01.03.2002 · Fachbeitrag aus KP · Kanzleiorganisation
Bei Seminaren und Beratungsgesprächen werde
ich immer wieder gefragt, welche Software ich empfehlen kann? Was soll
ich dazu sagen; ich habe inzwischen 79 Anbieter im Internet gefunden.
Natürlich bieten nicht alle Komplettpakete an; bei den 79 Adressen
sind zum Beispiel auch Verlage aufgeführt, die nur Datenbanken auf
CD’s anbieten oder kleinere Softwarehäuser, die nur
Teillösungen oder Spezialprogramme haben. Hier ist jeder
Steuerberater gefordert, die für seine Kanzlei ...
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Da (ehemalige) Mandanten in vielen Fällen die
Honorarnote nicht mehr unkritisch entgegennehmen und ausgleichen, sind
Steuerberater vermehrt zu Honorarklagen gezwungen, um ihren
Gebührenanspruch zu realisieren. Im Regelfall wird der
Steuerberater die Klage an dem ihm nahe gelegenen Gericht am Ort seiner
Kanzlei erheben wollen. Doch das ist nicht immer zulässig. Welcher
Gerichtsstand bei Gebührenklagen der „richtige“ ist
und wie man sich die unterschiedliche Rechtsprechung in ...
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Zur Beendigung eines Steuerberatungsmandates
gehört auch die rechtlich einwandfreie, ordentliche
Gebührenabrechnung. In der Praxis zeigt sich, dass diese selten
unwidersprochen akzeptiert wird. Streitigkeiten vor Gericht um die
„letzte Gebührenrechnung“ sind relativ häufig.
Das ist auch verständlich, denn der Mandatsbeendigung (dem
Mandatswechsel) geht meistens Unzufriedenheit auf der einen oder
anderen Seite voraus. Um hier als Steuerberater auf der sicheren Seite
zu sein, ...
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Der BGH hat klargestellt, dass Personen, die nur
im Rahmen von § 6 Nr. 3 und 4 StBerG zur Hilfeleistung in
Steuersachen befugt sind, irreführend werben, wenn sie ihre
Dienstleistungen mit den Begriffen
„Finanzbuchführung“, „Finanzbuchhaltung “,
„Lohnabrechnung“ und „Einrichtung der
Buchführung“ anbieten. Das Gericht hat im Streitfall
ausführlich dargelegt, welchen wettbewerbsrechtlichen
Beschränkungen ein Rechenzentrum beim Hinweis auf sein
Leistungsspektrum in ...
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Durch das Gesetz zur Eindämmung illegaler
Betätigung im Baugewerbe vom 30.8.01 (BStBl I 01, 602 ff.) wurden
im EStG die §§ 48 bis 48d mit Wirkung ab 1.1.02
eingefügt. Zunächst wollte der Gesetzgeber die neuen
Bestimmungen bezüglich der Abzugsteuer im Baugewerbe nur
hinsichtlich der Leistungen ausländischer Bauunternehmer
einführen. Auf Grund europarechtlicher Diskriminierungsverbote
durften die entsprechenden Bestimmungen aber nicht auf diese
beschränkt werden. Sie gelten also ...
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus KP · Erfahrungsaustausch
In den Jahren 1987 bis 1999 war ich in einem
Arbeitskreis von vier Kollegen tätig. Wir trafen uns monatlich und
besprachen alle Probleme des täglichen Lebens eines
Steuerberaters. In den ersten Jahren erarbeiteten wir eine Studie mit
dem Thema: „Grundüberlegungen zum PC-Einsatz in der
Steuerberatungskanzlei.“ In unserem Schlussbericht vom 20.9.88
steht wörtlich zu lesen:
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Das LG Oldenburg hat in einem
begrüßenswerten Urteil klargestellt, dass ein Steuerberater
Subventionsberatung betreiben und entsprechend bewerben darf, wenn die
Subventionsberatung im Rahmen eines Mandates über eines der
Kerngebiete des Steuerberaters erfolgt (LG Oldenburg 15.3.01, 15 O
2725/00, DStR/E 01, 784).
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01.01.2002 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Wenn sich finanzgerichtliche Verfahren für
Sie als Steuerberater lohnen sollen, dann dürfen Sie keine
Gebühren leichtfertig verschenken, indem Sie den Streitwert zu
niedrig ansetzen. In unserer Reihe „Streitwerte im FG-Verfahren
von A bis Z“ werden daher in alphabetischer Reihenfolge
Streitwerte zu den gängigsten Verfahrensgegenständen unter
Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung besprochen. In
diesem Beitrag werden zum Beispiel die Streitwerte für die in der
Praxis ...
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01.01.2002 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Frage: Durch die
gesetzliche Verlängerung der Spekulationsfristen auf zehn Jahre
bei Grundstücken und einem Jahr bei Wertpapieren gemäß
§ 23 EStG sowie die verschärfte Rechtsprechung haben die
Tätigkeiten auf diesem Gebiet in meiner Praxis erheblich
zugenommen und an Bedeutung gewonnen. Wie ermittle ich die zutreffende
Gebühr und den jeweiligen Gegenstandswert, und wieviele
Überschussrechnungen können sich pro Kalenderjahr ergeben?
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01.01.2002 · Fachbeitrag aus KP · Haftungsrecht
Der Mandant muss dem Steuerberater zunächst
die Möglichkeit der Nachbesserung der behaupteten Fehlleistungen
geben. Räumt er dem „Altberater“ diese
Möglichkeit nicht ein, dann kann er die entstandenen
Nachbesserungskosten auch nicht von diesem zurückfordern (OLG
Düsseldorf 9.1.01, 26 U 37/00, GI 01, 72).
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