Der Deutsche Bundestag hat am 30.3.17 das Zweite Bürokratieentlastungsgesetz beschlossen. Ein entsprechender Gesetzesentwurf der Bundesregierung wurde nunmehr in geänderter Fassung mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen bei Stimmenthaltung der Fraktion Die Linke angenommen. In den Gesetzesentwurf sind die Beschlussempfehlung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie eingegangen, sodass sich für die Praxis noch einige wesentliche Änderungen ergeben haben. Das Gesetzespaket bedarf noch ...
Zinsen aus dem Darlehen eines mittelbaren Gesellschafters an eine Kapitalgesellschaft können dem gesonderten Steuertarif des § 32d Abs. 1 EStG von 25 % unterliegen – so der BFH. Das Gericht hat in seiner ...
Eine Umsatzsteuerfestsetzung kann nach § 27 Abs. 19 S. 1 UStG gegenüber dem leistenden Unternehmer nur dann (zu seinem Nachteil) geändert werden, wenn ihm ein abtretbarer Anspruch auf Zahlung der gesetzlich ...
Nachdem zur Gesetzeslage bis VZ 2013 die Rechtsfragen zum Begriff der „regelmäßigen Arbeitsstätte“ weitestgehend geklärt waren (häufig zugunsten des Arbeitnehmers), besteht seit der Einführung der „ersten Tätigkeitsstätte“ für viele Arbeitnehmer wieder Rechtsunsicherheit hinsichtlich der steuerlichen Beurteilung ihrer Fahrtkosten. Doch für einige Fallgruppen liegen nun erste Entscheidungen der Finanzgerichte vor.
Der BFH hat brandaktuell und steuerzahlerfreundlich entschieden, dass Steuerpflichtige sog. außergewöhnliche Belastungen (z.B. Krankheitskosten) weitergehend als bisher steuerlich geltend machen können.
Ein vom Erblasser (bisher) nicht geltend gemachter Pflichtteilsanspruch gehört zu seinem Nachlass und unterliegt bei seinem Erben der Besteuerung aufgrund Erbanfalls. Dies hat der BFH jetzt klargestellt.
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