01.06.2026 · Fachbeitrag aus EE · Wechselbezüglichkeit
Wechselbezügliche Verfügungen spielen in der Nachlassgestaltung eine wichtige Rolle. Dabei kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen darüber, was für welchen Fall wirklich gewollt war. Hierbei gilt der Grundsatz, dass zunächst das Testament selbst auszulegen ist. Erst wenn diese Auslegung kein Ergebnis bringt, kommt die Zweifelsregel des § 2270 Abs. 2 BGB zum Tragen. Das ist wichtig, weil § 2270 Abs. 2 BGB häufig zu schnell herangezogen wird. Die Vorschrift enthält aber nur eine ...
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01.06.2026 · Nachricht aus EE · Testamentsvollstreckung
Das OLG Braunschweig (24.3.26, 2 W 37/26, Abruf-Nr. 253574 ) hatte darüber zu entscheiden, ob für den Verkauf eines Nachlassgrundstückes durch den Testamentsvollstrecker an seine Ehefrau der Nachweis der Erbenstellung bei Erbenzustimmung notwendig ist.
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01.06.2026 · Urteilsbesprechung aus EE · Gemeinschaftliches Testament
Das OLG Zweibrücken hat sich im Rahmen der Beschwerde gegen eine Entscheidung des Nachlassgerichts im Erbscheinsverfahren mit der Frage befasst, ob eine im gemeinschaftlichen Testament getroffene Vereinbarung im Hinblick auf die Verwandten beider Partner wechselbezüglich i. S. d. § 2270 Abs. 1 BGB wirkt und für den länger lebenden Ehepartner bindend ist.
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01.06.2026 · Fachbeitrag aus EE · Nachlasspflegschaft
Mit Beschluss vom 10.9.25 hat der BGH entschieden, dass ein Nachlasspfleger für die Tätigkeit eines von ihm herangezogenen Mitarbeiters keine Vergütung nach seinem eigenen Stundensatz verlangen kann. Vergütungsfähig sei allein die eigene Tätigkeit des bestellten Pflegers. Ein Ersatz für Mitarbeiterleistungen komme allenfalls im Wege des Aufwendungsersatzes in Betracht. Die Frage, ob ein solcher Aufwendungsersatzanspruch nur bei gesonderter Abrechnung der Kosten des Mitarbeiters oder auch ...
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01.06.2026 · Fachbeitrag aus EE · Berliner Testament
Das Berliner Testament ist bekanntermaßen der Deutschen liebstes Kind. Erbschaftsteuerlich ist das Berliner Testament bei größeren Vermögen gelinde gesagt ungünstig. So bleiben bei der klassischen Gestaltung, bei der sich die Eheleute zunächst gegenseitig als Alleinerben einsetzen und am Ende die Kinder als Schlusserben bestimmen, die Freibeträge der Kinder beim Tod des ersten Ehegatten ungenutzt. Hinzu kommt, dass sowohl im ersten als auch im zweiten Erbfall regelmäßig die steuerliche ...
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04.05.2026 · Fachbeitrag aus EE · Pflichtteilsverzicht
In der Praxis der Erbfolge- und Nachfolgeberatung einschließlich der Unternehmensnachfolge spielen Erb- und Pflichtteilsverzichte – häufig vereinbart gegen Zahlung einer Abfindung oder Übertragung anderer Vermögenswerte – eine große Rolle. Hierbei gilt es, nicht nur die erbrechtlichen Folgen, sondern insbesondere auch die steuerrechtlichen Effekte und Fallstricke derartiger Verzichtsvereinbarungen zu bedenken und in die Planung mit einzubeziehen. Hierzu hat der BFH mit seinem Urteil ...
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04.05.2026 · Fachbeitrag aus EE · Beratung
Wer im Erbrecht berät, berät selten nur Recht. Er berät Menschen, die häufig mit falschen Vorstellungen, Unsicherheiten und erheblichen Hemmschwellen in das Gespräch kommen – sofern sie überhaupt kommen. Genau darin liegt ein praktisches Problem: Viele Fehlentwicklungen beginnen nicht erst im Mandat, sondern lange davor. Menschen errichten kein Testament, nehmen keine Beratung in Anspruch oder schalten im Konfliktfall keinen Anwalt ein, weil sie von Voraussetzungen ausgehen, die ...
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04.05.2026 · Fachbeitrag aus EE · Investitionen
Die Finanzverwaltung hat mit BMF-Schreiben v. 26.1.26, IV C 1 - S 2253/00082/001/064 (BStBl. I 2026, 272), aktuell und umfassend zu der Frage Stellung genommen, wann Investitionen im Gebäudebereich zu Anschaffungskosten, Herstellungskosten und anschaffungsnahen Herstellungskosten führen bzw. wann ein sofortiger Kostenabzug als Erhaltungsaufwand möglich ist. Besonderheiten ergeben sich in diesem Bereich immer dann, wenn eine Immobilie unentgeltlich oder teilentgeltlich übertragen wird und ...
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04.05.2026 · Urteilsbesprechung aus EE · Rücktrittsvorbehalt
Das OLG Nürnberg hat im Berufungsverfahren eine grundlegende Entscheidung zur Reichweite des § 2287 Abs. 1 BGB in Bezug auf die Beeinträchtigung des Vertragserben in einem Erbvertrag mit nachträglich vereinbartem Rücktrittsvorbehalt getroffen und die Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung (§ 542 Abs. 2 ZPO) zugelassen.
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04.05.2026 · Urteilsbesprechung aus EE · Familienheim
In einer ausführlichen Entscheidung hat sich das FG München mit den Voraussetzungen der Steuerbefreiung für ein Familienheim nach § 13 Abs. 1 Nr. 4c S. 1 ErbStG befasst.
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