisvorbehalt: Sie dürfen (abgesehen von bestimmten Ausnahmefällen) nur mit Einwilligung des Betroffenen verarbeitet werden. Wann eine Einwilligung erforderlich ist und wie ...
13.12.2017 · Fachbeitrag ·
Leserforum
Frage: „In PP habe ich gelesen, dass der Eingangsbereich einer Praxis nicht per Videokamera überwacht werden darf (PP 08/2017, Seite 16). Darf man zur Abschreckung im Eingangs- und Rezeptionsbereich Hinweisschilder ...
04.12.2017 · Fachbeitrag ·
Gesetzgebung
Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) gibt auch für Angestellte in der Physiotherapiepraxis bestimmte Beschäftigungsverbote vor und schützt sie vor Kündigung (PP 06/2017, Seite 18). Zum 01.01.2018 werden mehrere ...
01.12.2017 · Fachbeitrag ·
Datenschutz
Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) schafft innerhalb der EU einen einheitlichen Rechtsrahmen im Datenschutz. Betroffen sind alle Unternehmen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern verarbeiten – also auch Ihre Physiotherapiepraxis. Die DSGVO ist bereits seit 2016 in Kraft, entfaltet aber erst am 25.05.2018 volle Wirkung: Wer nach diesem Termin bei der Datenverarbeitung gegen die DSGVO verstößt, dem drohen hohe Bußgelder in Höhe von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes. Um dem vorzubeugen, sollten ...
30.11.2017 · Fachbeitrag ·
Kündigungsschutz
Gekündigte Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf Wiedereinstellung, wenn für den Betrieb zum Zeitpunkt der Kündigung kein Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG) bestand. So entschied jüngst das ...
23.11.2017 · Fachbeitrag ·
Arbeitsrecht
Wenn einem Arbeitnehmer gekündigt wird, weil er in einer privaten WhatsApp-Gruppe rassistische Inhalte verbreitet, ist diese Kündigung unzulässig (Arbeitsgericht [AG] Mainz, Urteil vom 15.11.2017, Az. 4 Ca 1240/17).
22.11.2017 · Nachricht ·
Umsatzsteuer
Besonders qualifizierte Heileurythmisten können zur Teilnahme an den Verträgen zur Integrierten Versorgung (IV) mit Anthroposophischer Medizin nach §§ 140a ff. SGB (Sozialgesetzbuch) V zugelassen werden. In diesen Fällen sind alle heileurythmischen Behandlungsleistungen umsatzsteuerfrei – auch solche, die außerhalb der IV-Verträge erbracht werden (Bundesfinanzhof [BFH], Urteil vom 26.07.2017, Az. XI R 3/1, Abruf-Nr. 197351 ).