19.03.2013 · Nachricht · Abgabenordnung
Wird vor der Verjährung ein Antrag auf Steuerfestsetzung gestellt, läuft die Festsetzungsfrist nach
§ 171 Abs. 3 AO nicht ab, bevor über den Antrag unanfechtbar entschieden ist. Diese Fristverlängerung kann aber nicht dazu genutzt werden, die Einkommensteuererklärung jenseits der Fristen des § 149 Abs. 2 AO noch verspätet abzugeben. Falls das FA keinen Bescheid erlässt, lässt sich nach dem Urteil des BFH nicht auf Treu und Glauben berufen, wenn es ein Steuerpflichtiger selbst versäumst, einen ...
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18.02.2013 · Fachbeitrag ·
Steuerberatervergütungsverordnung
Am 19.12.12 ist die „Verordnung zum Erlass und zur Änderung steuerlicher Verordnungen“ im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Darin enthalten ist auch die neue Vergütungsverordnung für Steuerberater (s. iww.
18.02.2013 · Fachbeitrag ·
Ordnungsgemäße Rechtsbehelfsbelehrung
Eine Rechtsbehelfsbelehrung ist auch dann ordnungsgemäß, wenn sie keinen Hinweis auf die Möglichkeit der Einspruchseinlegung per E-Mail enthält. Insoweit kommt es nicht zur Anwendung der einjährigen ...
18.02.2013 · Fachbeitrag ·
Rückwirkendes Ereignis
Die Inanspruchnahme erhöhter Absetzungen für nachträgliche Herstellungsarbeiten nach § 3 InvZulG ist ein rückwirkendes Ereignis, so der BFH in einem aktuellen Urteil (BFH 26.7.12, III R 72/10, Abruf-Nr. 123908 ).
18.02.2013 · Fachbeitrag ·
Ermessensspielraum
Nicht jede Verletzung der Mitwirkungspflichten darf grundsätzlich dazu führen, dass das FA zur Festsetzung eines Verzögerungsgelds kommt. Dieses praxisrelevante Urteil des BFH schränkt den Ermessensspielraum der ...
08.02.2013 · Nachricht · Einspruch des Monats
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs sind Steuerpflichtige grundsätzlich frei, ihre rechtlichen Verhältnisse so zu gestalten, dass sich eine geringe Steuerbelastung ergibt. Ein schädlicher ...
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16.01.2013 · Fachbeitrag ·
Berufsrecht
In der Zusammenarbeit mit anderen Beratern oder mit gewerblichen Dienstleistern wie Banken und Finanzdienstleistern kommt es häufig zur Frage der Empfehlung von Mandanten. Diese wird für den Zuweisenden attraktiver, wenn der Steuerberater, zu dessen Gunsten die Empfehlung ausgesprochen wird, für die Zuweisung ein Entgelt zahlt. Aber, das Entgelt von Mandatszuweisungen ist berufsrechtlich verboten (§ 9 StBerG). Nur der Kauf einer ganzen Praxis und Mandatsübernahmeklausel bei Beendigung einer Zusammenarbeit ...