Ein Fehler eines angestellten Steuerberaters in einer Angelegenheit, für die er sonst nicht die Sachbearbeitung übernimmt, ist dem Prozessbevollmächtigten zuzurechnen (FG Hamburg, 19.1.18, 2 K 215/17, NZB BFH IV B 9/18)..
Übermittelt der Berater versehentlich ohne vorherige Abstimmung mit dem Mandanten eine für diesen gefertigte Selbstanzeige der Finanzverwaltung, liegt in der anschließenden Steuerfestsetzung kein ersatzfähiger ...
Der mit der Prüfung der Insolvenzreife eines Unternehmens beauftragte Steuerberater darf von der Wirksamkeit einer die Überschuldung beseitigenden Rangrücktrittsvereinbarung ausgehen (LG Münster 23.8.
Geht ein Rechtsstreit wegen eines Fehlers des Rechtsbeistands verloren, ist kein Schadenersatzanspruch gegeben, wenn das Ergebnis des Vorprozesses dem materiellen Recht entspricht (OLG Brandenburg 24.6.
Erwerber von Steuerberaterpraxen sollten bei der Abfassung des Praxiskaufvertrags sehr sorgfältig vorgehen und dabei ihr Augenmerk vor allem auf die Frage der Haftung für Beratungsfehler des Verkäufers richten, weil ...
Versäumt ein entsprechend beauftragter Steuerberater, rechtzeitig eine Selbstanzeige (§ 371 AO) zu erstatten, muss er dem Mandanten die verhängte Geldstrafe sowie etwaige Verteidigerkosten zurückzahlen (OLG ...
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Nach einem aktuellen Urteil des VG Düsseldorf (18.5.17, 6 K 7615/16) ist es rechtmäßig, dass einem Hobby-Piloten die Zuverlässigkeit nach dem Luftsicherheitsgesetz abgesprochen wird, weil er wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig zu einer Geldstrafe von 168.000 EUR (350 Tagessätze) verurteilt worden ist.