Manch ein Kfz-Liebhaber kauft Fahrzeuge an, weil er sich eine hohe Wertsteigerung verspricht. Dies betrifft zumeist limitierte Sondereditionen, die dann erst gar nicht im Straßenverkehr genutzt, sondern zum Teil sogar vor Staub geschützt in besonderen Hallen aufbewahrt werden. Für diese Fälle, in denen es nicht um Repräsentationsaufwand geht, sondern um die Spekulation auf eine Wertsteigerung, hatte das FG Baden-Württemberg entschieden, dass den Käufern der Vorsteuerabzug zu gewähren sein kann. Dies gelte ...
Seit Langem ist von der Rechtsprechung anerkannt, dass bei der Veräußerung eines Betriebs gegen eine Leibrente das Wagnis der Bindung der Zahlung an die Lebenszeit einer Person und die damit verbundene Ungewissheit ...
Mit Urteil vom 17.11.22 (V R 12/20) hat der BFH entschieden, dass der Verkauf von Waren grundsätzlich eine typische Handelstätigkeit ist, die nicht die Voraussetzungen eines steuerlich privilegierten Zweckbetriebs i.
Nach § 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG sind zwei Drittel der Aufwendungen, höchstens 4.000 EUR je Kind, für Dienstleistungen zur Betreuung eines zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehörenden Kindes, welches das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wegen einer vor Vollendung des 25. Lebensjahres eingetretenen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten, Sonderausgaben. Das FG Thüringen (1.2.22, 3 K 210/21; Rev. BFH: III R 9/22) hält diese Vorschrift – ...
Nach einem Gerichtsbescheid des FG Mecklenburg-Vorpommern (22.12.21, 3 K 412/17; Rev. BFH: VI R 3/22) soll im Falle der Gründung eines landwirtschaftlichen Betriebs bei der Ermittlung des erzielbaren Totalgewinns, der ...
Laut FG Münster dürfen verdeckte Bareinlagen nicht allein deshalb zu Hinzuschätzungen von Betriebseinnahmen bei einer Kapitalgesellschaft führen, weil die Mittelherkunft beim Gesellschafter nicht aufklärbar ist (FG ...
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Ob die Einkünfte eines persönlich haftenden Gesellschafters einer KGaA einheitlich und gesondert gem. § 180 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 Buchst. a AO festzustellen sind, ist höchst umstritten. Die Rechtsprechung lehnt eine solche Feststellung für die Komplementäre der KGaA überwiegend ab (vgl. zuletzt BFH 15.3.17, I R 41/16; FG Schleswig-Holstein 26.8.20, 5 K 186/18). Der wohl überwiegende Teil der Literatur befürwortet dagegen die Durchführung eines Feststellungsverfahrens (u. a. Brandis in: Tipke/Kruse, AO/FGO, ...